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Ökotrophologie — das Studium rund um die Ernährung

Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig. Das ist ein Ergebnis der Nationalen Verzehrsstudie, für die von November 2005 bis Januar 2007 bundesweit fast 20.000 Personen zwischen 14 und 80 Jahren zu ihrem Lebensmittelverzehr befragt wurden.

Nicht nur 'zu viel essen', sondern auch die Art und Weise der Ernährung, haben erhebliche Auswirkungen auf die eigene Gesundheit. Prävention hat erste Priorität. Schon für Kinder ist wichtig zu lernen, dass eine einseitige Ernährung, zu viel Fett und Zucker und zu wenig Bewegung krank machen — Gemüse, Obst, Milchprodukte und fettarmes Fleisch dagegen Menschen in allen Altersgruppen gesund, fit und leistungsfähig erhalten. Was für den Einzelnen zu persönlichem Wohlbefinden führt, spart den Gesundheits- und Sozialsystemen eine Menge Kosten.

Krankenkassen betonen in ihren Mitgliederzeitschriften immer wieder, wie wichtig die richtige Zusammensetzung der Nahrung ist, ganz im Sinne von Paracelsus, der schon im 16. Jahrhundert riet: "Lasst Eure Nahrungsmittel Heilmittel und Eure Heilmittel Nahrungsmittel sein!".

Vereine, wie die "Clean Winners" des ehemaligen Tennisprofis Carl-Uwe Steeb, gehen mit leckeren Rezepten für ein gesundes Leben erfolgreich auf Tour. Sie wollen vor allem benachteiligten Kindern und Jugendlichen Karotte, Apfel, Joghurt, Vollkornbrot & Co. nahebringen. Denn vielen Kindern ist nicht bewusst, dass sie gesund essen müssen, um später auch gesunde Erwachsene zu sein.

Fachleute für alle Fragen rund um die Ernährung sind die Ökotrophologen. Zur Bezeichnung des entsprechenden Studiengangs, den es in Deutschland seit den 1960er Jahren gibt, hat man die alten Griechen bemüht und setzte aus "oikos" (Haus), "trophé" (Ernährung) und "lógos" (Lehre) das neue Wort "Ökotrophologie" zusammen, die "Haushalts- und Ernährungswissenschaften". Die Haushaltswissenschaften befassen sich mit technischen, betriebswirtschaftlichen und sozialen Fragen bei der Führung von Haushalten, Kantinen, Mensen, Krankenhäusern, Heimen oder Anstalten. Schwerpunkte der Ernährungswissenschaften sind die physiologischen, ökonomischen und technologischen Grundlagen einer richtigen, vollwertigen Ernährung als Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Damit grenzen sie sich deutlich gegenüber der Lebensmittelchemie, bei der die Analytik und Labortätigkeit im Vordergrund stehen, und der ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Lebensmitteltechnologie ab.

Welche Aufgaben haben Ökotrophologinnen/ Ökotrophologen und wo arbeiten sie?

Ernährungswissenschaftler/innen sind überall da im Einsatz, wo es um die Entwicklung, Zusammensetzung, Verarbeitung oder die Kontrolle von Lebensmitteln geht. Dazu gehören Ernährungsberatung ebenso wie Hygiene- und Qualitätsmanagement oder die Produktentwicklung zum Beispiel bei Catering-Unternehmen. Sie arbeiten oft im Großküchen- und Hauswirtschaftsmanagement, in der Verbraucherberatung, bei Krankenkassen und Verbänden, als selbständige Ernährungsberater, in Forschung und Lehre, in der Qualitätssicherung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, im Marketing oder auch im Wissenschaftsjournalismus. Zudem sind sie mit ihren breit gefächerten Kenntnissen die Schnittstelle zwischen Betriebswirten und der Ernährungsindustrie, den Verbrauchern und der Wirtschaft. Studienwahl.de hat sich genauer angesehen, wo die Spezialisten in Sachen Ernährung arbeiten.

Berater am Klinikum: Ernährung als Therapie

 

"Bei uns gehört Ernährung in vielen Fällen zur Therapie,"

 

erklärt Karl-Heinz Krumwiede. Der studierte und promovierte Ökotrophologe ist Leiter der Ernährungsberatung am Klinikum Nürnberg, einem der größten kommunalen Krankenhäuser in Europa. Bei zahlreichen Erkrankungen spielt die richtige Nahrung eine entscheidende Rolle. Dazu gehören Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes sowie Herz- und Kreislaufstörungen.

"Aber auch nach einer Operation an Magen oder Bauchspeicheldrüse, bei Krebs und bei psychischen Krankheitsbildern wie Bulimie und Magersucht brauchen die Patienten die richtige Ernährungsberatung,"

 

betont Krumwiede.

Obwohl die meisten Patientinnen und Patienten nur einmal in seine Sprechstunde kommen, verspricht er sich erste Anstöße, um das Essverhalten zu überdenken. Er sieht zwar auch, dass er manche Gesprächspartner gar nicht erreicht und manche ihm zuhören, aber im Alltag nichts verändern werden. Doch etliche kann er sensibilisieren, auf ihre Ernährung zu achten. Um auf die Einzelnen eingehen zu können, tastet sich Krumwiede vorsichtig heran, fragt erst einmal nach dem allgemeinen Befinden und baut mögliche Abwehrhaltungen ab. Nicht "abzuheben" und sich in die Patienten hineinzudenken, ist für den Berater die beste Strategie.

"Essen hat viel mit Psychologie zu tun, viele denken bei Ernährungsberatung zuerst an Verbote,"

 

weiß er aus Erfahrung.

Doch Karl-Heinz Krumwiede hat am Klinikum noch weitere Aufgaben: Er ist auch Dozent an der Krankenpflegeschule und am innerbetrieblichen Fortbildungszentrum. Zudem ist er als Gutachter gefragt.

Ursprünglich wollte der Ökotrophologe Biologie oder Chemie studieren, doch zu dieser Zeit waren in diesen Fächern die Berufsaussichten schlecht. Er hatte sich privat bereits mit Ernährung beschäftigt und kam dann endgültig über eine Haushalts- und Ernährungswissenschaftlerin im Bekanntenkreis auf seinen jetzigen Beruf. Er studierte an der TU-München in Freising-Weihenstephan mit Diplomabschluss. Schließlich promovierte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Zusätzlich hat sich Krumwiede als Ernährungsberater VDOE, des Berufsverbands der Oecotrophologen, qualifiziert.

"Der Begriff Ernährungsberater ist gesetzlich nicht geschützt. Viele Krankenkassen fordern deshalb das Zertifikat Ernährungsberater. Dieses können z.B. Ökotrophologen, Diätassistenten und Ärzte erwerben. Ich habe das Zertifikat des VDOE, durch den Nachweis umfangreicher, qualifizierter Fortbildungen erhalten. Alle drei Jahre muss dieses Zertifikat durch den weiteren Nachweis von Fortbildungen erneuert werden,"

 

erklärt Krumwiede.

Ernährungsberater/innen gibt es aber auch an vielen anderen Stellen, so in zahlreichen privaten Praxen und Instituten, die Beratung anbieten. Sie haben nicht nur Privatkunden, sondern arbeiten auch zum Beispiel mit Krankenkassen zusammen.

Krankenkassen: Vorsorge und Schulungen

Ernährungsberatung spielt auch bei den Krankenkassen eine große Rolle. Broschüren informieren darüber, wie sich die Art des Essens auf den Organismus auswirkt. Ob Fisch, ob Fleisch, ob Vegetarisches, die verschiedenen Fette, Eiweißarten, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme beeinflussen unseren Stoffwechsel – manches positiv, anderes negativ. Drei Hauptarbeitsbereiche haben die Ökotrophologen bei der DAK (Deutsche Angestellten Krankenkasse) in Hamburg: Prävention für Gesunde, Patientenschulungen für Erkrankte mit Beratungsbedarf und Disease Management Programme (DMP) für chronisch Erkrankte.

"Allerdings machen wir nur die Konzepte; zur Umsetzung haben wir ein Netz von Honorarkräften, die wir bei Bedarf engagieren, aber auch Kooperationspartner in der Medizin und bei Berufsverbänden,"

 

erklärt Hella Thomas. Die Ökotrophologin studierte in Münster, leitete dann die Ernährungs- und Kaufberatung bei einer Verbraucherzentrale, bevor sie als Spezialistin für Prävention bei der DAK begann.

Lebensmittelproduktion, Gemeinschaftsverpflegung: Zukunft in Hygiene- und Qualitätsmanagement oder Produktentwicklung

Eine klassische Tätigkeit für Ökotrophologen ist es, Hygiene- und Qualitätsmanagementsysteme für Nahrungsmittelhersteller und verarbeitende Betriebe zu entwickeln und umzusetzen – oft in einer fachlichen Leitungsfunktion. Der Bedarf an diesen Kenntnissen ist deutlich gestiegen, seit die Europäische Union 2006 ihre Hygienegesetzgebung aktualisierte. Damit nimmt auch die Nachfrage nach Schulung und Information stark zu – ein weiteres Aufgabengebiet für die Fachleute.

Ökotrophologinnen und Ökotrophologen erwerben in Studium und Beruf zudem wichtige Querschnittskompetenzen, die sie auch in Catering-Unternehmen und Großküchen anwenden können. Sie beraten dort nicht nur, sondern sie entwickeln auch aktiv das Produktsortiment weiter. Hersteller von Tiefkühlkost und Fertigmenüs gehören zu ihren Arbeitgebern.

In Kliniken planen die Ernährungsfachleute die Zusammensetzung der Kost für die Patienten und berechnen den Nährwert. Dabei werden wirtschaftliche Aspekte immer wichtiger, so dass auch in diesem Aufgabenfeld betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefragt sind.

Vielfältige Aufgaben bei Verbänden

Antje Penning wird im Hochschulanzeiger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Managerin im Wissenschaftsservice der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) vorgestellt. Nach dem Studium der Ökotrophologie und studienbegleitendem Jobben in der Pressestelle des Landwirtschaftlichen Wochenblatts und in der Presseabteilung des NRW-Landwirtschaftsministeriums kam sie zu ihrer jetzigen Stelle. Hier macht sie zum einen klassische Journalistenarbeit wie schreiben und redigieren, produziert aber auch Informations-Medien für Ärzte und Ernährungsfachleute. Anke Penning organisiert und betreut außerdem Infostände auf Fortbildungsveranstaltungen und Fachkongressen.

"Fachwissen ist in meinem Job genauso wichtig wie Talent zum Organisieren und Koordinieren,"

 

meint sie.

Verbraucherberatung

Während der Kalender von Ökotrophologinnen und Ökotrophologen in den örtlichen Verbraucherberatungsstellen oft mit Terminen zu Einzelberatungen oder der Organisation und Betreuung von Informationsständen gefüllt ist, gibt es in den Verbraucherzentralen in den Bundesländern auch leitende Ernährungsfachleute. Sie leisten Aufklärungsarbeit, halten Vorträge, werden zu Podiumsdiskussionen eingeladen, beraten Ministerien, koordinieren Bildungsarbeit und kümmern sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Forschung: die Ernährungsgewohnheiten im Blick

Ernährungsexpertinnen und -experten zieht es auch in die Forschung. Dort konzipieren und leiten sie zum Beispiel Studien, die für die ganze Bevölkerung aussagekräftig sind, wie eine "Nationale Verzehrstudie", mit der das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mehr über die Essgewohnheiten der deutschen Bevölkerung herausfinden wollte.

Ein gewisses Talent für Organisation und Koordination ist elementarer Bestandteil dieser Art von Arbeit. Der VDOE zitiert Dr. Constanze Cholmakow-Bodechtel, die Forschungsstudien durchführt, Marktforschung betreibt und nach einem Aufbaustudium "Public Health" inzwischen selbst über die empirische Gesundheitsforschung im Studiengang "Public Health" in München lehrt:

"Begeisterungsfähigkeit, Offenheit, Teamfähigkeit und Neugierde sind Grundvoraussetzungen für die Marktforschung. Bringt man darüber hinaus noch ein hohes Maß an analytischem Denken und Engagement mit, eröffnen sich in diesem Bereich sehr interessante Perspektiven,"

 

so die Expertin.

Korrekte Bioware: Bio-Kontrolleure bei Öko-Kontrollstellen

Wo "Bio" draufsteht, sollte nur "Bio" drin sein. Das lässt sich vor allem mit Kontrollen gewährleisten. Staatlich zugelassene Öko-Kontrollstellen überprüfen nach einem Standardprogramm die Unternehmen, die Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft auf den Markt bringen. Angestellte oder freiberufliche Bio-Kontrolleure erhalten dafür den Auftrag. Sie prüfen alle Schritte im Werdegang von Öko-Produkten, von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung. Ökotrophologen werden außer für den Kontrollbereich "Lebensmittelverarbeitung und Handel" auch für den Kontrollbereich "Import von Bio-Erzeugnissen aus Drittländern" durch die Öko-Kontrollstellen zugelassen. Zur Arbeit der Bio-Kontrolleure gehört zudem die Inspektion der Betriebe selbst.

Lehrkräfte oft dringend gesucht

Lehrkräfte werden für manche Fächer und Schultypen dringend benötigt. Besonders gefragt sind Berufsschullehrer – Tendenz steigend. Zum einen scheiden viele Lehrkräfte in nächster Zeit aus Altersgründen aus dem Schuldienst aus, zum anderen studieren zu wenige Abiturientinnen und Abiturienten "auf" dieses Lehramt oder lassen sich als Fachlehrer/in ausbilden. An den Berufsschulen sind daher auch Lehrkräfte für die berufliche Fachrichtung Ernährungs- und Haushaltswissenschaften gesucht, auch als Quereinsteiger. Die Absolventinnen und Absolventen mit Bachelor- und Masterabschlüssen (teilweise auch noch mit Diplomabschlüssen) erwerben ihre pädagogische Qualifikation dann nachträglich im Anschluss an ihr Fachstudium oder nach einer vielleicht schon mehrjährigen Berufstätigkeit.

Viele Bundesländer haben den Zugang zum Lehramt für Seiteneinsteiger mit Berufserfahrung stark erleichtert. Zum Beispiel hoben sie die Altersgrenze für die Einstellung um bis zu zehn Jahre an.

Wichtige Schnittstellenfunktionen in der Pharmaindustrie

Wie in vielen anderen Bereichen wird auch in der Arzneimittelindustrie die interdisziplinäre Vielfalt der Ökotrophologen geschätzt. Daher werden sie hier gerne an Schnittstellen zwischen Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften eingesetzt. Sie arbeiten vor allem im Pharma-Außendienst, im Produktmanagement und im Qualitätsmanagement. Als Quereinsteiger haben sie gute Karrierechancen.

Presse/Journalismus/Öffentlichkeitsarbeit zunehmend wichtig

 

"In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind Ökotrophologen mit journalistischer Zusatzqualifikation zunehmend gefragt,"

 

weiß Monika Düngenheim, promovierte Ökotrophologin und Pressereferentin beim Verband der Oectrophologen e.V. (VDOE) in Bonn. Wer diese Richtung einschlagen will, für den ist parallel zum Studium eine freie Mitarbeit bei einer PR-Agentur, einer Zeitung oder einem Fachmagazin von Vorteil. Ein Volontariat aber auch Praktika im Anschluss an das Studium erhöhen natürlich die Erfolgsaussichten. Im Gegensatz zur Tagespresse sind die Aussichten in Fachmedien gut, in vielen Bereichen werden Fachjournalisten gesucht. Hier ist freie Mitarbeit weit verbreitet, bei manchen Medien ist auch in einer Festanstellung die Arbeit vom "Home Office" aus möglich. Die Arbeit ist vielseitig und kreativ; sie reicht von der Recherche über das Schreiben bis hin zum Layout. Oft lassen sich dabei Beruf und Familie gut vereinbaren.

Hausgeräte-Industrie

Ein Bereich, in dem man Ökotrophologen nicht sofort vermutet, ist die Hausgeräte-Industrie. Wer bereits im Studium den Schwerpunkt auf Haushaltstechnik legt, hat gute Chancen bei Herstellern von Hausgeräten, wo sie vor allem für den Bereich Schulung und Produkttraining in Frage kommen.

Berufsaussichten

Nach Auskunft des VDOE ist die Lebensmittelindustrie nach wie vor der wichtigste Arbeitgeber für Ökotrophologen. Innerhalb dieser Branche sind Ökotrophologen zunehmend in der Kundenberatung, dem Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Auch die Bereiche Qualitätssicherung und Produktentwicklung wachsen überdurchschnittlich.

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gelten als gut; vergleichbare Chancen hat im Ernährungsbereich lediglich die Berufsgruppe der Diätassistenten.

Eine vorläufige Auswertung des potentiellen Arbeitsmarktes für Ökotrophologen vom VDOE in der zweiten Jahreshälfte 2008 ergab die folgende Verteilung der Stellenangebote, gegliedert nach Tätigkeitsbereichen:

Produktion/Produktentwicklung

146

Qualitätssicherung/-management

144

Marketing/Vertrieb-Einkauf/Verkauf

103

Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations

93

Wissenschaft/Forschung

84

Ernährungsberatung/Ernährungsinformation

70

Redaktion/Presse/Verlag

53

Schulung/Lehre

34

Projektleitung/-management

34

Hauswirtschaftsleitung/-management

28

Verbraucherberatung

2

Pharma

133

Sonstige Bereiche (z.B. Lebensmittelrecht, Lebensmittelhygiene, Catering, Gutachtertätigkeit, Geschäftsführung)

54

Studienangebot

Insgesamt werden in Deutschland an jeweils ca. zehn Universitäten und Fachhochschulen Studiengänge im Bereich der Haushalts- und Ernährungswissenschaften angeboten. Die bisherigen Diplomabschlüsse wurden in den vergangenen Semestern auch hier nahezu überall durch gestufte Bachelor- und Masterabschlüsse, in der Regel durch einen Bachelor of Science bzw. Master of Science, ersetzt.

Künftige Studierende sollten neben guten Grundkenntnissen in Chemie, Biologie, Physik und Mathematik auch Englischkenntnisse zum Studium der englischsprachigen Fachliteratur sowie experimentelles Geschick mitbringen. Teilweise ist vor Beginn des Studiums oder während des Studiums ein Fachpraktikum abzuleisten.

In der zweiten Hälfte des Bachelorstudiums ist ggf. eine Schwerpunktsetzung in Bereichen wie Ernährungswissenschaften, Ernährungs- und Verbraucherökonomie oder Dienstleistungsmanagement und Technologie möglich.

Wie das Studium aufgebaut ist, welche Fächer und Module Gegenstand des Studiums sind, zeigt z.B. der Studienplan für das Studium der Ökotrophologie an der Universität Kiel.

Eine Liste aller Studiengänge dieses Bereichs finden Sie hier.

Weitere Informationen

Verband der Oecotrophologen e.V.

Nationale Verzehrstudie

Infos im BERUFENET: Diplom-Ökotrophologe/Diplom-Ökotrophologin (FH/Uni)

Quelle: www.studienwahl.de 01/2009

Hinweis: In diesem archivierten Artikel werden Informationen und Links nicht aktualisiert.