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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Zu sehen ist ein Flugzeug mitten in einer Wolkenlandschaft.
Viele Schulabgänger/-innen zieht es nach dem Abitur erst einmal ins Ausland. Foto: Felix Somieski

Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland

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Tamino Böhm (22) ist nach seinem Abitur ein Jahr lang nach Tansania gegangen und hat dort in einem Dorf am Rande des Kilimandscharos in einer Grundschule gearbeitet. „Mir macht die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß. Schon zuhause während der Schulzeit habe ich Gruppen geleitet“, erzählt der 22-jährige Lübecker.

Die Vermittlung fand über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ statt. Ein Jahr vor dem geplanten Start bewarb er sich mit Motivationsschreiben und Lebenslauf bei der Entsendeorganisation „IN VIA Köln“, die sein Projekt betreut hat. Nachdem er erfolgreich ein Auswahlverfahren durchlaufen und die endgültige Zusage erhalten hatte, organisierte er selbst einen kleinen Unterstützerkreis und sammelte Spenden. Auf diese Weise konnte er einen Teil der Kosten für seinen Auslandsaufenthalt finanzieren, den Rest übernahm „weltwärts“.

Vor seiner Abreise besuchte der junge Mann zwei mehrtägige Vorbereitungsseminare bei seinem Träger (vorgeschrieben sind mindestens zwölf Tage, davon mindestens sieben in Deutschland). Hierbei standen Themen wie interkulturelles Lernen, Gesundheit, das Verhalten in unbekannten Situationen sowie das Reflektieren der eigenen Arbeit im Fokus.

Lehrkraft an einer afrikanischen Schule

Tamino Böhm hat sehr kurz blonde Haare, trägt eine Brille und sitzt zusammen mit afrikanischen Kindern in einem Klassenzimmer.   

Foto: Privat

In der Grundschule unterrichtete Tamino Böhm Schüler/-innen der ersten bis fünften Klasse in Mathe, Naturwissenschaften, Informatik und Sport. Der Unterricht fand auf Englisch statt. Eine kleine Überraschung für ihn: „Das Englisch der Leute vor Ort war viel besser als meines.“ Auch war es für ihn gewöhnungsbedürftig, ganz ohne pädagogische Berufsqualifizierung eine fremde Klasse zu unterrichten, „aber zum Glück waren die Kolleg(inn)en nett und die Stimmung sehr familiär.“

Gemeinsam mit vier anderen Freiwilligen aus Deutschland lebte Tamino Böhm in einer Wohngemeinschaft. Zwar waren die Lebensbedingungen andere als zuhause, fließendes Wasser etwa gab es nicht, und der Strom fiel alle zwei Tage für mehrere Stunden aus. „Man gewöhnt sich jedoch schnell daran.

Und meine Freizeit in Tansania sah gar nicht so viel anders aus als in Deutschland: Ich habe mit Freunden zusammen gekocht, wir haben Billard gespielt und Filme geschaut.“ Die Lebenseinstellung in Afrika gefiel ihm: „Soziale Beziehungen haben dort einen viel höheren Stellenwert. Man verabredet sich etwa nicht mit Freund(inn)en, sondern kommt einfach vorbei.“

Als viel größere Umstellung empfand er seine Rückkehr nach Deutschland: „Es hat lange gedauert, bis ich mir und anderen nicht mehr ständig Vorwürfe gemacht habe, dass wir hier im Überfluss leben.“ Sein Blick auf die Welt hat sich durch den Freiwilligendienst in Afrika verändert.

Mittlerweile studiert Tamino Böhm den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang „Regionalstudien Asien/Afrika“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und befindet sich im zweiten Fachsemester. Neben dem Studium engagiert er sich auch weiterhin für seine Entsendeorganisation und andere afrikanahe Vereine.

Die Möglichkeiten im Überblick

So wie Tamino Böhm entscheiden sich viele junge Menschen im Anschluss an das Abitur erst einmal für eine „Auszeit“, um die weite Welt zu bereisen. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist dabei groß:

  • Ein großer Vorteil von Programmen wie dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst, dem Europäischen Freiwilligendienst, dem Freiwilligen sozialen beziehungsweise ökologischen Jahr (FSJ/FSÖ) im Ausland und dem Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ besteht in der finanziellen Förderung durch verschiedene Bundesministerien und/oder die Europäische Union – das heißt, ein Großteil der Kosten wird von diesen Behörden übernommen.
    • Für alle geförderten Freiwilligendienste im Ausland gilt: Als Bewerber/-in benötigt man eine deutsche Entsendeorganisation, die entsprechende Stellen im Ausland vermittelt. Viele Programme haben mitunter ein Jahr Vorlaufzeit, man sollte sich also rechtzeitig um die Bewerbung kümmern.
    • In der Regel beträgt die Dauer geförderter Dienste im Ausland zwölf Monate, der EFD kann auch in sechs Monaten geleistet werden, „weltwärts“ kann bis zu zwei Jahre dauern.
  • Auch der Friedensdienst kann im Ausland geleistet werden. Er dauert zwölf bis 15 Monate.
  • Wer sich für einen Job als Au-pair interessiert, findet nahezu weltweit Angebote. Hierzu kann man sich entweder (kostenpflichtig) an eine Vermittlungsagentur wenden oder selbst nach einer Familie suchen, beispielweise über entsprechende Internetplattformen.
    • Häufig müssen Au-pairs vorab eine bestimmte Stundenanzahl in der Kinderbetreuung nachweisen.
    • Au-pair-Aufenthalte dauern in der Regel zwölf, 18 oder 24 Monate.
  • Eine weitere Alternative ist das Work & Travel: Hierbei nimmt man unterschiedliche Jobs an und finanziert sich so den Aufenthalt im Land. Häufig sind das Jobs in der Landwirtschaft (siehe auch Porträt: „“).
  • Daneben gibt es noch die Option, einen Sprachkurs (siehe auch Porträt: „“) zu absolvieren.

Studienbewerbung, Wartesemester

Wer nach dem Abitur nicht direkt an einer deutschen Hochschule angenommen wird, sammelt während der Zeit im Ausland sogenannte Wartesemester für den Fall einer späteren Bewerbung um einen Studienplatz in einem zulassungsbeschränkten Studiengang.

Frau Schulze Hillert hat schulterlange rote Haare und trägt ein grünes Oberteil.

Foto: Privat

„Eine Bewerbung an einer Hochschule ist natürlich auch online aus dem Ausland möglich, am besten lässt man einen Stapel beglaubigter Zeugnisse zuhause bei den Eltern. Bei einem Ausbildungsplatz ist es in der Regel komplizierter“, erklärt Ines Schulze Hillert, Berufsberaterin im Hochschulteam für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Essen. Wer schon weiß, was er machen möchte, sollte sich also schon vor Reisebeginn über Bewerbungsfristen und wichtige Termine, wie zum Beispiel Eignungsprüfungen, informieren.

Und wer schon vor dem Auslandsaufenthalt eine Zusage für einen Studienplatz erhalten hat, sollte Folgendes beachten: Der Studienplatz bleibt gesichert, wenn man einen geförderten Freiwilligendienst oder ein FSJ absolviert. Bei einer erneuten Bewerbung im folgenden Zeitraum wird man vorrangig zugelassen.

Visum und andere Formalia

Wer im europäischen Ausland arbeiten will, benötigt als EU-Bürger/-in keine Arbeitserlaubnis. Anders sieht es außerhalb von Europa aus, hier braucht man für längere Aufenthalte ein Visum, bei Work & Travel genügt ein sogenanntes „Working Holiday Visum“.

Auch den Versicherungsschutz sollte man vorab genau klären: „Bei einem geförderten Freiwilligendienst werden die Auslandskrankenversicherung, Haftpflicht- und Unfallversicherung bezahlt, bei anderen Angeboten muss man sich selbst darum kümmern oder beauftragt die Agentur oder den Veranstalter damit“, weiß Ines Schulze Hillert. Bei einem Au-pair trägt die Gastfamilie einen Teil der Versicherungskosten.

Des Weiteren sollte man beachten, dass der Anspruch der Eltern auf Kindergeld nicht immer bestehen bleibt: Bei Work & Travel etwa entfällt er während der Zeit im Ausland. „Bei einem Sprachkurs mit mehr als zehn Stunden Unterricht pro Woche bleibt der Anspruch jedoch bestehen.“

Viele Anbieter von Sprachaufenthalten vermitteln auch Unterkünfte, zum Beispiel bei Gastfamilien oder in Wohngemeinschaften mit anderen Sprachschüler(inne)n. „Hier würde ich die Buchung über den Veranstalter empfehlen. Work & Travel kann man dagegen auch selbst organisieren, wenn man sich gut vorbereitet“, rät die Berufsberaterin.

Vorteile bei späteren Bewerbungen

Bedenken, spätere Arbeitgeber könnten die Zeit im Ausland als „verlorenes Jahr“ ansehen oder dem/der Bewerber/-in wenig Zielstrebigkeit unterstellen, hält die Berufsberaterin für völlig unbegründet: „Genau das Gegenteil ist der Fall. Ein Arbeitgeber sieht in der Regel, dass der/die Bewerber/-in viel Eigeninitiative bewiesen hat und gelernt hat, sich selbst zu organisieren. Wer einen Freiwilligendienst absolviert hat, zeigt zudem, dass er bereit ist, sich für andere einzusetzen. Außerdem sind für Arbeitgeber Fremdsprachenkenntnisse heutzutage selbstverständlich, sodass man mit entsprechenden Nachweisen immer punkten kann.“

Sprachaufenthalt in Kanada

Einmal Vancouver und zurück

Die Englischkenntnisse verbessern und direkt vor Ort anwenden: Im Anschluss an das Abitur zog es Luisa Heinen (26) nach Vancouver, wo sie für drei Monate eine Sprachschule besuchte. Von diesem Sprachaufenthalt profitiert die junge Frau auch in ihrem gegenwärtigen Studienalltag.

Foto von Luisa Heinen.

Luisa Heinen

Foto: Privat

Nachdem Luisa Heinen im Jahr 2011 ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und sich erfolgreich um einen Platz für den Studiengang „Betriebswirtschaftslehre“ (Bachelor of Science) an der Universität Bremen beworben hatte, flog sie für drei Monate nach Kanada: „Ich wollte praktiziertes Englisch lernen, wie es in Kanada und den USA gesprochen wird“, erklärt sie. Das ist ihr gelungen: „Am Ende hat man nicht mehr gehört, dass ich nicht von dort bin.“

Von Montag bis Freitag besuchte sie die Sprachschule. Vormittags fand der reguläre Sprachunterricht statt, am Nachmittag konnten die Schüler/-innen zwischen verschiedenen Intensivkursen wählen. Luisa Heinen entschied sich für Grammatik und freies Schreiben.

Kein typischer Schulunterricht

Die meisten Mitschüler/-innen waren in ihrem Alter – sie kamen aus Brasilien, Japan oder China. „Im Unterricht ging es um das Schreiben, Lesen, Hören und Sprechen. Wir haben Vokabeln gelernt, CDs gehört, Filme analysiert, aber vor allem haben wir sehr viel Englisch gesprochen“, erzählt sie. „Obwohl jede Woche ein schriftlicher Test auf dem Programm stand, fühlte sich der Sprachkurs für mich nicht wie klassischer Schulunterricht an, denn es gab überhaupt keinen Notendruck.“

In der Sprachschule wurde nach dem weltweit anerkannten TOEFL-Standard (TOEFL = Test of English as a Foreign Language) unterrichtet. „Am Anfang war ich ein bisschen schüchtern beim Sprechen, aber durch den Kurs bekam ich immer mehr Sicherheit. Nach einer Weile musste ich gar nicht mehr überlegen, wenn ich auf Englisch angesprochen wurde, ich antwortete einfach. Ich habe angefangen, auf Englisch zu denken und am Ende habe ich sogar auf Englisch geträumt.“

Den Sprachaufenthalt buchte Luisa Heinen über den Kölner Veranstalter „Kolumbus Sprachreisen“. Die Kosten übernahmen ihre Eltern. In Vancouver wohnte sie bei einer Gastfamilie, die sich auch um ihre Verpflegung kümmerte. Intensivkurs und Unterkunft in der Gastfamilie kosteten insgesamt etwa 4.400 Euro, hinzu kamen die Kosten für den Flug und eine Auslandskranken-versicherung. Eine Aufenthaltsgenehmigung brauchte Luisa Heinen für den Zeitraum von drei Monaten nicht. Unverzichtbar waren allerdings der Reisepass und eine Kreditkarte, um in Kanada Geld abheben zu können.

Ihre Freizeit verbrachte sie zusammen mit den anderen Sprachschüler(inne)n. „Von Vancouver aus ist man ganz schnell in der Natur, Berge und Strand sind nicht weit.“ Zudem nahm sie an den angebotenen Ausflügen der Sprachschule teil, etwa nach Seattle und Whistler.

Hilfreiche Erfahrungen fürs Studium

Nach dem Auslandsaufenthalt ist Luisa Heinen von ihrer Heimatstadt Solingen zum Studium nach Bremen gezogen. Inzwischen befindet sie sich im sechsten und letzten Fachsemester ihres Bachelorstudiengangs. Von ihrem Sprachaufenthalt profitiert sie im Studienalltag sehr, denn viele der wissenschaftlichen Texte sind auf Englisch verfasst, außerdem müssen englischsprachige Veranstaltungen besucht und mindestens zwei Englischnachweise im Laufe des Studiums erbracht werden. „Das ist für mich überhaupt kein Problem. Auch wenn ich nicht mehr tagtäglich Englisch spreche, komme ich doch immer wieder ganz schnell rein.“

WWOOF in Neuseeland

Work & Travel der besonderen Art

Zwischen Abitur und Ausbildung ist Felix Kunert (22) ein Jahr lang durch Neuseeland gereist. Als freiwil-liger Helfer arbeitete er auf Bio-Bauernhöfen mit, die Jobs fand er über das Freiwilligennetzwerk „World Wide Opportunities on Organic Farms“ (WWOOF).

Foto von Felix Kunert.

Felix Kunert

Foto: Privat

Schon mit 16 war es mein Traum, irgendwann einmal nach Neuseeland zu reisen“, erzählt Felix Kunert. Doch ein Flug auf die andere Seite der Erde ist teuer. Deshalb musste er nach dem Abitur zunächst für ein paar Monate in Deutschland jobben – unter anderem in einer Zimmerei. Auch seine Eltern gaben ihm einen finanziellen Zuschuss. Als er genügend Geld beisammen hatte, beantragte er über das Internet ein Visum in Neuseeland und schloss eine Haftpflicht- und Auslandskrankenversicherung ab.

Vor seiner Abreise legte er sich online ein Profil auf der Internetplattform von WWOOF an. Die Organisation vermittelt über das Internet weltweit Freiwillige an ökologische Bauernhöfe. Im Gegenzug erhält man von diesen dann eine Unterkunft und Verpflegung.

Weggefährt(inn)en aus aller Welt

In Neuseeland angekommen, reiste Felix Kunert per Anhalter. Im Laufe der Zeit lernte er Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen kennen: Amerikaner, Australier, Chinesen, Deutsche, Engländer, Franzosen, Italiener, Russen, Südamerikaner und Tschechen.

Sein Gepäck von 20 Kilogramm trug er immer bei sich. „Das war eigentlich zu viel. Man denkt immer, man braucht so viel Kleidung, dabei kommt man mit sehr wenig aus. Lieber nur das Allernötigste einpacken und dafür öfter waschen. Wichtig ist allerdings eine gute Regenjacke – denn wenn es in Neuseeland regnet, hört es für ein paar Tage nicht mehr auf.“

Während seiner Zeit in Neuseeland lebte Felix Kunert insgesamt in über zwölf Familien. „Man hat mich überall sehr herzlich willkommen geheißen. Die Neuseeländer sind aber ohnehin für ihre Offenheit bekannt“, erzählt er begeistert.

Von Bio-Hof zu Bio-Hof

Seine Reise führte ihn unter anderem in eine Siedlung im Abel-Tasman-Nationalpark, der an der Nordküste der Südinsel von Neuseeland liegt. Dort lebte er gemeinsam mit mehreren Familien, die ihren Lebensunterhalt mit der Produktion von biologischem Bienenwachs verdienen.

Auf dem Hof einer „älteren Lady“ gefiel es ihm so gut, dass er mehrmals dorthin zurückkehrte. Bis zu zwölf WWOOFer/-innen kümmerten sich gemeinsam um den Hof und die vier Hektar Land. Sie lebten in Hütten, die aus Lehm und Autoreifen gebaut waren. Felix Kunert übernahm Reparaturarbeiten, kümmerte sich um die Hühner, Enten und Schafe und den Gemüsegarten. Der einfache Lebensstil gefiel ihm. Hier verbrachte er auch Weihnachten bei 30 Grad und Sonnenschein.

Nach seinem Rückflug hat Felix Kunert im Frühjahr 2014 eine Ausbildung zum Drechsler mit der Spezialisierung Naturholz begonnen. Auf diese Idee war er in Neuseeland gekommen, und er schrieb von unterwegs aus einige Bewerbungen. Vor der Ausbildung reiste er noch einmal für zwei Monate nach Sizilien, um auch dort zu „wwoofen“. Und die nächste Reise ist auch schon in Planung: „Als nächstes möchte ich Spanisch lernen und Südamerika entdecken.“

Weitere Informationen

Studienwahl.de

Weiterführende Infos zum Thema finden Sie in unserer Rubrik „Zwischenzeit“ unter
www.studienwahl.de/de/zwischenzeit.htm

abi>> dein weg in studium und beruf

In den Porträts genannte Organisationen:

Weitere Links:

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