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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Studentin hält Geldscheine in ihrer Hand.
Foto: Dagmar Schwelle

Möglichkeiten der Studienfinanzierung

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Wie bei Katinka Kraus sind die monatlichen Mietkosten für fast alle Studierenden der größte Ausgabenposten. Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) haben Studierende im Jahr 2009 durchschnittlich 281 Euro pro Monat für Miete und Nebenkosten bezahlt. Allerdings hängt die Höhe der individuellen Mietkosten vom jeweiligen Studienort ab: Am teuersten ist das Wohnen laut aktueller DSW-Studie in Städten wie München, Hamburg oder Köln, vergleichsweise günstig ist es hingegen, in Städten wie Chemnitz, Dresden oder Oldenburg.

Differenziert nach den einzelnen Ländern liegen die Ausgaben für Miete außer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in Thüringen auch in Niedersachsen unter dem bundesweiten Durchschnittsbetrag. Die Mietausgaben der Studierenden in Schleswig-Holstein und im Saarland entsprechen in etwa dem Bundesdurchschnitt, während die Studierenden in den übrigen Ländern höhere Aufwendungen für Miete haben.

Wer das Glück hat, einen Platz in einem Studentenwohnheim zu ergattern, kann seine monatlichen Wohnkosten in der Regel einigermaßen gering halten. Zur Miete kommen Ausgaben für Nahrungsmittel, Kleidung, den öffentlichen Personennahverkehr oder ein eigenes Auto. Weniger stark ins Gewicht fallen bei den meisten Studierenden die Ausgaben für Freizeit, Kultur und Sport.

Von BAföG bis Stipendium

Was ein Studium alles in allem kostet, ist schwer zu beziffern, denn es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Im Schnitt haben Studierende laut der 19. Sozialerhebung des DSW 812 Euro zur Verfügung. Ein Fünftel der Studierenden kann allerdings auf weniger als 600 Euro monatlich zurückgreifen, 17 Prozent hingegen auf mehr als 1.000 Euro. Der größte Teil der Studierenden (87 Prozent) wird von den Eltern unterstützt: Im Schnitt geben Väter und Mütter 445 Euro monatlich für das Studium ihrer Kinder aus.

Aber auch das, was Studierende zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts selbst beitragen, ist beachtlich: Rund zwei Drittel jobben nebenbei. Die Formen der Beschäftigungsverhältnisse sind vielfältig – angefangen von Aushilfsjobs über Stellen als studentische Hilfskraft und Nachhilfeunterricht bis hin zu freiberuflichen Tätigkeiten. Zusammen mit der BAföG-Förderung, die 2009 rund 23 Prozent der Studierenden erhielten, stellen die elterliche Unterstützung und der eigene Verdienst die Haupteinnahmequellen während des Studiums dar.

Andere Finanzierungsmöglichkeiten spielen im Vergleich dazu eine geringe Rolle. So steigt zwar der Anteil der Stipendiaten tendenziell an, doch mit rund drei Prozent ist er noch immer eher gering. Es ist allerdings geplant, in der Ausbaustufe des Deutschlandstipendien-Programms zehn Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium zu fördern. Ebenso wächst der Anteil der Studierenden, die sich über einen Kredit finanzieren: Im Jahr 2009 lag er bei insgesamt fünf Prozent.

Ein weiterer Kostenpunkt sind für viele Studierende anfallende Studiengebühren. 2009, als noch sechs Bundesländer Studiengebühren erhoben, waren der Erhebung des DWS zufolge 59 Prozent der Studierenden an gebührenpflichtigen Hochschulen eingeschrieben. Die gute Nachricht: Immer weniger Bundesländer erheben die Campusmaut. An Hochschulen in Ostdeutschland fällt sie ohnehin nicht an und die meisten westlichen Bundesländer haben sie bereits wieder abgeschafft oder planen dies. So hat Nordrhein-Westfalen die Abschaffung der Studiengebühren für das kommende Wintersemester beschlossen. Baden-Württemberg will diesem Beispiel zum Sommersemester 2012 folgen, Hamburg zum Wintersemester 2012/13. Aktuell halten nur die Bundesländer Bayern und Niedersachsen an den Studiengebühren fest.

BAföG

Zwei Studierende, die mit dem Laptop im Park sitzen. Foto: Sonja Trabandt

BAföG erleichtert vielen Studierenden ihre akademische Ausbildung.

Foto: Sonja Trabandt

Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) erhielten im Sommersemester 2009 rund 23 Prozent aller Studierenden eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG.

 

Der Höchstsatz dieser staatlichen Förderung liegt für Studierende einschließlich des Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrags aktuell bei 670 Euro monatlich. Wie viel BAföG man erhält, hängt unter anderem vom Einkommen der Eltern sowie der Anzahl der Geschwister und deren Ausbildungsart ab. Die Förderung wird zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Mit der Rückzahlung müssen BAföG-Empfänger fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer beginnen. Die monatlichen Mindestraten betragen 105 Euro. Die Summe, die insgesamt zurückerstattet werden muss, ist auf 10.000 Euro begrenzt. Gefördert werden kann nicht nur ein Studium im Inland, sondern auch im Ausland. In EU-Ländern und in der Schweiz sogar über die gesamte Regeldauer, außerhalb davon normalerweise bis zu einem Jahr. Zuschläge gibt es beispielsweise zu den Reisekosten oder zu den Studiengebühren, die an der ausländischen Bildungseinrichtung anfallen. Studierende, die ihren Auslandsaufenthalt nicht in EU-Ländern oder der Schweiz absolvieren, erhalten außerdem einen Auslandszuschlag, der je nach Zielland variiert.

BAföG muss schriftlich vor Beginn des Studiums beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken beantragt werden. Dafür gibt es einen entsprechenden Antragsvordruck. Weitere Informationen zum BAföG erhalten Sie unter www.das-neue-bafoeg.de.

Nebenjob

Durch einen Nebenjob wird nicht nur die Haushaltskasse entlastet: Wer neben dem Studium arbeitet, kann bereits erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, die beim späteren Berufseinstieg von Vorteil sein können. Immerhin 65 Prozent aller Studierenden arbeiteten laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) neben ihrem Studium, ihr durchschnittlicher Verdienst lag bei 323 Euro im Monat.

Studierende findet man häufig in geringfügigen, kurzfristigen oder in regulären studentischen Beschäftigungsverhältnissen. In den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen oder Minijobs beläuft sich der monatliche Bruttolohn auf bis zu 400 Euro. Wer einer solchen Beschäftigung nachgeht, muss keine Steuern oder Sozialabgaben – also für Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung – zahlen. Kurzfristige Beschäftigung bedeutet, dass man nicht länger als 50 Tage im Jahr bei einem Arbeitgeber arbeitet oder die Tätigkeit bei einer Fünf-Tage-Woche auf zwei Monate im Jahr beschränkt ist. Solche Beschäftigungen sind sozialversicherungsfrei, aber steuerpflichtig. Wer in regulären studentischen Beschäftigungen nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet, aber mehr als 400 Euro verdient, braucht trotzdem keine Sozialabgaben zu entrichten, wenn Zeit und Arbeitskraft in erster Linie für das Studium aufgewendet werden. Geringe Rentenbeiträge müssen in diesen Fällen bezahlt werden, steuerpflichtig ist man ebenso.

Studierende, die BAföG beziehen, können bis zu 400 Euro brutto im Monat hinzuverdienen, ohne dass ihnen etwas von der Förderung abgezogen wird. Weitere Informationen zum Thema Nebenjob gibt es unter www.studentenwerke.de/de/content/jobben-0.

Bildungsausländer aus Nicht-EU-Ländern müssen auch die aufenthaltsrechtlichen Einschränkungen für Nebenjobs beachten. Nähere Informationen finden Sie bei www.daad.de/deutschland/deutschland/leben-in-deutschland/06167.de.html

Stipendium

Wer gute Leistungen nachweisen kann und darüber hinaus bereit ist, sich zu engagieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, kann sich um ein Stipendium bewerben. Im Jahr 2009 erhielten Stipendiaten der 19. Sozialerhebung des DSW zufolge im Schnitt 305 Euro monatlich.

Der Vorteil eines Stipendiums besteht darin, dass das erhaltene Geld nicht zurückgezahlt werden muss. Daneben erhalten die Geförderten eine ideelle Unterstützung wie beispielsweise Seminarangebote. Stipendien werden meist von Stiftungen vergeben, die einer der Kirchen, einer Partei, einer Gewerkschaft oder einem Unternehmen nahestehen. Die meisten Stipendien vergeben die zwölf Begabtenförderungswerke, die sich in der „Arbeitsgemeinschaft der Begabtenförderungswerke in der Bundesrepublik Deutschland“ zusammengeschlossen haben und direkt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt werden (Mehr dazu unter www.stipendiumplus.de).

Seit dem Sommersemester 2011 können Studierende das neue Deutschlandstipendium erhalten. Interessierte bewerben sich direkt bei den Hochschulen, die die neuen Stipendien vergeben. Eine Liste gibt es hier: www.deutschlandstipendium.de/de/1970.php. Die Stipendien betragen 300 Euro monatlich, die zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Förderern, wie etwa Unternehmen, getragen werden. Aus diesem Grund ist das Deutschlandstipendium auch mit dem BAföG kompatibel, da Stipendien von bis zu 300 Euro monatlich nicht auf die staatliche Förderung angerechnet werden. Die Förderdauer des Deutschlandstipendiums ist zunächst auf ein Jahr beschränkt, kann jedoch verlängert werden. Weitere Informationen können Sie der Seite www.deutschlandstipendium.de entnehmen.

Um sich aus der Fülle an Angeboten gezielt das passende Programm herauszusuchen, können Sie Stipendien-Datenbanken wie den Stipendienlotsen des BMBF (www.stipendienlotse.de) oder das Portal des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen (www.stiftungen.org) heranziehen.

Kredite

Geldscheine und Münzen. Foto: Heidrun Hönninger

Kredite können eine Möglichkeit sein, das Studium zu finanzieren.

Foto: Heidrun Hönninger

Auch die Aufnahme eines Kredites kann eine Möglichkeit darstellen, sein Studium zu finanzieren, beispielsweise wenn die Einnahmen aus BAföG und Nebenjob nicht ausreichen und eine kleine Finanzierungslücke gedeckt werden muss. Generell gilt: Ein Kredit sollte erst dann beantragt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten wie BAföG, Unterstützung durch die Eltern, Stipendium oder Nebenjob ausgeschöpft sind. Denn: „Das Risiko einer Überschuldung ist hoch“, warnt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW). Er hält die Studierenden dazu an, sich gut zu informieren und keinesfalls mehrere Kredite parallel aufzunehmen.

Zwei Arten von Krediten bietet die KfW-Bankengruppe an, die Bank des Bundes und der Länder: zum einen den KfW-Studienkredit ( www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/KfW-Studienkredit/index.jsp), den man bei Vermittlern, wie Banken oder Studentenwerken, beantragen kann. Antragsberechtigt sind Studierende unter 31 Jahren (ab WS 2011/2012: 35). Bewilligt werden 100 bis 650 Euro monatlich – und das für einen Zeitraum von bis zu 14 Semestern. Der Zinssatz des Kredites ist variabel. Die Rückzahlungsverpflichtung beginnt frühestens sechs Monate nach der Auszahlungsphase in monatlichen Raten von mindestens 20 Euro. Außerplanmäßige Tilgungen sind möglich, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Neben der KfW bieten auch andere Kreditinstitute wie Banken und Sparkassen Studienkredite an. Einen aktuellen Überblick bietet u.a. der Studienkredit-Test 2011 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), den Sie unter www.che.de/downloads/CHE_AP145_Studienkredit_Test_2011.pdf als PDF-Datei herunterladen können.

Die andere Variante ist der KfW-Bildungskredit ( www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/Bildungskredit/index.jsp oder www.bildungskredit.de) – für Studierende in einer fortgeschrittenen Phase ihres Studiums. Antragsteller sollen das zwölfte Studiensemester nicht überschritten haben und nicht älter als 36 Jahre alt sein. Auch wer BAföG bekommt, kann den KfW-Bildungskredit ergänzend beantragen. Die monatlichen Raten betragen – je nach Bedarf – 100, 200 oder 300 Euro, die maximal 24 Monate gezahlt werden. Zurückgezahlt werden muss der Kredit vier Jahre nach Auszahlung der ersten Rate. Die Rückzahlungssumme liegt bei 120 Euro pro Monat. Wie beim KfW-Studienkredit werden keine Sicherheiten verlangt und das Einkommen der Eltern wird nicht berücksichtigt.

Darüber hinaus sind die Landesbanken in allen Bundesländern, die allgemeine Studiengebühren eingeführt haben, verpflichtet, Studiengebührenkredite anzubieten. Die Konditionen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

Deutschlandstipendium:

Finanzielle und ideelle Förderung

Brettspiel, das den Start ins Studienleben symbolisiert. Foto: Martin Rehm

Mit einem Stipendium fällt der Start ins Studienleben leichter.

Foto: Martin Rehm

Barbara Seitz (23) studiert an der Universität Augsburg „Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre“ im vierten Semester. Seit dem Sommersemester 2011 ist sie eine von zehn Studierenden an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden.

Bislang hat die gebürtige Münchenerin ihr Studium mit finanzieller Unterstützung der Eltern sowie mit Erspartem finanziert. „Seit ich 16 Jahre alt war, habe ich gejobbt und etwas für das Studium angespart“, erzählt sie. Das Deutschlandstipendium, mit dem sie seit Kurzem gefördert wird, empfindet die 23-Jährige als eine große Hilfe. Auf 300 Euro mehr im Monat kann Barbara Seitz dadurch zurückgreifen. Außerdem hat sie einen Minijob als studentische Hilfskraft am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement der Uni. Die Summe, die ihr monatlich insgesamt zur Verfügung steht, reicht aus, um die Studiengebühren, die Miete ihrer Einzimmerwohnung und sonstige Lebenshaltungskosten zu decken.

Um Stipendiatin zu werden, hat sich Barbara Seitz mit einem Lebenslauf und einem Motivationsschreiben online beim MRM-Institut (Institut für Materials Resource Management der Universität Augsburg) beworben, das die Stipendienvergabe an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät organisiert. Anschließend wurde sie zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Rund eine Stunde lang hat sie zu fachlichen und persönlichen Fragen Stellung genommen. „Um ein Stipendium zu erhalten, spielen unter anderem gute Leistungen eine wichtige Rolle. Durch das Gespräch hat man außerdem die Chance, mit der eigenen Persönlichkeit zu überzeugen.“

Jede Hochschule kann ihren Stipendiaten zusätzliche Angebote machen. Barbara Seitz hat an ihrer Fakultät die Chance, an einem Mentorenprogramm teilzunehmen. Durch die ideelle Förderung im Rahmen des Stipendiums kann die Studentin von ihrer Mentorin, die in einem Wirtschaftsunternehmen arbeitet, wichtige Tipps erhalten, welche Studieninhalte sie vertiefen sollte, weil sie in der Praxis gebraucht werden, und wie sie sich am besten bewerben kann. „Insiderwissen und Erfahrungen aus der Praxis kennen zu lernen, finde ich sehr spannend“, sagt die 23-Jährige. Mit dem Stipendium wird sie zunächst für ein Jahr gefördert. Eine Verlängerung ist möglich. Von welchen Kriterien das abhängt, ist noch nicht hundertprozentig klar, jedoch weiß sie bereits, dass sie einen Stipendiaten-Bericht verfassen muss.

Nebenjob:

Dazuverdienen und Erfahrungen sammeln

Petra Lange (24, Name geändert) studiert im sechsten Semester Erziehungswissenschaft als Ein-Fach-Bachelor an der Universität Münster. Um ihre Eltern zu entlasten, hat sie inzwischen zwei Nebenjobs angenommen, die ihr Studium inhaltlich gut ergänzen.

Bisher hat Petra Lange ihr Studium vor allem mit der Unterstützung ihrer Eltern finanziert. Im vergangenen Sommer hat sie einen Nebenjob angenommen, seit Kurzem ist ein zweiter hinzugekommen. Auf diese Weise will die Studentin ihre Eltern finanziell entlasten und für ihr Studium selbst aufkommen.

In den Schulferien arbeitet die 24-Jährige in der Kinderbetreuung bei einem privaten Anbieter. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen kümmert sie sich darum, die Kinder berufstätiger Eltern zu beschäftigen, für die es in der schulfreien Zeit sonst keine Betreuungsmöglichkeit gäbe. Die Einblicke, die sie durch diesen Job bekommt, wertet sie positiv: „Wenn man später mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte, kann man bereits erste Erfahrungen sammeln.“ Ihr zweiter Job ist eine Honorarstelle beim Jugendamt. Im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe unterstützt sie vier Stunden in der Woche eine Familie bei der Alltagsbewältigung. Beim Jugendamt beträgt ihr Stundenlohn zehn Euro. Aufgrund der geringen Stundenzahl kann sie diese Tätigkeit gut mit ihrem Studium vereinbaren. Die Kinderbetreuung fällt meist mit den Semesterferien zusammen.

Da ihr Studienschwerpunkt Sozialpädagogik ist, kann sie bei beiden Aufgaben bereits erworbenes Wissen aus dem Studium einbringen. Die Erfahrungen helfen ihr außerdem, sich über die eigenen beruflichen Perspektiven klarer zu werden: „Nach dem Studium kann ich mir gut vorstellen, weiter in einem sozialpädagogischen Bereich zu arbeiten, wo ich Familien, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, unterstützen kann“, sagt Petra Lange.

Weitere Informationen

Deutsches Studentenwerk
Unter dem Punkt Studienfinanzierung finden Sie umfassende Informationen zu Finanzieurngsmöglichkeiten wie BAföG, Stipendien oder Nebenjobs.
www.studentenwerke.de

Das neue BAföG
Offizielle Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
www.das-neue-bafoeg.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit
Hier können Sie auch gezielt nach geringfügigen Beschäftigungen beziehungsweise Minijobs suchen.
jobboerse.arbeitsagentur.de

BMBF Stipendienlotse
www.stipendienlotse.de

Arbeitsgemeinschaft der Begabtenförderungswerke in der Bundesrepublik Deutschland
www.stipendiumplus.de

Bundesverband Deutscher Stiftungen
www.stiftungen.org

Deutschlandstipendium
www.deutschland-stipendium.de

Bildungskredit
www.bildungskredit.de

KfW-Studienkredit
http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/KfW-Studienkredit/index.jsp

CHE-Studienkredit-Test 2011
http://www.che.de/downloads/CHE_AP145_Studienkredit_Test_2011.pdf

Deutscher Bildungsserver
Übersicht über Förderprogramme und Studienstiftungen unter
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=427

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