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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Abseits aller Meeresromantik ist die Schifffahrt vor allem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Abseits aller Meeresromantik ist die Schifffahrt vor allem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Foto: Blank

Karriere auf hoher See

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Abseits aller Meeresromantik ist die Schifffahrt vor allem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, schließlich wird der Großteil des interkontinentalen Warenverkehrs über die Weltmeere abgewickelt. Und das häufig in gigantischen Dimensionen: Manche Schiffe sind so groß wie drei Fußballfelder, allein die Hauptmaschine, also der Motor, hat nicht selten die Größe eines Doppelhauses. Wer so einen Giganten manövrieren will, sollte die nautische Offizierslaufbahn einschlagen – vom „Nautischen Wachoffizier“ über den „Ersten Nautischen Schiffsoffizier“ bis zum/zur Kapitän/-in.

Auf der Kommandobrücke eines Schiffes. Der Kapitän bedient die Maschinensteuerung und "gibt Gas".

Foto: Becker

Der zweite große Arbeits- und Karrierebereich an Bord ist die Schiffsbetriebstechnik – ebenfalls mit eigener Offizierslaufbahn, angefangen beim „Technischen Wachoffizier“ über den „Zweiten Technischen Offizier“ bis zum/zur Leiter/-in der Maschinenanlage (Chief). Für die verschiedenen Stufen der beiden Offizierslaufbahnen ist neben den Befähigungszeugnissen, die auch direkt über ein Studium erworben werden können, eine bestimmte Anzahl von Berufsjahren auf See nötig. Beide Laufbahnen werden auch von der Marine der Bundeswehr angeboten.

Der Weg zur Kommandobrücke

Aus naheliegenden Gründen kann man Nautik nur im Norden Deutschlands studieren, beispielsweise an den Hochschulen der Nord- oder Ostseestädte Bremen, Wilhelmshaven, Flensburg oder Emden/Leer. Doch bevor sie sich die ersten theoretischen Vorlesungen in Navigation, Meteorologie, Logistik oder Seerecht anhören können, müssen Interessierte Seefahrtzeiten vorweisen. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die geforderten zwölf Monate zusammenzubekommen: „Man kann zum Beispiel vor dem Studium eine Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/-in machen“, erläutert Susann Marohl, Berufsberaterin bei der Zentralen Heuerstelle für Seeleute der Arbeitsagentur Hamburg. „Dabei sammelt man nicht nur die nötigen Seefahrtzeiten, sondern erwirbt weitere Zertifikate, die man zum Beispiel als nautischer Wachoffizier benötigt.

Eine Kapitansmütze liegt auf einer Seekarte. Daneben ein Zirkel. So navigiert man, wenn die Bordelektronik mal ausfällt.

Foto: Wagner

Zudem erhöht man seine Chancen, im anschließenden Studium während der vorlesungsfreien Zeit interessante Jobs zu ergattern.“ Nicht zuletzt lerne man in der Ausbildung beide Seiten kennen: Nautik und Schiffsbetriebstechnik – „Das hilft, eine fundierte Studienentscheidung zu treffen.“ Eine weitere Möglichkeit, Seefahrtzeit zu sammeln, ist die zwölfmonatige Ausbildung zum/zur Nautischen Offiziersassistenten/-in (NOA), wie sie von vielen Redereien angeboten wird.

In bestimmten Fällen kann auch der Dienst auf seefahrenden Einheiten der Deutschen Marine der Bundeswehr für die benötigte Seefahrzeit angerechnet werden. Näheres regelt die sogenannte Marinevereinbarung (siehe „“). Neben ersten seemännischen Erfahrungen bietet die Marine dabei vor allem die Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung und ein attraktives Gehalt.

Mit anerkannter Seefahrtzeit dauert das Studium sechs Semester, ohne Seefahrtzeiten acht. „In der Regel ist im zweiten Fall das erste und das sechste Semester als Praxissemester an Bord konzipiert, damit die Studierenden auf ihre zwölf Monate Seefahrtzeit kommen. Man sollte sich aber rechtzeitig bei den Redereien um einen Praxisplatz bewerben“, rät Susann Marohl.

Arbeiten am „Herz“ eines Kolosses

Für eine Laufbahn in der Schiffbetriebstechnik müssen ebenfalls Seefahrtzeiten nachgewiesen werden. „Auch das kann man entweder mit der Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/-in oder mit einer Ausbildung zum/zur Technischen Offiziersassistenten/-in (TOA) erledigen. Letztere dauert 18 Monate“, erklärt die Beraterin.

Außerdem gibt es auch in diesem Fall die Möglichkeit, anrechenbare Seefahrtzeit bei der Deutschen Marine der Bundeswehr zu sammeln. Wer gleich ins Studium starten möchte, muss zuvor ein technisches Vorpraktikum von 26 Wochen Dauer in einem metallverarbeitenden Beruf absolvieren und später im Studium die zwölf Monate Seefahrzeit in zwei Praxissemestern ansammeln.

Ein Lastkahn in einem Hafen. Rechts des Schiffs türmen sich Container.

Foto: Rex

Für den Weg zum/zur Leiter/-in der Maschinenanlage gibt es noch eine weitere Option: „Man kann auch über eine Ausbildung in einem Metall- oder Elektroberuf plus zwölfmonatige Seefahrtzeit zum Studium der Schiffsbetriebstechnik zugelassen werden“, weiß Susann Marohl. Passende Studiengänge wie „Schiffstechnik“, „Schiffsbetriebstechnik“ oder „Schiffbau“ werden zum Beispiel an den Hochschulen in Kiel, Bremerhaven, Hamburg oder Wismar angeboten.

Seetüchtig und fit in Englisch

Wer in See stechen will, muss mindestens 16 Jahre alt sein und von einem Arzt die Seediensttauglichkeit bestätigt bekommen. „An Bord braucht man unter anderem gutes Seh- und Hörvermögen. Wegen der Positionslichter der Schiffe in der Nacht, die rot und grün leuchten, muss zudem eine Rot-Grün-Schwäche ausgeschlossen werden“, so die Beraterin. In allen Studiengängen sind zudem gute Englischkenntnisse wichtig: „Besatzungen sind meist international zusammengestellt, und die Bordsprache ist in der Regel Englisch“, fügt sie hinzu.

Übrigens: Beide maritimen Offizierslaufbahnen eröffnen auch berufliche Tätigkeitsfelder an Land: „Ein/e Leiter/-in einer Maschinenanlage kann nicht nur in der Inspektion von Reedereien oder im Schiffbau eingesetzt werden, sondern überall dort, wo Großanlagen betreut werden, sei es in der chemischen Industrie oder in Kraftwerken“, erklärt Professor Klaus-Jürgen Windeck, Dekan des Fachbereichs Seefahrt an der Jade Hochschule in Elsfleth. „Auch für Nautiker/-innen gibt es Alternativen, etwa bei Reedereien, in der Hafenverwaltung, bei Lotsen oder Versicherungen. Nautiker/-innen sind jedoch stärker an die Branche gebunden als die Ingenieure/-innen.“

Ein oranger Rettungsring.

Foto: Mischke

Neben den rund 30 Nautik- und Schiffstechnik-Studiengängen bieten einige Hochschulen auch Management-Studiengänge im maritimen Bereich an, die allerdings nicht für eine Karriere auf See, sondern für betriebswirtschaftliche, logistische, organisatorische und verwaltungstechnische, mit der Seefahrt verbundene Tätigkeiten an Land qualifizieren.

Arbeitsmarkt mit Wellengang

Laut Zahlen des Teams für Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit ist die Nachfrage nach Fachkräften nach einer längeren schwachen Phase zuletzt wieder leicht gestiegen: „Rund 1.200 Stellen wurden im Laufe des Jahres 2012 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, die Hälfte davon im Bereich Schiffsbau, davon ein Drittel, also 200 Stellen, für Akademiker/-innen“, erläutert Arbeitsmarktexpertin Judith Wüllerich. „450 Stellen wurden für Schiffsführer/-innen gemeldet, darunter 90 für Kapitäne und Kapitäninnen.“ Schwankungen seien bei den Stellenangeboten normal: „Die Schifffahrtsbranche ist generell stark konjunkturabhängig“, so die Expertin.

Bachelorstudium der Nautik

Dem Horizont entgegen

Inka Koßmann (21) ist auf dem besten Weg, Kapitänin zu werden. Zwei Semester trennen sie noch von ihrem Bachelor-Abschluss in Nautik an der Hochschule Emden/Leer.

„Fernsehfilme, Abenteuerlust und Fernweh: Das war der Mix, der mich bewegt hat, als Schülerin ein Praktikum an Bord eines Schiffes zu machen“, erzählt die Bremerin Inka Koßmann. Nach ihrer zehntägigen Tour im Mittelmeer auf der Hansa India war sie endgültig infiziert: „Ich wollte unbedingt zur See!“ Eine solche Schnupperfahrt kann sie nur jedem empfehlen: „Der Verband Deutscher Reeder bietet für die Sommerferien Praktika an. Man kann testen, ob einem das Leben und Arbeiten in einem kleinen Team über einen längeren Zeitraum auf einem Schiff liegt.“ Voraussetzung:

Inka Koßmann an Bord eines Schiffes. Sie trägt einen Blaumann.

Foto: Privat

Man muss seediensttauglich und mindestens 16 Jahre alt sein.

In den Semesterferien aufs Kreuzfahrtschiff

Zwölf Monate Seefahrtzeit sind im Studium vorgeschrieben, so dass sie im ersten und sechsten Semester jeweils als Praktikantin ein halbes Jahr zur See hätte fahren müssen: „Ich habe mich entschieden, vor dem Studium für zwölf Monate als Nautische Offiziersassistentin zu fahren. Damit hatte ich nicht nur meine Seefahrtzeit erfüllt – als NOA verdient man auch Geld; als Praktikantin ist das nicht unbedingt der Fall“, erklärt die 21-Jährige. „Außerdem stehen während des Studiums nicht immer so viele Praktikumsplätze zur Verfügung.“ Um möglichst viele Schiffe kennenzulernen, fährt sie auch in den Semesterferien zur See: In Kürze wird sie für vier Wochen als Praktikantin auf der Atania, einem Kreuzfahrtschiff, mitfahren.

Die zentralen Lernbereiche im Studium sind Schiffsführung, Ladungsumschlag und Stauung, Überwachung des Technischen Schiffsbetriebs sowie Fürsorge für Personen an Bord. Nach allgemeinen Fächern wie Algebra, Physik, Informatik, Navigation und Recht folgen spezielle Fachthemen wie Wachdienst, Gefährliche Ladung, Gesundheitspflege und maritimes Englisch: „Das Studium ist sehr breit gefächert.“

Studieninhalte von Meteorologie bis Medizin

So einen schwimmenden Giganten zu steuern, sei nicht das Problem, meint Inka Koßmann: „Das ist eigentlich wie im Straßenverkehr, das Steuerrad ist sogar kleiner als beim Auto.“ Vielmehr käme es darauf an, das Verhalten des Schiffes einschätzen zu können, auch unter widrigen Wetterbedingungen.

 Inka Koßmann an Bord eines Schiffs. Sie schaut durch ein nautisches Instrument, mit dem man Entfernungen berechnen kann.

Foto: Privat

Manöver üben die Studierenden daher unter anderem in Simulatoren. „Ganz wichtig sind das Seeverkehrsrecht und die Kollisionsverhütungsregeln. Die muss man aus dem Effeff beherrschen“, sagt die angehende Nautikerin. In Meteorologie lernt sie unter anderem, wie Stürme entstehen und wie man eine Wetterkarte liest. Auch die Grundzüge der Schiffstechnik werden im Studium vermittelt.

Zudem wird medizinisches Basiswissen vermittelt: „Wir müssen auf viele Situationen vorbereitet sein: Ein Passagier an Bord hat Halluzinationen, eine Wunde muss genäht, eine Narkose gesetzt werden.“ Daher gehört auch ein 14-tägiges Krankenhauspraktikum zum Studium.

„Da wir nur 30 Studierende sind, ist das Lernen sehr intensiv“, sagt Inka Koßmann, die mit dem Bachelorabschluss auch das Befähigungszeugnis zum Nautischen Wachoffizier in der Tasche haben wird. Später möchte sie auf jeden Fall als Kapitänin zur See fahren und irgendwann dann in eine Reederei wechseln: „Auch dort gibt es interessante Aufgaben, etwa die Transportlanung von Gefahrgutcontainern.“

Dass die Schifffahrt (noch) eine Männerwelt ist, stört sie nicht: „Man muss sich sicherlich durchbeißen können“, meint die junge Frau, aber als Exotin sieht sie sich nicht: „Zu Studienbeginn waren wir 32 – und darunter immerhin neun Frauen.“

Schiffsbetriebstechnik

Volle Kraft voraus!

Nach seiner Ausbildung zum Technischen Offiziersassistenten (TOA) hat Falk Oberländer (32) den Studiengang Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Bremerhaven gewählt. An dem achtsemestrigen Bachelorstudiengang begeistern ihn vor allem die breite inhaltliche Ausrichtung und der hohe Praxisbezug.

„Zur Schifffahrt bin ich ursprünglich durch meine Familie gekommen, da mein Bruder Kapitän ist. Außerdem habe ich mich schon immer für technische Details interessiert, und eine gewisse Reiselust bringe ich auch mit. Das alles ist vorteilhaft, wenn man in die Schiffsbetriebstechnik gehen will“, berichtet der 32-Jährige, der mittlerweile im 7. Semester studiert. Dennoch hatte er sich im Anschluss an das Abitur nicht gleich für ein Studium entschieden: „Damals habe ich mich erst einmal bei einer Reederei erkundigt, wie man denn am besten Schiffsingenieur wird.

 Falk Oberländer sitzt vor nautischen Instrumenten.

Falk Oberländer

Foto: Henry Otten

Dann habe ich an Bord eines Schiffes eine zweijährige fachpraktische Ausbildung zum TOA gemacht. Diese Praxiszeit konnte ich mir im Studium anrechnen lassen.“

Mehr als 120 Jahre Erfahrung

Schiffsbetriebstechnik ist der älteste Studiengang, den die Hochschule Bremerhaven anbietet: Seit mehr als 120 Jahren wird dieses Programm in enger Zusammenarbeit mit Reedereien, Werften und der Maschinenbauindustrie durchgeführt. Wer Schiffsbetriebstechnik in Bremerhaven studieren will, sollte seediensttauglich sein, ein 26-wöchiges Metallgrundpraktikum absolviert haben, über ausreichende Englischkenntnisse verfügen und ein gutes Verständnis für Mathematik und Physik besitzen. Um überhaupt in See stechen zu können, werden darüber hinaus spezielle Rettungs- und Brandbekämpfungskurse – das sogenannte Basic Safety Training – vorausgesetzt. „Ein solches Training kann man an einer Seefahrtsschule absolvieren, aber das ist alles machbar“, erklärt Falk Oberländer.

Das Studium in Bremerhaven beginnt in der Regel mit einem Praxissemester Maschinendienst an Bord eines Seeschiffes. Im Anschluss daran folgen die Grundlagenmodule, die sich über drei Semester erstrecken. Auf dem Lehrplan stehen überwiegend natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer, wie zum Beispiel Mathematik, Technische Mechanik, Elektrotechnik oder Thermodynamik. Ab dem vierten Semester lernen die Studierenden dann zahlreiche Vertiefungsmöglichkeiten kennen – von der Automatisierungs- und Regelungstechnik über Dampfkraftanlagen und Verbrennungs-kraftmaschinen bis hin zu Personalführung und Seerecht. Im siebten Semester steht die zweite Praxisphase an, während im achten und letzten Semester die Bachelorarbeit angefertigt wird.

Learning by doing

„Die Zeit im Hörsaal wird regelmäßig durch Versuche im Labor abgelöst. Spannend ist vor allem die Arbeit mit dem Schiffsmaschinensimulator. Hier werden verschiedene Fehlermeldungen durchgespielt, und auch der totale „Blackout“ wird simuliert. Leider steht aber gerade für die Übungszeit am Simulator nur eine Semesterwochenstunde zur Verfügung, was etwas schade ist“, findet Falk Oberländer. Denn das Wichtigste für angehende Schiffsingenieure sei schließlich: „Üben, üben, üben. Zudem versteht man im Studium längst nicht alles auf Anhieb. Da heißt es, geduldig zu sein und nicht den Mut zu verlieren.“

Was nach dem Bachelorabschluss kommt, das weiß er schon genau: „Mit dem Bachelor erhält man das Befähigungszeugnis zum Technischen Wachoffizier. Ich möchte danach gerne den kompletten Karriere-Weg bis zum Leiter der Maschinenanlagen gehen.“ In diesem Sinne: Volle Kraft voraus!

Masterstudium Maritimes Management

Ein Offizier auf Landgang

Nach zwei Jahren auf See hat sich Alexander Panchyrz (26) für den Studiengang Maritimes Management an der Jade Hochschule in Elsfleth eingeschrieben. Sein Ziel: „Mit dem Master möchte ich meine Chancen auf eine Karriere an Land erweitern.“

„Bis zur Rente werde ich wohl nicht zur See fahren“, ist sich Alexander Panchyrz sicher, der nach seinem Bachelorabschluss in Nautik zwei Jahre als Offizier auf See unterwegs war. Für die spätere Zukunft kann er sich eine Laufbahn in einer maritimen Verwaltung vorstellen, etwa beim Havariekommando in Cuxhaven, das das Unfallmanagement für die Nord- und Ostsee koordiniert. Der höhere Dienst setzt jedoch einen Masterabschluss voraus. Ob sich seine Pläne genau so realisieren lassen, weiß Alexander Panchyrz nicht, die richtigen Weichen möchte er jedoch auf alle Fälle stellen.

Foto: Privat

Der Masterstudiengang Maritimes Management umfasst zwei Theoriesemester plus ein drittes für die Masterarbeit. Dabei können die Studierenden zwischen zwei Profilen wählen: „Wirtschaft und Logistik“ ist eher betriebswirtschaftlich, „Maritime Verwaltung und Planung“ stärker technisch ausgerichtet. „Für meine Pläne ist der zweite Schwerpunkt besser geeignet“, sagt der 26-Jährige.

Schifffahrtsrecht und Krisenmanagement

„Zu Beginn des Studiums werden neben wissenschaftlichen Methoden vor allem Grundlagen vermittelt – etwa Internationales Schifffahrtsrecht oder Maritime Ökonomie“, erzählt Alexander Panchyrz. Im Schwerpunkt Maritime Verwaltung und Planung geht es dann im zweiten Semester um Messtechnik sowie um Umweltschutz und Krisenmanagement. Zudem sind die Studierenden neben der Theorie je nach Schwerpunkt in ein aktuelles Forschungsprojekt eingebunden. „Von Anfang an wird häufig in kleinen Gruppen gearbeitet, man sollte auf jeden Fall ein Teamplayer sein“, erzählt der nautische Offizier. Auch Englisch sei wichtig, da manche Vorlesungen komplett in dieser Fremdsprache gehalten werden. Eine weitere Besonderheit des Studiengangs ist, dass die Absolvent(inn)en ein Zertifikat in Windenergielogistik erwerben können.

Seine Kommiliton(inn)en kommen aus unterschiedlichen Bereichen: Internationales Transportmanagement, Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft, Nautik, Reedereilogistik sowie Wirtschafts- und Wirtschaftsingenieurwesen. Voraussetzung für den Master ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium von sieben Semestern mit 210 Leistungspunkten.

Die studienabschließende Masterarbeit soll in Kooperation mit Unternehmen aus der Branche erstellt werden – Logistikkonzernen, Reedereien, Behörden. Und auch sonst bietet das Studium Möglichkeiten, Netzwerke zu bilden: „Sowohl von der Projektarbeit, die im zweiten Semester ansteht, als auch von der Kontaktmesse, die auf dem Campus in Elsfleth veranstaltet wird, erhoffe ich mir nützliche Kontakte zu Unternehmen und Behörden“, sagt Alexander Panchyrz.

Weitere Informationen

Studienwahl.de
Mit dem FINDER können Sie gezielt nach maritimen Studiengängen suchen: www.studienwahl.de/de/studieren/finder.htm

abi >> dein weg in studium und beruf
Informationen über Studiengänge, Berufe und Arbeitsmarktchancen, zugeschnitten auf Abiturient(inn)en:
www.abi.de

BERUFENET
Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.500 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild:
http://berufenet.arbeitsagentur.de

Zentrale Heuerstelle Hamburg
Fachvermittlung für Seeleute
Berufsberatung für Seeschifffahrt
Nagelsweg 9
D-20097 Hamburg
Tel: +49(0)40 / 2485-1319/1313
E-Mail: Hamburg.Heuerstelle@arbeitsagentur.de

Berufsbildungsstelle Seeschiffahrt (BBS)
Informationsseite rund um Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Seefahrt:
www.berufsbildung-see.de

Verband Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere e.V.
www.vdks.org/

Verband Deutscher Reeder
www.reederverband.de/

Marinevereinbarung
Auf den Seiten des Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) findet sich auch die sogenannte Marinevereinbarung „über die Anerkennung von Befähigungen, die bei der Deutschen Marine erworben wurden, als Voraussetzung für den Erwerb von Befähigungszeugnissen und Seefunkzeugnissen für den Dienst auf Kauffahrteischiffen“
www.bsh.de/de/Antraege/Seeleute/Marine/index.jsp

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