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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Studierende in einer Vorlesung an der Freien Universität Berlin.
Bund und Länder investieren viel Geld, damit möglichst viele Studienberechtigte ihren Studienplatz bekommen. Foto: Sonja Trabandt

Doppelte Abiturjahrgänge: Ruhig Blut bewahren

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Doch es genügt nicht, sich nur auf andere zu verlassen: Angehende Studierende können ihre Chancen auf einen Studienplatz im Wunschfach auch selbst steigern. Das Zauberwort heißt hier vor allem Mobilität, was etwa dem künftigen Abiturienten Albrecht Wigand aus dem fränkischen Nürnberg bereits bewusst ist.


Optimistisch mit guten Noten

Albrecht Wigand (18) wird im März in Nürnberg das Abitur machen und muss sich dann in Bayern gegen eine große Konkurrenz behaupten. Angst, keinen Studienplatz zu bekommen, hat er dennoch nicht.

"Ich will ein technisches Fach studieren", sagt Albrecht Wigand. In die nähere Wahl kommen Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik oder Maschinenbau. Seine Wunschhochschule ist die Technische Universität München (TUM). Zwar rechnet er damit, dass die Hochschulen zusätzliche örtliche Zulassungsbeschränkungen aufgrund des enormen Andrangs einführen werden, aber diesem Wettbewerb will er sich stellen. "Ich schaffe wahrscheinlich einen Notendurchschnitt von 1,5", freut sich der angehende Abiturient.

Damit wäre er eigentlich auch ein guter Kandidat für das Twoinone-Projekt der TUM, in dem Studierende technischer Fächer wie etwa Informatik, Wirtschaftsinformatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik im Mai dieses Jahres mit dem Studium starten und zum Wintersemester 2011/12 gleich ins dritte Semester wechseln können. "Ich finde, das ist ein gutes Angebot, und es entzerrt die Situation an den Hochschulen sicher enorm", sagt Albrecht Wigand. Allerdings will der 18-Jährige die kommenden Monate noch nutzen, um Praktika zu absolvieren und sich so klar darüber zu werden, welches Studium das richtige für ihn ist.

Die bayerische Landeshauptstadt München ist sein Wunschstudienort: "Meine beiden Schwestern studieren bereits dort, und ich hätte schon ein Zimmer in einer WG." Falls es mit München und der TUM jedoch nicht klappen sollte, so hat er sich überlegt, in ein anderes Bundesland auszuweichen. Vielleicht aber kehrt er Deutschland zum Start auch den Rücken zu und schreibt sich in der Schweiz ein: "Ein Studium an der ETH in Zürich würde mich auch sehr reizen."

Räumliche Mobilität kann ein Trumpf in der Hand sein gegen die Doppelten Abiturjahrgänge. Aber es gibt noch weitere Karten, die Sie ausspielen können.

Tipps für die Studienplatzsuche

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Chancen auf einen Platz im Wunschfach und vielleicht auch an der Wunschhochschule zu verbessern. Denn eines ist klar: Abtauchen bringt gar nichts.

  • Ein möglichst gutes Abi machen
    Mehr als die Hälfte aller Studiengänge an deutschen Hochschulen ist zulassungsbeschränkt. Wer gute Noten hat, ist also klar im Vorteil.
  • Über einen Umzug nachdenken
    Bessere Chancen auf einen Studienplatz im Wunschfach haben junge Menschen, die auch bereit sind, für das Studium von zu Hause wegzuziehen. Laut einer Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) gehen die Studienanfängerzahlen in den neuen Bundesländern zwischen 2011 und 2015 um 63.000 zurück – im gleichen Zeitraum steigen sie in den alten Bundesländern um 340.000 an. Also: Warum nicht über einen Umzug in die neuen Bundesländer nachdenken?
    Und noch ein Tipp: Auch an kleineren, eher unbekannten Hochschulen sind die Chancen bei einer Bewerbung oftmals höher als an den "großen" Hochschulen.
    Diese beiden Tipps gelten allerdings nicht für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie. In diesen Fällen muss die Bewerbung bundesweit bei hochschulstart.de, der Nachfolgeeinrichtung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS), erfolgen. Weitere Informationen zur Bewerbung über hochschulstart.de >>
  • Alternativen überlegen
    Ihre Noten reichen nicht aus für Ihr Traumstudium? Dann kann es sich lohnen, nach ähnlichen Studiengängen zu suchen, die Sie bis jetzt vielleicht noch nicht "auf dem Schirm" hatten. Die Berufsberatung hilft Ihnen gerne bei der Suche, warnt aber davor, ein Studium zu beginnen, hinter dem man nicht steht. Auch hier ist Kompromissbereitschaft hilfreich. "Manchmal ist es zum Beispiel einfacher, etwa in Volkswirtschaftslehre hineinzukommen als in Betriebswirtschaftslehre", weiß Stefan Schweiger von der Agentur für Arbeit Mannheim aus seiner Beratungserfahrung. Aber Achtung: Wer unbedingt am ursprünglichen Studienwunsch festhalten will und über die Wartezeit eine Zulassung in einem NC-Studiengang anstrebt, muss wissen, dass Studienzeiten an deutschen Hochschulen nicht als Wartezeit zählen.
  • Studieren im Ausland?
    Wer sicher weiß, dass er im Studium Auslandserfahrung sammeln will, könnte schon zum Start ein Studium im Ausland in Betracht ziehen. Allerdings sollte der Auslandsaufenthalt gut vorbereitet werden, indem man sich etwa über das Bildungssystem im Wunschland informiert. Auch Fragen der Studienfinanzierung und - beim Studium im nicht-europäischen Ausland - die Beachtung von Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen sollten Sie im Vorfeld abklären. Weitere Informationen zum Studium im Ausland >>
  • Fernstudium 
    Wer sich selbst gut organisieren und motivieren kann, für den könnte vielleicht auch ein Studium an einer Fernhochschule, z.B. der FernUniversität in Hagen eine Alternative sein. Hier gibt es auch die Möglichkeit, unabhängig von Einschreibefristen in das Studium einzusteigen. Übrigens: Auch verschiedene andere private und auch staatliche Hochschulen bieten Fernstudiengänge an. Weitere Informationen zum Fernstudium >>
  • Auszeit mit Köpfchen
    Vor allem Abiturienten aus Bundesländern, in denen zuerst auf das G8 umgestellt wurde, sollten natürlich versuchen, schnell ins Studium zu starten. Aber auch eine Auszeit zwischen Schule und Studium kann Sinn machen, wenn man sich noch nicht klar darüber ist, was man studieren möchte.
    Deshalb: Wer einen Freiwilligendienst im In- und Ausland wie etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den neuen Bundesfreiwilligendienst absolvieren will, kann sich sozusagen einen Studienplatz sichern. Dazu muss man sich vor Start des freiwilligen Dienstes um den Studienplatz bewerben. Wer zugelassen wird, muss sich nach Ableistung eines anerkannten Dienstes zwar erneut um den gleichen Studienplatz bewerben – hat ihn dann aber sicher!
    Weitere Informationen zu Freiwilligen Diensten >>

Das tut die Politik

Um auch in den kommenden Jahren den Studierwilligen einen Platz anbieten zu können, haben sich Bund und Länder verschiedene Maßnahmen überlegt.

Studierende beim Arbeiten und Lernen in der Bibliothek. Foto: Alex Becker

Bund und Länder investieren viel Geld, damit möglichst viele Studienberechtigten ihren Studienplatz bekommen.

Foto: Alex Becker

So wurde bereits im Juni 2009 eine Fortschreibung des Hochschulpakts 2020 beschlossen. Insgesamt rund 18 Milliarden Euro sollen, verteilt auf drei Programme (Hochschulpakt, Bund-Länder-Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innovation), bis 2020 zusätzlich für Bildung und Forschung in Deutschland ausgegeben werden. "Unser Ziel ist es, nicht nur in der Wissenschaft "Spitze" zu sein, sondern auch in der Zukunft allen Studierwilligen einen qualitativ hochwertigen Studienplatz anbieten zu können", berichtet Dr. Joachim Welz, der Vorsitzende des Hochschulausschusses der KMK.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Bund und Länder gemeinsam für jeden zusätzlichen Studienanfänger gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 über vier Jahre verteilt rund 26.000 Euro bereitstellen. "Für den Gesamtzeitraum und auf die vorausberechneten rund 275.000 zusätzlichen Studienanfänger in den Jahren 2011 bis 2015 sowie mit einem Sonderbeitrag für die neuen Länder ergibt dies ein Bundesbudget von rund 3,76 Milliarden Euro", sagt Dr. Joachim Welz. Die Bundesländer werden zusätzlich Mittel in etwa gleicher Höhe investieren.

Überblick: Doppelte Abiturjahrgänge in den Bundesländern

2009 Saarland
2010 Hamburg
2011 Bayern,
Niedersachsen
2012 Baden-Württemberg,
Berlin, Bremen,
Brandenburg,
Hessen (1. Etappe)
2013 Nordrhein-Westfalen,
Hessen (2. Etappe)
2014 Hessen (3. Etappe)
2016 Schleswig-Holstein

(Quelle: KMK)

Fachhochschulen ausgebaut

Einen besonderen Schwerpunkt will die Bildungspolitik dabei auf den Ausbau des Studienangebots im Bereich der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) legen. In diesen Fächern wird in den kommenden Jahren ein besonders hoher Fachkräftebedarf erwartet.

Geografisch betrachtet werden vor allem in den alten Ländern zusätzliche Studienplätze entstehen, da der Ansturm der Studienanfänger dort laut den Prognosen besonders hoch sein wird. Nordrhein-Westfalen etwa setzt gezielt auf einen Ausbau der Fachhochschulen: Neben der Vergrößerung von acht bestehenden Fachhochschulen wurden zusätzlich vier neue Fachhochschulen gegründet.

Ergänzend werden die neuen Bundesländer trotz sinkender Bevölkerungszahlen und damit sinkender Studienplatznachfrage die Zahl ihrer Studienplätze aufrecht erhalten. Ein Nachdenken über ein Studium im Osten Deutschlands kann sich also derzeit besonders lohnen!

Neue Studienplätze geschaffen

Die Hochschulen planen vor allem eins: Studienplätze aufstocken, damit auch in den kommenden Jahren möglichst viele Studienberechtigte, die ein Studium beginnen möchten, auch einen Platz an den Hochschulen bekommen. Ein Blick in die 2011 besonders betroffenen Bundesländer Niedersachsen und Bayern.

Niedersachsen hat nach Information des Niedersächsischen Kultusministeriums frühzeitig gehandelt. Da etwa die Hälfte der insgesamt mehr als 100.000 Jugendlichen, die in Niedersachsen 2011 die Schulen verlassen werden, die allgemeine Hochschulreife erwirbt, wurden in einem "Niedersächsischen Aktionsplan zur Verbesserung von Studien- und Ausbildungschancen 2011 und 2012" alle Anstrengungen gebündelt, um in den Jahren 2011 und 2012 für Schulabsolventinnen und -absolventen genügend Studienplätze anbieten zu können. Bezogen auf das Jahr 2005 wurde als Ziel gesetzt, in den Jahren 2007 bis 2010 rund 11.200 zusätzliche Studienanfängermöglichkeiten zu schaffen. Von 2011 bis 2015 sollen darüber hinaus rund 35.500 zusätzliche Studienanfängermöglichkeiten entstehen.

Im Flächenstaat Bayern versucht man gleich mit mehreren Strategien der Lage Herr zu werden: "In Bayern werden bis 2011 insgesamt 38.000 neue Studienplätze geschaffen. Außerdem wird der Vorlesungsbeginn des Sommersemesters an allen bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf den Mai – also einen Monat nach hinten – verlegt, um die Abiturienten des letzten G9-Jahrgangs möglichst schon ein halbes Jahr vor den G8-Absolventen aufnehmen zu können", wie Susanne Raab vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilt.

Die Universität Regensburg will zum Beispiel im Wintersemester 2011/2012 Plätze für insgesamt 4.300 Studienanfänger zur Verfügung stellen, eine Steigerung um 31 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2005, wie Christian Blomeyer, der Leiter der Regensburger Universitätsverwaltung, berichtet. "Unser Schwerpunkt bei den neuen Plätzen liegt auf den Fachrichtungen Naturwissenschaften, Mathematik, Medizin, Psychologie und Medieninformatik. Aber auch in den Wirtschafts-, Politik-, Kultur- und Sprachwissenschaften wollen wir unsere Kapazitäten ausbauen."

Ein besonderes Modell, um dem Ansturm auf die Hochschulen gerecht zu werden, hat sich die Technische Universität München (TUM) einfallen lassen. Das TUM twoinone-Projekt (Bewerbungsschluss ist hier der 31.1.2011) ermöglicht es Abiturienten mit guten bis sehr guten Noten, schon ab Mittwoch, dem 4. Mai 2011, ins Studium einzusteigen und dann im Herbst gleich in das dritte Semester zu wechseln. Damit die Abiturienten dieses Pensum auch schaffen können, hat die TUM zusätzliche Dozenten eingestellt. "Das Betreuungsverhältnis von Professoren und Studierenden ist bei TUM twoinone zum Beispiel in der Mathematik 1:30", sagt Dr. Christian Kredler, Beauftragter des Präsidenten für die Studienorganisation an der TUM. Zum Vergleich: Im Wintersemester 2010/11 hat man es an der TUM mit einem Studierenden-Professoren-Verhältnis von 1:60 zu tun. Und: Bewerben dürfen sich logischerweise nicht nur Abiturienten aus dem Freistaat, sagt Christian Kredler: "Wir wollen die Besten und nicht nur die besten Bayern."
Im Herbst 2011 rechnet die TUM mit 7.500 anstatt 5.000 Studienbewerbern im ersten Hochschulsemester. Dabei ist ein Zuwachs von 500 durch die Aussetzung des Wehrdienstes schon eingeplant. Nach der momentanen Bewerberlage werden über 1.000 der 7.500 ihr Studium bereits im Sommer 2011 mit TUM twoinone beginnen, so dass im Oktober 2011 "nur" ca. 6.500 Studierende Vorlesungen des ersten Fachsemesters besuchen. Dieser Zuwachs lässt sich organisatorisch bewältigen.

In Baden-Württemberg, wo durch die Umstellung ab dem Jahr 2012 Auswirkungen auf die Studienbewerberzahlen zu erwarten sind, werden beispielsweise im Rahmen der Initiative "Hochschule 2012" 20.000 neue Studienplätze geschaffen.

Viele Zulassungsbeschränkungen

Auf die immer schon hohe Nachfrage nach Studienplätzen in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin reagieren die Hochschulen zunehmend mit Zulassungsbeschränkungen. So gilt für die Freie Universität (FU) Berlin, der größten Universität der Hauptstadt, ein flächendeckender Numerus clausus (NC).

Studierende vor dem Eingang der Humboldt-Universität zu Berlin. Foto: Sonja Trabandt

Foto: Sonja Trabandt

Auch die Universität Hamburg hat bereits seit langer Zeit eine flächendeckende Zulassungsbeschränkung eingeführt. Denn obwohl dort mit zusätzlichen 1.455 Plätzen fast alle Fachbereiche, besonders aber die Lehrämter und die Geisteswissenschaften, ausgebaut werden sollen, wird das Angebot die Nachfrage nicht befriedigen können. "Immer bessere Durchschnittsnoten werden wohl erforderlich sein. Es ist daher wichtig, dass sich junge Menschen bei der Wahl des Studienortes flexibel zeigen", sagt Holger Fischer, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Hamburg.

Neue Angebote als Ersatz für Wehr- und Zivildienst

Die Bundesregierung hat am 15. Dezember 2010 die Aussetzung der Pflicht zur Ableistung des Grundwehrdienstes und damit verbunden auch die Zivildienstpflicht ab dem 1. Juli 2011 beschlossen. Anstelle der bisherigen verpflichtenden Einberufung wird jungen Männern und Frauen ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit geboten, sich für entsprechende Freiwilligendienste zu entscheiden. Darüber hinaus werden zusätzliche Studienmöglichkeiten für diejenigen geschaffen, die nun direkt ein Studium aufnehmen möchten.

Der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ist gleichzeitig mit einer Weiterentwicklung des freiwilligen Wehrdienstes verbunden. Laut Angaben des Bundesverteidigungsministeriums werden in den Streitkräften hierfür bis zu 15.000 Plätze bereit gestellt. Junge Männer und Frauen können auf freiwilliger Basis einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft leisten und sich einen Eindruck von den Aufgaben und der Leistungsfähigkeit der Bundeswehr im Hinblick auf eine mögliche spätere Verpflichtung verschaffen.

Derzeit werden alle Abiturienten und Fachoberschulabsolventen des Schuljahrs 2011, die entweder bereits tauglich gemustert worden sind oder in den nächsten Wochen zur Musterung geladen worden wären, durch die Kreiswehrersatzämter angeschrieben und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Wehrdienstleistung hingewiesen.

Auch das für den bisherigen Zivildienst zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) strebt eine deutliche Stärkung seiner Freiwilligendienste ab dem Jahr 2011 an. So sollen 35.000 neue Stellen geschaffen werden, damit junge Männer und Frauen auch künftig die Chance erhalten, durch soziales Engagement positive Erfahrungen sammeln zu können.

Zusätzlich zu den neuen Freiwilligendiensten werden auch mehr Studienmöglichkeiten in Deutschland geschaffen, da mit einer erhöhten Studiennachfrage zu rechnen ist. Bund und Länder werden gemeinsam den im Hochschulpakt 2020 bereits vereinbarten Ausbau noch einmal verstärken. So plant etwa das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ein Sonderprogramm, das die Schaffung von mindestens 5.500 neuen Studienplätzen vorsieht. Das Programm soll nach Angabe des zuständigen Ministeriums in Kürze im Bayerischen Kabinett behandelt werden.

 

Fazit:

Wer sich gut informiert, rechtzeitig die Planung seines Starts in das Studium angeht und die vorhandenen Angebote und Möglichkeiten deutschlandweit und über die Grenzen hinaus aktiv nutzt, kann seine Chancen deutlich steigern, seine Ziele im Hinblick auf das Studienfach zu erreichen. Flexibilität wird dabei allerdings unerlässlich sein.

 

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