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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Zu sehen ist eine Auszubildende, die an einem Schreibtisch sitzt und telefoniert.
In einer Ausbildung kann man in der Regel früh Praxiserfahrungen sammeln. Foto: WillmyCC Studios

Die meist gewählten Ausbildungsberufe von Abiturient(inn)en

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Viele Studienberechtigte entscheiden sich auch (zunächst) für eine Berufsausbildung, um die Wartezeit bis zum Erhalt eines Studienplatzes zu überbrücken oder dem angestrebten Hochschulstudium eine berufliche Basis zu geben.

Nico Steltenkamp (20) hat sich im Anschluss an die Schulzeit für eine Ausbildung zum Industriekaufmann entschieden. Der 20-Jährige ist im dritten Lehrjahr bei einem Entsorgungsunternehmen in der Abfallwirtschaft in Melle bei Osnabrück angestellt. „„Ich wollte nach dem Abitur unbedingt eine solide Ausbildung machen und mir auf diese Weise eine berufliche Basis schaffen. Zugleich wollte ich endlich einmal die berufliche Praxis kennenlernen““, beschreibt der Auszubildende seine Motivation. In dem Entsorgungsunternehmen konnte er im Laufe seiner Ausbildung sämtliche Abteilungen durchlaufen: „Ich habe in der Zentrale, im Vertrieb, in der Buchhaltung, im Controlling und der Disposition mitgearbeitet und durfte ab und zu mit dem LKW zu Einsätzen fahren.“

Auch Stefanie Schmidwenzl (23), die gerade ihren Abschluss zur Industriekauffrau bei einem Softwarehersteller in Neunkirchen absolviert hat, ist begeistert von der Vielfalt ihrer Ausbildung: „Ich war im Einkauf, im Rechnungswesen, im Marketing sowie in der Telefonzentrale tätig und habe überall dort Aufgaben übernommen, wo Arbeit angefallen ist.“ Während die junge Frau direkt im Berufsleben bleiben will und derzeit nach einer Festanstellung sucht, möchte Nico Steltenkamp nach seiner Ausbildung noch ein BWL-Studium dranhängen. Er folgt damit einem aktuellen Trend, wie Michael Hümmer, Berufsberater mit Spezialisierung auf akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Erlangen, weiß: „Sehr viele Abiturient(inn)en möchten nach ihrer abgeschlossenen Lehre studieren, um sich später für höhere Tätigkeiten zu qualifizieren.“

Eine gute Recherche im Vorfeld ist wichtig

Michael Hümmer hat kurze brauen Haare und trägt einen Anzug.

Foto: Privat

Der Berufsberater rät jedem/r Abiturienten/-in, sich frühzeitig zu informieren, ob eine Ausbildung für ihn/sie in Frage kommt und welcher Berufszweig der richtige ist (siehe auch Interview: „“). „Man sollte sich genau darüber im Klaren sein, welche Art von Ausbildung man angehen möchte und wie die Berufschancen und Zukunftsaussichten in dem jeweiligen Bereich aussehen. Es sollte geprüft werden, ob sich Weiterqualifizierungsmöglichkeiten anbieten oder anschließend ein Studium möglich ist.“ Hilfreiche Informationen im Internet liefern unter anderem die Informationsportale der Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET, KURSNET, JOBBÖRSE, BERUFE.TV und planet-beruf.de), die Informationsoffensive „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie die Website des BIBB. Empfehlenswert ist daneben immer auch ein persönlicher Gesprächstermin bei einem/r Berufsberater/-in der Agentur für Arbeit (Hier können Sie nach der nächstgelegenen Arbeitsagentur vor Ort suchen: www.arbeitsagentur.de/apps/faces/home/pvo).

Duale versus schulische Ausbildung

„Generell kann man zwischen dualen und schulischen Ausbildungen unterscheiden: Bei der dualen Variante lernen die Auszubildenden abwechselnd im Betrieb und an einer Berufsschule oder Berufsakademie und erhalten meist auch eine Ausbildungsvergütung. Bei den schulischen Ausbildungen besuchen die Auszubildenden eine Berufsfachschule und absolvieren zwischendurch Praktika in verschiedenen Einrichtungen ihrer Branche“, erklärt Michael Hümmer (siehe auch Porträt: „“ sowie „“).

„In der Regel wird in handwerklichen und kaufmännischen Berufen im dualen System ausgebildet. Schulische Ausbildungswege werden vor allem für Pflege- und Gesundheitsberufe angeboten (wie etwa Altenpfleger/-in oder Physiotherapeut/-in) oder für soziale Berufe (wie zum Beispiel Erzieher/-in oder Sozialassistent/-in). Auch Assistent(inn)enberufe (etwa Fremdsprachenassistent/-in) oder technische Assistent(inn)enberufe (wie zum Beispiel Medizinisch-technische/r Assistent/-in oder Pharmazeutisch-technische/r Assistent/-in) zählen dazu.“

Daneben bietet die Wirtschaft (etwa Industrie- und Handelsunternehmen oder Versicherungen) als praxisnahe Alternative zu einem Studium noch weitere Ausbildungsmöglichkeiten an, die sich speziell an Studienberechtigte richten und üblicherweise als „Sonderausbildungen der Wirtschaft“ oder „Abiturient(inn)enausbildungen“ bezeichnet werden (siehe hierzu auch www.studienwahl.de/de/berufsausbildung/ausbildungsarten/weitere-berufsausbildungen.htm).

Vorteile für Abiturient(inn)en

Ein Abitur ist zwar häufig keine Pflicht für eine bestimmte Ausbildung, es zeigt sich aber, dass Abiturient(inn)en in den meisten Ausbildungsgängen Vorteile bei der Bewerbung haben, zudem lässt sich mit Abitur in zahlreichen Fällen die Ausbildungsdauer verkürzen. Mit der Ausbildung zum/zur Fluglotsen/-in und zum Piloten/-in gibt es außerdem zwei Berufe, die ein Abitur zwingend vorschreiben.

Doch nicht nur auf ein (möglichst gutes) Abitur kommt es bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz an: Oftmals werden aufwändige Auswahlverfahren durchgeführt, bei denen etwa Intelligenz-, Wissens- oder Logiktests zum Einsatz kommen.

Nico Steltenkamp und Stefanie Schmidwenzl mussten keine solchen Tests bestehen. Ausschlaggebend für ihre erfolgreiche Bewerbung war neben den einwandfreien schriftlichen Unterlagen ein ausführliches Bewerbungsgespräch, in dem ihre persönlichen Qualifikationen auf die Probe gestellt wurden. „Hierzu gehören auch Merkmale wie Eigeninitiative und die Identifikation mit der jeweiligen Einrichtung, bei der man arbeiten will. Die Bewerber/-innen sollten sich vorher genau über das Unternehmen und die Produkte oder Dienstleistungen, die es anbietet, informieren. Websites sind da erst mal die wichtigsten Informationsquellen. Es kommt beim zukünftigen Arbeitgeber absolut positiv an, wenn man die Unternehmensgeschichte oder die Größe und Struktur des Betriebes bereits kennt“, rät Michael Hümmer.

Interview

„Die meisten Abiturient(inn)en wählen kaufmännische Berufe“

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit Sitz in Bonn ist das Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Es veröffentlicht regelmäßig Studien, Analysen und Daten zur Situation der beruflichen Bildung sowie zum Stellenmarkt. Andreas Pieper ist Pressesprecher des BIBB und geht im Interview auf die Ausbildungssituation für Abiturient(inn)en ein.

Studienwahl.de: Herr Pieper, wie interessant sind Ausbildungsberufe für Abiturient(inn)en?

Andreas Pieper: Ausbildungsberufe waren für Abiturient(inn)en schon immer interessant. Zwar steigt die Zahl der Studienanfänger/-innen seit Jahren kontinuierlich an. 2011 lag die Studienanfängerquote eines Jahrgangs bei über 50 Prozent. Aber auch in der beruflichen Bildung ist der Anteil der Abiturient(inn)en nach wie vor hoch. So wurde im letzten Jahr rund jeder vierte der knapp 531.000 neuen Ausbildungsverträge von einem/r Abiturienten/-in unterzeichnet.

Studienwahl.de: Welches sind die von Abiturient(inn)en am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe?

Zu sehen ist ein Auszubildender zum Industriekaufmann, der an einem Schreibtisch sitzt und arbeitet.

Foto: WillmyCC Studios

Andreas Pieper: Die meisten Abiturient(inn)en wählen bevorzugt kaufmännische Berufe. Das zieht sich durch alle Branchen hindurch: Stark vertreten sind vor allem Ausbildungen zum/zur Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau oder zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Einzelhandel. Hinzu gekommen ist in den letzten Jahren auch der/die Fachinformatiker/-in. Zwar können alle dualen Ausbildungsberufe theoretisch auch von jungen Leuten mit anderen Schulabschlüssen ergriffen werden, aber die Realität sieht anders aus. In der Regel setzen die Arbeitgeber bei den hier genannten Berufen das Abitur voraus.

Studienwahl.de: Kann man somit auch sagen, dass diese Berufe bei Abiturient(inn)en am beliebtesten sind?

Andreas Pieper: Eine Kategorie „beliebt“ kann man statistisch nur sehr schwer erfassen. Ich halte diesen Begriff daher nicht für zielführend. Zuerst kommt es auf die persönlichen Interessen des/der angehenden Auszubildenden an: Wo liegen meine Talente? Was macht mir Spaß? Aber bei der Wahl der richtigen Ausbildung spielen auch andere Faktoren eine Rolle: Welche Ausbildungen werden von den Betrieben in meiner Region überhaupt angeboten? Wie sehen die Aufstiegs- und Karrierechancen aus? Bei Abiturient(inn)en stellt sich außerdem die Frage, welches Studium ich im Anschluss eventuell aufnehmen kann. Auch die Ausbildungsvergütung spielt eine Rolle. Bundesweit verdienen Auszubildende im Durchschnitt rund 760 Euro. Die von Abiturient(inn)en bevorzugten kaufmännischen Berufe liegen da in der Regel deutlich darüber.

Studienwahl.de: Können Sie den angehenden Abiturient(inn)en konkrete Tipps für den Start in die Ausbildung geben?

Andreas Pieper: Das Wichtigste ist eine gründliche und umfassende Informationsrecherche im Vorfeld. Hier stehen in erster Linie die Berufsinformationszentren, aber natürlich auch die Berufsberater/-innen der Agenturen für Arbeit zur Verfügung. Wichtige Hilfestellungen können zudem Freunde, Verwandte, Lehrer/-innen und Eltern sowie entsprechende Internetangebote geben. Darüber hinaus sollten sich Schüler/-innen im Zuge ihrer Berufsorientierung auf jeden Fall mit Hilfe von betrieblichen Praktika einen persönlichen Eindruck davon verschaffen, ob der Arbeitsalltag mit ihren eigenen Erwartungen übereinstimmt. Ansonsten kann es später schnell zu Enttäuschungen und vorzeitigen Vertragsauflösungen kommen. Dazu gehört auch, sich ausreichend über das Unternehmen zu informieren, in dem man seine Ausbildung beginnen möchte: Gibt es eine Firmenphilosophie? Unterhält das Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit dem Ausland? Berufsübergreifend legen Arbeitgeber auch großes Gewicht auf die sogenannten „soft skills“. Dazu gehören zum Beispiel Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.

Duale Ausbildung zum Fachinformatiker

Experte für komplexe IT-Systeme

Eine abwechslungsreiche Ausbildung mit vielen praktischen Anteilen: Martin Neumann (21) absolviert beim Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin eine duale Ausbildung zum „Fachinformatiker – Fachrichtung Systemintegration“. Die Theorie-Einheiten finden am OSZ IMT – Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik statt. Derzeit befindet sich der junge Mann im zweiten Lehrjahr.

Zu sehen ist eine Computer-Tastatur.

Foto: Anahi Weber

Lange vor seinem Abitur stand für Martin Neumann fest, dass nur ein Beruf in der Computerbranche in Frage kommt. „Ein reines Informatikstudium war mir jedoch zu theoretisch. Deshalb habe ich gezielt nach einer Ausbildung gesucht, bei der ich sowohl mit Hard-, als auch mit Software zu tun habe“, erzählt er. „Ich habe dann insgesamt 26 Bewerbungen rausgeschickt und sieben Zusagen erhalten, darunter war auch das Max-Planck-Institut.“ Das Institut lud ihn schließlich zu einem Einstellungsgespräch ein, das er erfolgreich absolvierte.

Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung arbeiten zahlreiche Wissenschaftler/-innen diverser Fachdisziplinen. Bei ihren Forschungen sind sie auf komplexe EDV-Systeme angewiesen. Diese zu entwickeln und am Laufen zu halten, ist die Aufgabe von (angehenden) Fachinformatiker(inne)n wie Martin Neumann.

Den schulischen Teil seiner Ausbildung absolviert er am OSZ IMT: „Der Berufsschulunterricht findet in Blockform statt. Ich bin immer eine Woche in der Schule und dann zwei Wochen im Betrieb. Zu den Unterrichtsinhalten gehören zum Beispiel Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation, Informationsquellen und Arbeitsmethoden, IT-Systeme sowie das Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen. Daneben haben wir Fach-Englisch und weitere betriebswirtschaftliche Unterrichtseinheiten wie etwa Rechnungswesen und Controlling“, erklärt Martin Neumann.

Praxiseinblicke bei verschiedenen Einrichtungen

Während seiner Ausbildung lernt Martin Neumann unterschiedliche Arbeitgeber kennen: „Ich werde nicht nur am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung eingesetzt, sondern lerne zum Beispiel auch die Freie Universität Berlin kennen. Mein Aufgabenbereich in diesen Einrichtungen lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Ich helfe allen Mitarbeiter(inne)n bei EDV-Problemen – seien es Wissenschaftler/-innen, Bürokräfte oder das Pflegepersonal.

Hierfür muss der angehende Fachinformatiker einen guten Überblick über die vorhandene Hard- und Software haben, damit er IT-Probleme zeitnah beheben kann. Er installiert Betriebssysteme, richtet Virenprogramme ein und behebt Störungen an Netzwerkdruckern oder Faxgeräten. „In meinem Arbeitsalltag muss ich in der Lage sein, logisch zu denken und IT-Probleme schnell zu erfassen. Außerdem muss ich bereit sein, immer wieder Neues zu lernen, denn die IT- und Kommunikationstechnik entwickelt sich rasant fort“.

Nach seiner Ausbildung kann Martin Neumann sich vorstellen, noch ein Studium der Wirtschaftsinformatik zu absolvieren, um sich auch für Führungspositionen empfehlen zu können.

Schulische Ausbildung zur Physiotherapeutin

Mit viel Fachwissen und Körpergefühl

Anderen Menschen dabei helfen, wieder fit zu werden: Birga Völker (21) macht eine schulische Ausbildung zur Physiotherapeutin. Dafür muss die junge Frau, die sich momentan im ersten Ausbildungsjahr befindet, zahlreiche medizinische Fachkenntnisse erwerben.

Birga Völker hat lange braune Haare und trägt eine schwarzes Oberteil.

Foto: Privat

„Als ich noch auf dem Gymnasium war, habe ich in der 10. Klasse ein Praktikum an einem physiotherapeutischen Zentrum absolviert. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass für mich die Entscheidung, wie es nach dem Abitur weitergehen soll, klar war“, erinnert sich Birga Völker. Sie bewarb sich bei der privaten, staatlich anerkannten Bildungseinrichtung „Ludwig Fresenius Schulen“ am Standort Oldenburg und durchlief erfolgreich ein mündliches und schriftliches Auswahlverfahren, bei dem sie unter anderem ihre Teamfähigkeit und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen musste.

Jeden Tag besucht sie den Unterricht von 8 bis 15 Uhr. Auf dem Programm stehen Fächer wie Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Prävention und Rehabilitation, Psychologie, Pädagogik sowie Soziologie. „Hinzu kommen viele praktische Schulungen, die wir direkt an den Massagebänken durchführen. Hierzu zählen zum Beispiel physiotherapeutische Untersuchungstechniken, krankengymnastische Behandlungen, Massagetherapie sowie Elektro-, Licht- und Strahlentherapie“, erzählt Birga Völker.

Nach dem ersten Jahr wartet eine Eignungsprüfung an einem Krankenhaus auf die angehende Physiotherapeutin. Danach folgen drei Praxisblöcke in verschiedenen Kliniken, die jeweils drei Monate dauern. Zwischendurch finden regelmäßig Unterrichtseinheiten an der Berufsfachschule statt.

Lernintensive Ausbildung, vielversprechende Perspektiven

Birga Völker macht zwar eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, aber manchmal fühlt es sich für sie an, als wäre sie in einem Studium: „Wir müssen wirklich viel lernen. Ich bin aber richtig froh, dass ich mich zuerst für diese Ausbildung und nicht für ein Studium entschieden habe, denn wir haben eben auch ganz viele praktische Anteile“, beschreibt die Schülerin ihren Alltag.

Physiotherapeut(inn)en sind in fast allen medizinischen Bereichen tätig, arbeiten mit Menschen jeden Alters und haben sich dabei der Aufgabe verschrieben, Patient(inn)en nach Krankheiten oder Verletzungen wieder fit zu machen.

Anders als in vorwiegend dualen Lehrberufen verdienen die Schüler/-innen während ihrer Ausbildung allerdings noch kein Geld: „Im Gegenteil. Wir müssen 333 Euro pro Monat selbst zahlen. Finanzieren kann ich diese Ausbildung durch BAföG und dank der Unterstützung meiner Eltern“, erklärt sie.

Nach ihrer Ausbildung darf sich Birga Völker staatlich anerkannte Physiotherapeutin nennen. Ihr stehen dann als mögliche Arbeitsorte Krankenhäuser, Rehabilitationszentren oder Fachpraxen zur Auswahl.

„Im Anschluss an die Ausbildung möchte ich gerne noch studieren. Es gibt mittlerweile zahlreiche Bachelorstudiengänge in diesem Bereich – da kann ich das erworbene praktische Wissen auf wissenschaftlicher Basis weiter vertiefen.“

(Hinweis der Redaktion: Eine Ausbildung zum/zur Physiotherapeuten/-in ist in Deutschland inzwischen auch im Zuge eines ausbildungsintegrierten dualen Studiums möglich.)

Weitere Informationen

Studienwahl.de

Weiterführende Infos zum Thema finden Sie in unserer Rubrik „Berufsausbildung“ unter
www.studienwahl.de/de/berufsausbildung.htm

abi>> dein weg in studium und beruf

In den Porträts genannte Einrichtungen:

Weitere Links:

  • BERUFENET
    Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild:
    http://berufenet.arbeitsagentur.de
  • KURSNET
    Datenbank für Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit:
    www.kursnet.arbeitsagentur.de
  • JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit
    Hier können Sie gezielt nach Ausbildungsstellen suchen:
    http://jobboerse.arbeitsagentur.de
  • BERUFE.TV
    Das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit:
    www.berufe.tv
  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
    Das BIBB informiert über verschiedene Berufe, bietet zudem Forschungsergebnisse und Statistiken zum Thema Bildung:
    www.bibb.de
  • planet-beruf.de
    In der Rubrik „Ausbildung – so läuft’s“ wird zum Beispiel erklärt, wie man sich auf die erste Zeit im Unternehmen vorbereiten kann:
    www.planet-beruf.de
  • „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“
    Eine Informationsoffensive des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
    www.praktisch-unschlagbar.de
  • AusbildungPlus
    Das Portal bietet einen Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation und duale Studiengänge
    www.ausbildungplus.de
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