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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Übersetzen und Dolmetschen

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Bei Dolmetscher(inne)n, die bei Sitzungen aller Art mitwirken, aber auch in Rechtspflege, Verwaltung, Politik sowie im Geschäftsverkehr kommt es auf Schnelligkeit und Genauigkeit der Übertragung an.

Von Fachübersetzer(inne)n, denen die Übertragung von Fachtexten aller Art – von Sachbüchern, Zeitschriften- und Zeitungsartikeln, Rundfunksendungen oder kaufmännischem Briefwechsel – obliegt, wird die Beachtung textformaler und stilistischer Gesichtspunkte verlangt. Das setzt literarische Begabung voraus. Daneben werden in erheblichem Umfang Kenntnisse in Sachkundefächern (Technik, Recht, Wirtschaft, Medizin) vermittelt.

Literarische Übersetzer/-innen übertragen Belletristik (Erzählprosa, Theater, Hörspiel, Lyrik) ins Deutsche. Die Ausübung ihrer Tätigkeit setzt fundierte philologische Kenntnisse in Fremd- und Muttersprache ebenso voraus wie literarische Begabung und stilistische Vielseitigkeit.

Das Studium wird an Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Voraussetzung sind gute Sprachkenntnis und Sprachbeherrschung, zumindest in den Schulsprachen. Auf das Übersetzer- bzw. Dolmetscherstudium anderer Sprachen bereitet ein Propädeutikum (ein bis zwei „Vorsemester“) vor. Dringend empfohlen wird ein mindestens einsemestriger Auslandsaufenthalt im Sprachgebiet der Fremdsprachenfächer. An manchen Hochschulen sind Studienabschnitte im Ausland obligatorisch (siehe auch Geisteswissenschaften im Bereich der Ausbildungsberufe).

Beschäftigungsmöglichkeiten

Dolmetscher/-innen und Übersetzer/-innen arbeiten vorrangig in Dolmetscher- und Übersetzungsbüros, größeren Betrieben/Unternehmen aller Wirtschaftszweige. Neben der reinen Übersetzertätigkeit übernehmen sie dabei häufig auch Aufgaben im Projektmanagement, in der Auftragssachbearbeitung, in der Unternehmenskommunikation oder in der Kundenpflege. Arbeitsmöglichkeiten gibt es ferner bei internationalen Organisationen, Verwaltungen, Behörden, Dolmetscherschulen, Sprachvereinen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie (i.d.R. freiberuflich) auch als Literaturübersetzer/-in.

Studium an Universitäten

Studium:

Der Schwerpunkt der Dolmetscher- und Fachübersetzerausbildung liegt auf den gewählten Fremdsprachen. Hinzu kommen Sprach- und Übersetzungswissenschaften, Sprachdatenverarbeitung, sozial- und kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ein fachwissenschaftliches Ergänzungsfach und allgemeinwissenschaftliche Fächer.

Im Studiengang Literaturübersetzen wird in zwei Ausgangssprachen und der Zielsprache Deutsch ausgebildet. Das Studium erstreckt sich auf übersetzungsrelevante Teilbereiche der Literatur- und Sprachwissenschaft sowie einen berufsspezifischen Kernbereich (übersetzungspraktische Übungen, Übersetzungstheorie und -geschichte, Berufskunde, Theorie und Praxis des Schreibens).

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Jahrespraktikum in Übersetzerbüros, Industrie- und Handelsbetrieben, Kreditinstituten und Versicherungen.

Studium:

Es führt v.a. zur Beherrschung der Techniken des Übersetzens bzw. Dolmetschens in der ersten und zweiten Fremdsprache einschließlich theoretischer (aus Terminologielehre, Computerlinguistik) und praktischer Sprachdatenverarbeitung (Terminologieverwaltung, maschinelle Übersetzung).

Neben sprach- und übersetzungswissenschaftlichen Fächern stehen Kultur- und Landesstudien und die Ausbildung im gewählten sachkundlichen Fach (Wirtschaft, Recht u.a.) und allgemeinwissenschaftlichen Fächern.

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