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studienwahl.de - Newsletter Nr. 11 vom 28.05.2014
Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierende sitzt in der Wiese. Foto: Jessica Braunauf dem Weg zum Master geht nur wenigen Studierenden die Puste aus: Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Auftrag des Bundesbildungsministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zufolge haben insgesamt nur rund zehn Prozent aller Studierenden, die im Jahr 2010 ein Masterstudium angefangen haben, die Uni ohne entsprechenden Abschluss verlassen. An den Fachhochschulen waren es sogar lediglich sieben Prozent.

Besonders gering war die Abbrecherquote mit fünf Prozent (Universitäten) und drei Prozent (Fachhochschulen) laut BMBF dabei in Fächern der Mathematik und Naturwissenschaften. Auch bei den Ingenieurwissenschaften hatten die Fachhochschulen die Nase vorn: Hier betrug die Quote der Studierenden, die ohne Master die Hochschule verlassen mussten, sieben Prozent (FH). Bei den Unis waren es zwölf Prozent.

Bei den Bachelorstudierenden hat sich die Abbruchquote im Vergleich zur letzten Berechnung vor zwei Jahren nicht verändert. Sie liegt bei den Jahrgängen 2008 und 2009 weiterhin bei 28 Prozent (33 Prozent an Universitäten und 23 Prozent an Fachhochschulen). Etwas mehr Studienabbrecherinnen und -abbrecher gab es an Universitäten in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (27 Prozent). In den Ingenieurstudiengängen an Universitäten erreichten hingegen mehr Studierende erfolgreich ihren Abschluss (36 Prozent Abbrecher) als bei der letzten Berechnung.

Damit Sie von vornherein die Wahrscheinlichkeit eines Studienabbruchs reduzieren, sollten Sie sich gründlich überlegen, welches Studienfach für Sie das richtige ist. Unterstützung bietet Ihnen dabei studienwahl.de – etwa in der Rubrik „Orientieren!“.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Die meist gewählten Ausbildungsberufe von Abiturient(inn)en"
Service, Kontakt & Impressum

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www.ism.deAuslandssemester in St. Petersburg

An über 160 Partnerhochschulen können Sie in den Bachelor-Studiengängen an der ISM ein integriertes Auslandssemester verbringen. Bachelor-Student Martin Tannenberger entschied sich, nach St. Petersburg zu gehen und ist von der fremden Kultur begeistert. Wo soll es für Sie hingehen?

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Neue Studiengänge

Studierender sitzt in einer Bibliothek vor einem Rechner. Foto: Sebastian BergnerGemeinsame Sache in Magdeburg: Hochschule und Uni starten neue Studiengänge
Die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kooperieren: Gemeinsam starten sie zum kommenden Wintersemester die beiden Studiengänge „Informationstechnik – Smarte Systeme“ und „Angewandte Statistik“. Die Regelstudienzeit beträgt jeweils sieben Semester; Abschluss ist der „Bachelor of Science“. „Informationstechnik – Smarte Systeme“ beinhaltet Module aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Kommunikationstechnik, Messtechnik/Sensorik sowie Systemtheorie und Rechnungstechnik. Die praxis- und projektnahen Veranstaltungen bereiten auf eine spätere Tätigkeit, etwa als Projektmanager/-in, technische/r Mitarbeiter/-in oder in der Entwicklung von Informationstechnikprodukten, vor. Der Studiengang „Angewandte Statistik“ vermittelt hingegen vertiefte Kenntnisse in Mathematik und Statistik. Zudem werden die Studierenden in zahlreichen Anwendungsfeldern der Ingenieur-, Wirtschafts-, und Naturwissenschaften sowie der Umwelt- und Biowissenschaften ausgebildet. Den Absolvent(inn)en stehen später verschiedene Arbeitsfelder offen, zum Beispiel in der Umwelt- und Biotechnik, in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, im Finanz- und Versicherungswesen sowie in der Informationstechnologie.
Weitere Informationen: www.hs-magdeburg.de/studium/bachelor/informationstechnik-smarte-systeme.html und www.hs-magdeburg.de/studium/bachelor/angewandte-statistik.html

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Aktuelles & Informationen

Stadtaufnahme von London. Foto: Sonja TrabandtErasmus boomt: Über 39.000 Teilnehmer/-innen bei Auslandsaufenthalt gefördert
Das Erasmus-Programm ist so beliebt wie nie zuvor – das besagen zumindest die Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Demnach sind im Hochschuljahr 2012/2013 mehr als 39.000 Teilnehmer/-innen im Rahmen des EU-weiten Bildungsprogramms in Deutschland gefördert worden – ein neuer Höchststand. Der Großteil davon waren Studierende (35.000); 2.000 mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus ergriffen mehr als 4.000 Hochschulangehörige im genannten Zeitraum die Chance, an einer ausländischen Hochschule zu unterrichten oder sich dort weiterzubilden. Umgekehrt kamen mit Hilfe des Erasmus-Programms über 30.000 Menschen an deutsche Hochschulen. Bei den deutschen Studierenden standen besonders Spanien, Frankreich und Großbritannien hoch im Kurs.
Weitere Informationen:
www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2014/25936.de.html

Studienqualitätsmonitor: Bachelorstudierende zufriedener als 2009
Wie zufrieden sind Deutschlands Studierende? Dieser Frage widmet sich das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung gemeinsam mit der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz in einer gemeinsamen Studie. Dabei wurde für den „Studienqualitätsmonitor“ der Zeitraum von 2009 bis 2012 unter die Lupe genommen. Ergebnis: Seit 2009 hat sich die Gesamtzufriedenheit der Studierenden in den Bachelorstudiengängen von „ausreichend“ auf „befriedigend“ verbessert. Kritisiert wird von ihnen allerdings die „Studierbarkeit“: So sind laut der Erhebung weniger als die Hälfte der Befragten davon überzeugt, zeitlich erfüllbare Vorgaben oder gute Kurswahlmöglichkeiten zu haben. Positiv bewertet wird hingegen das Engagement der Lehrenden. Insgesamt sind Bachelor- wie Masterstudierenden Praxisbezüge im Studium besonders wichtig.
Weitere Informationen: www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201402.pdf

VDI veröffentlicht aktualisierte Neuauflage des Bewerbungshandbuchs
Das Bewerbungshandbuch des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) geht in die nächste Runde: Kürzlich wurde eine aktualisierte Neuauflage veröffentlicht, die den Ratgeber im 26. Jahr seines Bestehens repräsentiert. In dem Handbuch geben zahlreiche Expertinnen und Experten Tipps für den erfolgreichen Start ins Berufsleben als Ingenieur/-in. Dabei informieren beispielsweise Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurwissenschaften etwa über Praktika oder den Aufbau von Netzwerken. Außerdem erzählen „Young Professionals“, die erst seit wenigen Jahren arbeiten, von ihrem Einstieg und ihren Erfahrungen. Weitere Inhalte des Bewerbungshandbuchs sind unter anderem Fakten zum Arbeitsmarkt und Einkommen sowie Bewerbungsstrategien. Abgerundet wird es durch Firmenporträts von 60 Unternehmen, die sich als mögliche Arbeitgeber präsentieren. Der Ratgeber kann kostenlos auf der Website des VDI bestellt oder als E-Book beziehungsweise PDF-Datei heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: www.vdi.de/studium/vdi-bewerbungshandbuch

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierender, der in einem Vorlesungssaal sitzt. Foto: Axel JusseitInfoabend an der Hochschule Bochum für Studieninteressierte und ihre Eltern
Was sind eigentlich Bachelor und Master? Was ist ein NC? Worin liegen die Unterschiede zwischen einer FH und einer Uni? Und welche Studiengänge bietet die Hochschule Bochum an? Antworten auf Fragen wie diese gibt die Hochschule Bochum im Rahmen eines Infoabends am 5. Juni. Ab 18 Uhr erhalten Studieninteressierte und ihre Eltern aktuelle Informationen rund ums Studium. Dabei stellen sich Studierende aller Fachschaften den Fragen der Besucherinnen und Besucher und referieren zu Themen wie Zulassungsvoraussetzungen und Studienfinanzierung. Die Eltern erfahren dabei, wie sie ihre Kinder auf dem Weg ins Studium unterstützen können. Für die Veranstaltung ist eine Voranmeldung direkt an denise.didion@hs-bochum.de erbeten.
Weitere Informationen:
www.hochschule-bochum.de/jungeBO

Was studieren? Hochschulinformationstag an der Universität Oldenburg
„Anglistik“, „Biologie“, „Gender Studies“, „Kunst“ und „Wirtschaftswissenschaften“ – das sind nur einige der Studiengänge an der Universität Oldenburg. Über das komplette Fächerangebot informiert die Uni beim Hochschulinformationstag (HIT) am 6. Juni. Von 9 bis 15 Uhr können die Besucherinnen und Besucher dabei an Lehrveranstaltungen verschiedener Fachbereiche teilnehmen, mit Studierenden ins Gespräch kommen und Uni-Luft schnuppern. In zahlreichen Sonderveranstaltungen und an Infoständen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Antworten auf Fragen wie: Was kann ich studieren? Wie bewerbe ich mich? Wie finanziere ich mein Studium? Und: Wo kann ich wohnen?
Weitere Informationen: www.uni-oldenburg.de/studium/hochschulinformationstag

„GoWiWi-Informationstag“ an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
Wie sind die Wirtschaftsstudiengänge aufgebaut, was macht das Studienprogramm besonders und warum haben sich Studierende für die Goethe-Universität in Frankfurt am Main entschieden? Antworten erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „GoWiWi-Informationstags“ am 10. Juni. Von 12 bis 15 Uhr werden dabei die beiden Bachelorangebote „Wirtschaftswissenschaften“ und „Wirtschaftspädagogik“ vorgestellt. Thema werden auch die Zulassungsbedingungen an der Goethe-Uni sowie das Auslandsstudium sein. Um eine Voranmeldung für die Veranstaltung wird gebeten. Hierfür steht auf der Website der Hochschule ein Online-Formular zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.wiwi.uni-frankfurt.de/studienprogramme/bachelor/studieninteressierte/gowiwi-infotage.html

Harte Fakten statt süßer Träume: „Nacht der Beratung“ an der TU Dortmund
Die Nacht ist nicht zum Schlafen da – zumindest am 11. Juni. Dann findet an der Technischen Universität Dortmund die „Nacht der Beratung“ statt. Wobei: So richtig dunkel ist es zwischen 17 und 21 Uhr ja noch nicht … was natürlich nichts daran ändert, dass die Besucherinnen und Besucher interessante Einblicke ins Studiengeschehen an der TU erhalten. An Infoständen gibt es für sie Infos und Tipps zum Studienangebot in Dortmund. Auch Fragen zu Bewerbung, Einschreibung oder zu Studienwünschen werden hier geduldig beantwortet. Darüber hinaus stehen verschiedene Vorträge auf dem Programm. Neben der Zentralen Studienberatung sind bei der „Nacht der Beratung“ die Fachschaften der TU Dortmund, die Studienfachberater aus allen Fakultäten, das Referat Internationales, das Studentenwerk sowie das Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung vor Ort.
Weitere Informationen: www.tu-dortmund.de/nachtderberatung

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Thema des Monats „Die meist gewählten Ausbildungsberufe von Abiturient(inn)en"

Frau, die einen Aktenordner hält. Foto: Gerhard BlankServerraum statt Vorlesungssaal, Bankschalter statt Bibliothekstresen, Kantine statt Mensa – viele Abiturientinnen und Abiturienten entscheiden sich nach ihrer Schulzeit für eine Ausbildung statt für ein Studium. Das Statistische Bundesamt beziffert ihre Zahl auf etwa 25 Prozent. Im Jahr 2012 haben etwa 131.000 Schülerinnen und Schüler mit Abitur oder Fachhochschulreife eine berufliche Ausbildung begonnen.

Im „Thema des Monats“ stellt studienwahl.de die Vorteile einer Berufsausbildung vor und erläutert, warum eine gute Recherche vor der Wahl eines passenden Berufs wichtig ist. Außerdem werden duale und schulische Ausbildungsformen verglichen. Im Interview gibt Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Auskunft, welche Ausbildungsberufe bei Abiturient(inn)en hoch im Kurs stehen.

Ausbildungsreportagen und Links zu weiteren Informationen ergänzen das „Thema des Monats“.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813