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studienwahl.de - Newsletter Nr. 15 vom 24.07.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Junge Menschen, die vor Westminster Abbey im Gras sitzen. Foto: Sonja TrabandtDeutsche Studierende zieht es ins Ausland – so lässt sich das Ergebnis der diesjährigen Erhebung „Wissenschaft weltoffen“ kurz zusammenfassen. Laut der Publikation, die gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und vom HIS-Institut für Hochschulforschung veröffentlicht wird, verbrachte jede/r dritte deutsche Hochschulabsolvent/-in Studienzeit im Ausland. Darüber hinaus absolvieren immer mehr Studierende ihr komplettes Studium fernab der deutschen Heimat.

So studierten im Jahr 2010 rund 127.000 deutsche Studierende im Ausland, um dort ihren Hochschulabschluss zu erwerben. Damit war die Zahl mehr als doppelt so hoch wie zehn Jahre zuvor. Für den Aufenthalt auf Zeit entschieden sich insbesondere Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Sprach- und Kulturwissenschaften sowie der Medizin. Hoch im Kurs standen dabei Aufenthalte in Großbritannien, Frankreich, Spanien und den USA.

Aber auch Deutschland erfreut sich als Studienort großer Beliebtheit. 2012 waren hier an den Hochschulen den Angaben des Statistischen Bundesamts zufolge 265.000 ausländische Studierende eingeschrieben – mehr denn je. Damit kam etwa jeder zehnte Studierende aus dem Ausland.

Falls auch Sie das Fernweh plagt, empfehlen wir Ihnen die Rubrik „Studieren im Ausland“ auf studienwahl.de. Dort nennen wir Ihnen gute Gründe für internationale Erfahrungen und geben Tipps für den richtigen Zeitpunkt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Naturwissenschaftler/-in werden"
Service, Kontakt & Impressum


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www.praxishochschule.depraxisHochschule für Gesundheit und Soziales - Ihre Zukunft im Gesundheits- und Sozialwesen

Die praxisHochschule für Gesundheit und Soziales bietet ab Wintersemester 2013 in Köln drei neue Studiengänge im Gesundheitswesen an, die die berufliche Praxis intelligent in ein akademisches Studium integrieren.

Gestalten Sie das Gesundheits- und Sozialwesen von morgen. Werden Sie Motor eines neuen Systems. 

                                                                                           www.praxishochschule.de


Neue Studiengänge

Jemand tippt auf seinem Tablet herum. Foto: Oliver DietzeSmartphones, Tablets, Netbooks: „Mobile Computing“ an der FH Schmalkalden
Mit dem Rechner in vier Wänden eingesperrt – diese Zeiten sind vorbei. Längst haben Computer unseren mobilen Alltag erobert und begleiten uns auf Schritt und Tritt. Grund genug für die FH Schmalkalden zum kommenden Wintersemester den neuen Studiengang „Mobile Computing“ anzubieten. Das Bachelorstudium dauert sechs Semester und vermittelt unter anderem Kenntnisse in der Programmierung von Apps, in Datensicherheitstechnik, im Software-Engineering und in der Integration mobiler in übergeordnete Systeme. Anwendungsgebiete des „Mobile Computing“ finden sich etwa in der Medizintechnik, der Energienutzung, der Robotik und der Logistik. Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs in Schmalkalden erhalten den „Bachelor of Science“.
Weitere Informationen: www.fh-schmalkalden.de/MC.html

„Elektrochemie und Galvanotechnik“: neuer Master an der TU Ilmenau
„Elektrochemische Oberflächentechnik“ und „Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung“ – das sind zwei der Technologiefelder, die im Mittelpunkt des Masterstudiengangs „Elektrochemie und Galvanotechnik“ stehen. Start des neuen Angebots ist zum kommenden Wintersemester an der Technischen Universität Ilmenau. In vier Semestern eignen sich die Studierenden dabei Fachkenntnisse in Modulen wie „Chemie und Analytik“, „Elektrochemische Phasengrenzen“, „Batterien und Brennstoffzellen“ sowie „Elektrochemische Kinetik“ an. Dies ermöglicht ihnen berufliche Einsatzfelder in Branchen der Oberflächentechnik, des Anlagenbaus, der Spezialchemikalien, Automobilzulieferung und Automobilherstellung. Abschlussgrad des Studiums ist der „Master of Science“. Wer sich für „Elektrochemie und Galvanotechnik“ einschreiben möchte, benötigt einen Bachelorabschluss und muss eine Eignungsprüfung bestehen.
Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/wt-ecg/lehre/masterstudiengang-ecg

Nachhaltig studieren in Wuppertal:
Uni bietet Master „Sustainability Management“ an

Nachhaltigkeit – kaum ein Begriff hat in den letzten Jahren so stark die öffentliche Debatte geprägt wie dieser. Kein Wunder, stellt er Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen, Wissenschaft und Politik doch vor neue Herausforderungen. Dem trägt die Bergische Universität Wuppertal Rechnung und bietet ab dem kommenden Wintersemester den neuen Studiengang „Sustainability Management“ (Nachhaltigkeitsmanagement) an. Zu den Modulen des viersemestrigen Masterangebots gehören unter anderem „Risikocontrolling und Energiewirtschaft“, „International Economics“, „Nachhaltige Energieversorgung“ und „Supply Chain Management“. Das Studium schließt mit dem „Master of Science“ ab und bereitet etwa auf eine Tätigkeit im Bereich der regenerativen Energien, des Consulting oder der öffentlichen Verwaltung vor. Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelor- oder Diplomabschluss in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang, mindestens mit der ECTS-Gesamtnote „C“. Weitere Bedingungen zur Zulassung finden sich auf der Website der Uni Wuppertal.
Weitere Informationen: www.wiwi.uni-wuppertal.de/studium-und-lehre/wirtschaftswissenschaftliche-masterstudiengaenge-neu-m-sc/sustainability-management-m-sc.html


Aktuelles & Informationen

Plakat, das über Masterstudiengänge informiert. Foto: Martina StrieglMaster im Wunschfach? Für die meisten Studierenden Realität
95 Prozent aller Studierenden, die gerade ein Masterstudium beginnen, haben einen Platz in ihrem Wunschfach bekommen. Und mehr als drei Viertel (78 Prozent) studieren darüber hinaus auch an der gewünschten Hochschule. Dabei erfolgt der Übergang vom Erst- in das Masterstudium bei 82 Prozent nahtlos. Das sind die Ergebnisse der bundesweit repräsentativen Befragung „Das Masterstudium als 2. Phase der gestuften Studienstruktur – Motive, Zeitpunkt und Zugang von Masteranfängern und -anfängerinnen“, durchgeführt vom HIS-Institut für Hochschulforschung. Laut der Studie hat die Mehrheit der Studierenden außerdem ein Zulassungs- oder Eignungsverfahren durchlaufen. Etwa zwei Drittel der Studierenden (68 Prozent) mussten zwischen zwei und vier Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
Weitere Informationen: www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201309.pdf

Gemeinsam lernen: neues Portal zur Inklusions-Konferenz
Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Bildungsverwaltung und -praxis diskutierten Mitte Juni in Berlin, wie das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung weiter gefördert werden kann. Die Ergebnisse der Konferenz „Inklusion gestalten – gemeinsam. kompetent. professionell“ wurden auf einem neuen Portal des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht. So finden sich unter www.konferenz-inklusion-gestalten.de etwa Dokumente aus den Workshops „Frühe Kindheit“, „Schule“, „Berufsbildung“ und „Hochschule“. Hinzu kommen Videocasts mit Podiumsgesprächen, Vorträgen und Eröffnungsreden, die von Dolmetscherinnen und Dolmetschern in Gebärdensprache übersetzt werden. In der Rubrik „Markt der Möglichkeiten“ werden außerdem Projekte und Schulen aus allen deutschen Bundesländern vorgestellt. Darunter befinden sich etwa die Inklusive Schule in Berlin Steglitz-Zehlendorf, das „TrialNet“ zur Förderung der Ausbildung junger Menschen mit Behinderung sowie der Deutsche Behindertenrat. Die Berliner Konferenz wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) veranstaltet.
Weitere Informationen: www.konferenz-inklusion-gestalten.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Malerin, die eines ihrer Bilder zeigt. Foto: Christof Stache„Open Campus“: Technische Kunsthochschule in Berlin öffnet ihre Pforten
„Kommunikationsdesign“, „Fotografie“, „Illustration“, „Motion Design“, „Interaction Design“ und „Design/Mediale Räume“ – das sind die Studiengänge an der privaten, staatlich anerkannten Berliner Technischen Kunsthochschule (BTK). Am 26. und 27. Juli haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die BTK im Rahmen von „Open Campus“ kennenzulernen. Jeweils von 15 bis 19 Uhr können sie mit Dozentinnen und Dozenten sowie Professorinnen und Professoren ins Gespräch kommen und sich beraten lassen. Dazu dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch gerne ihre Mappen mitbringen und diese professionell einschätzen lassen. Darüber hinaus erwartet sie eine Ausstellung, bei der Studierende aus allen sieben Semestern ihre Arbeiten präsentieren – von der interaktiven Installation über Plakatillustrationen bis hin zu inszenierten Fotografien.
Weitere Informationen: www.btk-fh.de/opencampus

Sommerhochschule: Informatik-Frauen treffen sich in Furtwangen
Frauen an die Rechner: Vom 30. Juli bis 3. August findet an der Hochschule Furtwangen wieder die „informatica feminale Baden-Württemberg“ statt. Die Sommerhochschule richtet sich an Studentinnen der Fachgebiete Informatik und Informationswissenschaften und andere interessierte Frauen. Sie dürfen sich auf Workshops, Seminare und Vorträge zu Themen rund um die Informatik freuen. Dabei stehen etwa Java-Programmierung, Typo 3 und Webprogrammierung auf dem Programm. Die „informatica feminale Baden-Württemberg“ ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Sie will hochschulübergreifend Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Informatik- und informatikverwandten Studiengänge von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen sowie IT-Fachfrauen aus der Praxis zusammenbringen. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort online möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.informatica-feminale-bw.de

Campusführung und individuelle Beratung: BiTS in Iserlohn stellt sich vor
Die private, staatlich anerkannte Business and Information Technology School (BiTS) in Iserlohn lädt zum Infotag. Am 3. August präsentieren Studierende ab 11 Uhr „ihren“ Campus Seilersee mit seinen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Die Studiengangsleiter gewähren hingegen Einblick in das Studienangebot, während Dozentinnen und Dozenten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulleitung für Fragen rund um die BiTS zur Verfügung stehen. Auch die Beratung zu Themen wie Auslandssemester, Praktika, Studienfinanzierung, Karrierechancen und Bewerbungsverfahren steht auf der Agenda. Um eine Anmeldung vorab wird gebeten, da die Plätze für Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt sind.
Weitere Informationen: www.bits-hochschule.de/de/termine/infotage-iserlohn


Thema des Monats "Naturwissenschaftler/-in werden?"

Frau, die im Labor mit einer blauen Flüssigkeit hantiert. Foto: Oliver DietzeDie Natur zu verstehen, ist seit jeher ein Anliegen des Menschen. So wundert es wenig, dass an den Hochschulen zahlreiche naturwissenschaftliche Studiengänge angesiedelt sind. Ob Astronomie, Geowissenschaften oder Zellbiologie – die Auswahl ist ebenso groß wie vielfältig. Besonders im Bereich der Masterstudiengänge gibt es zunehmend hochspezialisierte Angebote. Und die Arbeitsmarktchancen sind vielversprechend.

Im „Thema des Monats“ wirft studienwahl.de einen Blick auf das breite Fächerspektrum und die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Naturwissenschaften. Exemplarisch berichtet dabei etwa Marc-Kevin Zaretzke von seinem Chemiestudium. Die Begeisterung des 23-Jährigen für die Disziplin wurde bereits während der Schulzeit von seinem Chemielehrer geweckt.

Mit Fragen fernab der Chemie beschäftigt sich Anne-Sophie Rother. Die 22-Jährige studiert „Optik und Lasertechnik“ an der Hochschule Koblenz am Rhein-Ahr-Camus in Remagen. Ihr Ziel: später einmal in der Forschung arbeiten. Anders als Jürgen Ott (45): Den promovierten Chemiker hat es als Marketingleiter in die Wirtschaft verschlagen.

Zusätzliche Reportagen sowie Links zu weiteren Informationen runden das „Thema des Monats“ ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813