NewsletterNewsletter Nr. 15
19.07.2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

EIne Frau hat einen Globus in der einen, einen Ordner in der anderen Hand. (Foto: Jens Oellermann)mehr als 355.000 international Studierende sind in diesem Jahr an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Das geht aus dem aktuellen Bericht "Wissenschaft weltoffen" des DZHW hervor. Demnach ist die Anzahl der ausländischen Studierenden in den letzten zehn Jahren um 37 Prozent gestiegen. Deutschland zählt damit nach den USA, Großbritannien, Australien und Frankreich zu den beliebtesten Gastländern. Die meisten internationalen Studierenden in Deutschland kommen aus China, Indien und Russland.

Auch die deutschen Studierenden sind reisefreudig. Im Jahr 2015 waren 140.000 im Ausland, um einen Hochschulabschluss zu absolvieren. Zielländer waren dabei vor allem Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Bei den temporären Studienaufenthalten, also zum Beispiel für ein oder zwei Semester, liegen in diesem Jahr Großbritannien, Frankreich, die USA und Spanien ganz vorne. Etwa ein Drittel aller deutschen Studierenden hat bereits einen Teil des Studiums an einer ausländischen Hochschule verbracht.

Sie wollen auch im Studium ins Ausland? Dann schauen Sie sich am besten die Beiträge unserer Rubrik "Studieren im Ausland" an. Hier finden Sie Tipps, Hintergrundinfos und weiterführende Links zu Themen wie Erasmus+, Finanzierung und Anerkennung.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und gute Reise!

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Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats "Studieren vor dem Studium"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Ein Ensembleleiter steht vor einem Blasorchester. (Foto: Hans-Martin Issler)Neuer Studiengang an der Uni Eichstätt: „Inklusive Musikpädagogik / Community Music"

Den Begriff "Community Music" könnte man mit "Musik für alle" übersetzen. Hinter diesem Ausdruck steht ein musikpädagogisches Konzept, dass ganz stark auf Inklusion setzt. Projekte oder Veranstaltungen unter dem Motto der Community Music richten sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Geschmäckern und Fähigkeiten. Sie wollen durch das gemeinsame Musizieren Vielfalt und Diversität fördern, Vorurteile abbauen und für Verständigung werben. Der neue Masterstudiengang an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bildet dafür die nötigen Musikpädagog(inn)en aus. Er richtet sich an Absolvent(inn)en musikwissenschaftlicher und musikpädagogischer Studiengänge. In vier Semestern lernen die Studierenden dabei die Theorie hinter der Community Music Idee kennen, bilden sich in Musikpädagogik fort und erhalten Einblicke in kulturwissenschaftliche und -politische Themen. Nach Aussagen der Hochschule arbeiten Absolvent(inn)en als Musikpädagog(inn)en in Jugendzentren, Senioreneinrichtungen, Förderschulen oder der Erwachsenenbildung.

Weitere Informationen: www.ku.de/ppf/musik/musikpaedagogik/studium-und-lehre/masterstudiengang

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Zwei Studierende in einem Fitnessstudio.Studium mit Berufserfahrung!

Nutzen Sie das duale Bachelor-Studium an der DHfPG, das eine betriebliche Ausbildung, ein Fernstudium und kompakte Präsenzphasen an regionalen Studienzentren verbindet, und erwerben Sie wertvolle Berufspraxis im Rahmen Ihrer Festanstellung. Gleichzeitig erhalten Sie eine Vergütung in Höhe eines Azubigehalts: www.dhfpg.de

Aktuelles & Informationen

Ein Mitarbeiter einer Uni sitzt in einem Vorlesungssaal. (Foto: Axel Jusseit)Mehr Personal und Studierende an deutschen Hochschulen

Die Studierendenzahlen sind von 2005 bis 2015 um 40 Prozent gestiegen. Seit dem Jahr 2011 fangen mehr als die Hälfte eines Abiturjahrgangs ein Studium an. In den vergangenen drei Jahren waren das regelmäßig jeweils knapp über eine halbe Million Studienanfänger/-innen. Das geht aus dem Abschlussbericht für die zweite Programmphase des Hochschulpaktes hervor, den die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz veröffentlicht hat. Demnach konnten die Hochschulen durch die Förderung von Bund und Ländern gut auf die hohen Studierendenzahlen reagieren. In der zweiten Programmphase zwischen 2011 und 2015 wurden etwa insgesamt 13 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Hochschulen investierten vor allem in Personal. So stieg zwischen 2011 bis 2015 die Zahl der Professuren um fast 5.000. Außerdem wurden über 13.000 zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen und über 2.500 Lehrbeauftragte eingestellt. Dabei konnte auch der Frauenanteil erhöht werden.

Weitere Informationen: www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2017-08.pdf

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Drei Frauen unterhalten sich. (Foto: Sebastian Reimold)Tag der offenen Tür an der HMKW Köln

Am 22. Juli öffnet die private Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln ihre Türen für alle Studieninteressierten. Das Programm startet um 11 Uhr mit einer allgemeinen Infoveranstaltung. Im Anschluss starten die Schnuppervorlesungen in den Bereichen Design, Journalismus, Management und Psychologie. Studienberater/-innen stehen für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Informationen: www.hmkw.de/index.php?id=316#c1936

Wirtschaftsinformatik an der RFH Köln studieren

Die private Rheinische Fachhochschule Köln bietet den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik in zwei Varianten an: als Vollzeitstudium in sechs Semestern und als berufsbegleitender dualer Studiengang in sieben Semestern. Am 27. Juli um 18 Uhr stellt die Hochschule beide Studienmöglichkeiten vor und informiert über Inhalte, Aufbau und Studiengebühren.

Weitere Informationen: www.rfh-koeln.de

Bachelorstudiengänge an der FOM Aachen

Die private FOM Hochschule bietet an ihrem Standort Aachen Bachelorstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Recht und IT an. Sie richten sich vor allem an Berufstätige, die sich neben ihrem Beruf weiterbilden möchten. Am 1. August um 18 Uhr werden die Studiengänge und das Studienkonzept am Hochschulstandort vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen: www.fom.de/hochschulzentren/studium-in-aachen.html

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Das Logo der FAU Erlangen-Nürnberg.Starten statt warten

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bietet über 260 Studiengänge in den Bereichen Geistes­wissenschaften, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Lehramt, Medizin, Naturwissenschaften, Psychologie, Rechtswissenschaften, Sprachen, Wirtschaftswissenschaften & Sozialökonomik sowie Theologie, die meisten davon ohne NC.

Weitere Informationen: www.fau.de/studium/vor-dem-studium/studiengaenge/alle-studiengaenge

Thema des Monats 
"Studieren vor dem Studium"

Studierende sitzen zum Lernen an einem Tisch. (Foto: Thomas Lohnes)Die meisten Studienanfänger/-innen haben eine bestimmte Vorstellung, was in ihrem Studium auf sie zukommt. Einige haben sich vor dem Studium mit den Modulhandbüchern auseinandergesetzt, andere haben Infoveranstaltungen besucht oder ältere Studierende befragt. Dennoch merkt fast ein Drittel der Studierenden im Laufe des Studiums, dass das gewählte Fach doch nicht das richtige für sie ist.

Die Hochschulen steuern mit vielen Beratungsmöglichkeiten und Entscheidungshilfen dagegen, etwa mit Orientierungssemestern oder Schnupperstudientagen. Wer seine Vorstellungen vom Wunschfach ganz praktisch auf die Probe stellen möchte, sollte sich nach solchen Angeboten umschauen. Unser neues Thema des Monats stellt eine Auswahl vor und erklärt, welche Vorteile solche Veranstaltungen haben.

Der Tandem-Tag in Würzburg zum Beispiel, ermöglicht es Studieninteressierten, eine/-n Studierenden einen oder mehrere Tage lang an die Uni zu begleiten. Andere Projekte dauern ein ganzes Semester oder Jahr. Die Teilnehmer/-innen können dabei in viele unterschiedliche Fächer schnuppern und sogar mögliche ECTS-Punkte mit ins "richtige" Studium nehmen. Das Juniorstudium wiederum ist was für echte Überflieger: Schüler/-innen mit besonders guten Noten können so schon während der Schulzeit in Vorlesungen und Seminare gehen. Das Thema des Monats "Studieren vor dem Studium" stellt Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten vor und erklärt, für wen welche Angebote sinnvoll sind.

Übrigens: In unserer Veranstaltungsdatenbank finden Sie immer wieder Schnupper- und Orientierungstage an deutschen Hochschulen.

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Impressum und Kontakt

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Stiftung für Hochschulzulassung, Sonnenstraße 171, 44137 Dortmund, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:

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(Geschäftsführer: Andreas Bund und Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813

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