Newsletter Nr. 12
15.06.2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ingenieur zeichnet etwas in einen Plan ein. (Foto: Swen Reichhold)Abi, Studium – und dann? Wie gut gelingt Hochschulabsolventen/-innen eigentlich der Einstieg in den Beruf?

Insbesondere mit dieser Frage beschäftigt sich die Studie "Hochschulabschlüsse nach Bologna", die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) veröffentlicht wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem Absolventen/-innen von Fachhochschulen nach dem Studium einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Mit 54 Prozent beim FH-Bachelor und 60 Prozent beim FH-Master (beide Prüfungsjahrgang 2013) lagen die Zahlen hier deutlich über denen der Uni-Akademiker/-innen (Bachelor: 32 Prozent, Master: 23 Prozent).

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach den Einstiegsgehältern. Auch hier haben laut DZHW aktuell Berufseinsteiger mit FH-Studium die Nase vorn: Bei ihrer ersten Tätigkeit nach dem Abschluss verdienen sie im Jahr durchschnittlich 35.100 Euro brutto (Bachelor) beziehungsweise 40.200 Euro brutto (Master). Bei Universitätsabsolventen/-innen stehen im Schnitt 30.200 Euro brutto (Bachelor) und 38.500 Euro (Master) auf dem Gehaltszettel.

Ist ein FH-Studium also per se lohnenswerter als der Gang an die Uni? Das kann so pauschal natürlich nicht beantwortet werden. Schließlich ist der erfolgreiche Berufseinstieg nur ein Faktor unter vielen. Später können sich etwa Gehaltsunterschiede angleichen oder gar umkehren. Unser Tipp: Orientieren Sie sich bei Ihrer Studienwahl deshalb vor allem an persönlichen Interessen und Stärken – und weniger an Studien.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Rubrik: "Studieren im Ausland"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Junge Frau liest in ihren Unterlagen auf einem Feld. (Foto: Christof Stache)Neuer Studiengang zur Nachhaltigkeit: "Sustainability Systems Engineering" in Freiburg

Nachhaltigkeit kann man studieren: Die Universität Freiburg bietet ab dem kommenden Wintersemester den Master "Sustainability Systems Engineering" an. Im neuen Studiengang beschäftigen sich die Studierenden vier Semester lang mit gesellschaftlichen und technischen Aspekten rund ums Thema Nachhaltigkeit. Dabei werden insbesondere die Kenntnisse in drei Kernbereichen vertieft: die Erforschung nachhaltiger Werkstoffe, die Entwicklung effizienter Energiesysteme zur Versorgung mit erneuerbaren Energien sowie deren Speicherung und die Untersuchung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit von (Energie-)Systemen gegenüber Veränderungen wie Naturkatastrophen oder dem Klimawandel. Außerdem können sich die Studierenden zwischen verschiedenen Wahlpflichtmodulen entscheiden. Abschluss bei "Sustainability Systems Engineering" ist der "Master of Science". Tätigkeitsfelder finden die Absolventen/-innen beispielsweise in der Forschung, der Leitung von Energieunternehmen, in Planungsbüros sowie bei staatlichen Behörden.

Weitere Informationen: www.studium.uni-freiburg.de

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Aktuelles & Informationen

Studierende schreibt mit Kreide etwas an eine Tafel. (Foto: Winfried Rothermel)Neuer Rekord: 2,7 Millionen Studierende im Jahr 2014

Im Jahr 2014 waren so viele Studierende wie noch nie eingeschrieben. Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner kürzlich veröffentlichten Broschüre "Hochschule auf einen Blick". Demnach studierten mit 2,7 Millionen 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2004 waren es sogar 37 Prozent mehr. Bundesweit schlossen 2014 insgesamt 410.500 Studierende erfolgreich ein Studium ab – rund 40 Prozent von ihnen innerhalb der Regelstudienzeit. Bei den Bachelorstudiengängen lag die Quote der Absolventen/-innen, die das Studium innerhalb der vorgesehenen Zeit schafften, bei etwa 46 Prozent. Bei den Masterabschlüssen belief sie sich auf immerhin 35 Prozent.

Weitere Informationen: www.destatis.de

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Gesundheitswissenschaftlerin steht in einer Klinik neben einem Gesundheitspfleger. (Foto:Sonja Trabandt)Studieren in Niederbayern: TH Deggendorf veranstaltet Bewerbertag

Angewandte Gesundheitswissenschaften, Maschinenbau, Technische Physik, Wirtschaftsingenieurwesen … das sind nur einige der Studiengänge, die an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angeboten werden. Worum es dabei im Einzelnen geht, erfahren die Besucher/innen am 17. Juni. Beim Bewerbertag von 11.30 bis 16 Uhr erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Wie läuft eine Bionik-Vorlesung ab? Was macht ein Ingenieur der Mechatronik? Welche Möglichkeiten bietet ein duales Studium? Welche Stipendien gibt es? Auf der Agenda stehen unter anderem Präsentationen, Vorlesungen sowie Campus- und Laborführungen. So erhalten die Teilnehmer/innen einen direkten Einblick ins Hochschulleben.

Weitere Informationen: http://th-deg.de/bewerbertag

"Langer Abend der Studienberatung" an der Uni Bonn

Wie lange dauert ein "Langer Abend"? An der Universität Bonn von 17 bis 21 Uhr. Das sind jedoch drei Stunden, die es in sich haben: Am 23. Juni erhalten Studieninteressierte persönliche Beratung und Informationen zu Themen wie Studienfachwahl, Bewerbung, Einschreibung, Studienfinanzierung, Auslandsstudium und vielem mehr. Außerdem bekommen die Teilnehmer/-innen Tipps für einen gelungenen Studieneinstieg. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen: www.langerabend.uni-bonn.de

Restplätze sichern: Info-Wochen der Uni Bielefeld

Wie funktioniert eigentlich Studieren? Und welches Studienfach ist das richtige? Vom 27. Juni bis 8. Juli haben Interessierte Gelegenheit, sich darüber an der Universität Bielefeld Gedanken zu machen. Dann lädt die Uni vor allem Oberstufenschüler/innen ein, die Info-Wochen zu besuchen. Auf dem Programm stehen unter anderem Infos zu allen Bachelorstudiengängen, Schnuppervorlesungen, Vorträge, Campusführungen, Tipps zum Einstieg ins Studium sowie zur Bewerbung. Die Anmeldefrist für die Info-Wochen ist zwar bereits abgelaufen, allerdings sind für viele Veranstaltungen noch Plätze frei.

Weitere Informationen: www.uni-bielefeld.de/Benutzer/SchuelerInnen/Buero/info-wochen.html

FH oder Uni? Und in welchem Ort? TU Berlin hilft bei der Orientierung

Wo soll ich studieren? Diese Frage will wohl durchdacht sein. Da kommen Beratungsangebote, wie jenes an der TU Berlin gerade recht. Am 28. Juni um 18 Uhr erfahren Interessierte, welche Kriterien bei der Wahl der richtigen Hochschule eine Rolle spielen können. Dabei werden nicht nur die Unterschiede zwischen Fachhochschulen und Universitäten erläutert. Auch die Frage, was Rankings über die Qualität des Studiums aussagen, wird diskutiert. Selbstverständlich wird auch über den richtigen Studienort gesprochen.

Weitere Informationen: www.studienberatung.tu-berlin.de/?id=133613

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Rubrik: "Studieren im Ausland"

Mann liest in seinen Unterlagen vor einer großen Deutschlandkarte. (Foto: Ingo Wagner)Wissenschaft ist eine internationale Disziplin – das spürt man bereits als Studierender an einer Hochschule. Die Möglichkeiten, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen, sind sehr vielfältig. In der Rubrik "Studieren im Ausland" lesen Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.

Neben guten Gründen für den Gang in die Ferne, nennen wir Ihnen auch die beliebtesten Länder für ein Auslandsstudium. Zusätzlich erhalten Sie Informationen darüber, wann sich ein Auslandsaufenthalt besonders lohnt. N
ach dem ersten oder zweiten Studienjahr an einer deutschen Hochschule? Oder doch lieber erst im Master? Studienwahl.de hilft bei der Entscheidung.

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ISSN 2193-0813

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