FAQ
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Studien- & Berufswahl FAQs

Fragen und Antworten rund um die Studien- und Berufswahl.

Die Kapitel im Überblick:

Orientieren!

Im Studium

Zwischenzeit

Internationales Studium

Bewerbung um einen Studienplatz

Berufsausbildung

Studienbeginn

Leben und Wohnen

 

Orientieren!

 

Wie finde ich selbst heraus, welcher Beruf oder welches Studium zu mir passt?

Es gibt mehrere Wege zur „Selbsterkundung“. Im Zentrum dabei: Sie selbst.
Gespräche mit Eltern oder Freunden und gemeinsames Nachdenken über Ihre Lieblingsschulfächer, Hobbys und Interessen können Ihnen schon einen großen Schritt weiterhelfen.

Nutzen Sie aber auch das Berufsinformationszentrum (BiZ) Ihrer Agentur für Arbeit. Dort finden Sie Informationsmaterial rund um die Berufswahl. Eine der 176 Einrichtungen in Deutschland ist auch ganz in Ihrer Nähe. Und bei einer Berufsberatung des Teams für akademische Berufe Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit erhalten Sie professionelle Unterstützung, natürlich kostenlos. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin. Die Kontaktadressen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de > Partner vor Ort.

Noch ein Tipp: Online-Selbsttestverfahren, die viele Hochschulen im Rahmen ihres Internetauftritts zur Verfügung stellen, können Ihnen Anhaltspunkte zur Eignung für einen Fachbereich oder einen bestimmten Studiengang vermitteln.

Weitere Informationen: Orientieren! > Entscheidungshilfen
sowie beim abi>> Berufswahlfahrplan

 

Ist ein Studium oder eine Ausbildung der bessere Weg für mich?

Eine Antwort auf diese Frage ist u.a. davon abhängig, welches Berufsziel Sie anstreben – zahlreiche Berufe setzen ein Hochschulstudium voraus, viele andere Berufe hingegen können nur aufgrund einer beruflichen Ausbildung ausgeübt werden. Auch z.B. die Abwägung der Fragen, welches Maß an Praxis Sie im späteren Beruf wünschen, ob Sie durch eine vergleichsweise kürzere Berufsausbildung schneller ins Erwerbsleben eintreten oder von Anfang an Geld verdienen möchten, können relevant sein.

Wenn Sie sich selbst als praxisorientiert beschreiben, dann kann eine Berufsausbildung durchaus eine Alternative zum Studium sein, zumal sich durch eine Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterprüfung) gute Entwicklungsmöglichkeiten erschließen lassen. Als Zwischenform bieten sich Abiturientenausbildungen oder das duale Studium an (mehr dazu unter www.ausbildung-plus.de und www.studiumplus.de). Diese Ausbildungswege richten sich speziell an junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung, und der Praxisbezug ist hier höher als z.B. bei einem Studium an einer Universität, wo es vor allem um Theoriebildung, Grundlagenforschung oder auch um die Suche nach Schlüsseln für neue Technologien geht. Lesen, Forschen und das Ausarbeiten von Gedanken sind hier von höherer Bedeutung als das Lernen durch praktische Tätigkeiten.

Weitere Informationen: Orientieren! > Studium oder Ausbildung?
Nutzen Sie auch die Studienfeld- und Berufsfeldübersichten bei studienwahl.de, um sich über Inhalte von Berufen zu informieren. Detaillierte Beschreibungen zu allen Berufen finden Sie im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

 

Was ist ein duales Studium und wo wird es angeboten?

Im dualen Studium, das an Berufsakademien, Fachhochschulen und in einigen seltenen Fällen auch an Universitäten angeboten wird, wechseln sich theoretische Phasen an der Hochschule mit praktischen Phasen in einem Ausbildungsbetrieb (ausbildungsintegriert) oder an der Arbeitsstätte (berufsintegriert) ab.

Beim ausbildungsintegrierten Studium bestehen zwischen den beteiligten Ausbildungsstätten ebenso wie zwischen diesen und den Studierenden vertragliche Vereinbarungen; in der Regel wird vor Beendigung des Studiums die Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf abgelegt.

Berufsakademien gibt es derzeit in Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. In Baden-Württemberg, dem Ursprungsland der Berufsakademie, wurden die Berufsakademien im Jahr 2009 umgewandelt in die „Duale Hochschule Baden-Württemberg“.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Besondere Studienformen > Duales Studium

 

Mit welcher Hochschulzugangsberechtigung kann ich wo studieren?

Mit der allgemeinen Hochschulreife (z.B. Abitur) können Sie jeden grundständigen Studiengang an jeder Hochschule stuFdieren – Zulassung natürlich vorausgesetzt.

Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule, Dualen Hochschule oder Berufsakademie sowie - in Hessen - eines gestuften Bachelorstudiengangs an einer Universität (außer Universität Frankfurt).

Die dritte Form der Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, berechtigt nur zum Studium bestimmter, nämlich derjenigen Fächer, auf die sich die Fachbindung bezieht. Sie kann die Fachhochschulreife mit beinhalten.

Übrigens: Ein „Fachabitur“ gibt es nicht, auch wenn dieser Begriff in aller Munde ist.

Weitere Informationen hierzu bietet der Deutsche Bildungsserver.

 

Kann ich auch ohne Abitur studieren?

Auch ohne Abitur oder sonstige schulische Hochschulzugangsberechtigung steht Ihnen die Möglichkeit eines Studiums offen. In der Regel sind dabei ein Meisterbrief oder eine vergleichbare Weiterbildung oder auch eine Ausbildung sowie mehrere Jahre Berufserfahrung Voraussetzung. Oftmals müssen zusätzlich Aufnahmeprüfungen absolviert werden. Bitte beachten Sie: Bildung ist in Deutschland Ländersache. Daher gelten von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Regelungen. Informieren Sie sich bei der Hochschule oder auf der Internetseite des jeweils zuständigen Landesministeriums.

An Kunsthochschulen und beim Zugang zu künstlerischen und gestalterischen Studiengängen entscheidet das Zeugnis der Hochschulreife übrigens schon lange nicht mehr allein über die Aufnahme. Die Bewerbung wird auch durch "Mappen" und Eignungsprüfungen ergänzt, in denen z.B. die angehenden Künstler, Grafiker oder Designer ihr Können beweisen. Bei besonderer künstlerischer Befähigung oder Begabung ist der Zugang oft auch ohne Hochschulzugangsberechtigung möglich.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Voraussetzungen sowie: http://www.abi.de/orientieren_entscheiden/schule/studieren-ohne-abitur06641.htm

 

Kann ich das Abitur oder andere Abschlüsse auch nachträglich erwerben?

Ja, man spricht hierbei vom „zweiten Bildungsweg“. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

Sie können entweder neben Ihrem Beruf die Abendschule besuchen oder auch in Vollzeit ein Kolleg, eine Schule für Erwachsene. Beachten Sie hierbei: Während der erste Weg eine zusätzliche Belastung neben dem Beruf darstellt, gewährleistet er die Finanzierung, die im zweiten Fall zum Beispiel über Ersparnisse gesichert werden muss. In beiden Fällen ist das Ziel eine Abschlussprüfung, zum Beispiel die Abiturprüfung. Absolventinnen und Absolventen des zweiten Bildungswegs sprechen in der Regel von einer arbeitsintensiven Zeit, die sich aber auf jeden Fall lohnt, da sie breitere Berufsperspektiven eröffnet.

Weitere Informationen bietet der Deutsche Bildungsserver sowie dieses Dokument: http://www.wege-ins-studium.de/data/File/BBZ_Nachholen_Abschluesse.pdf

 

 

Wer kann ein Schnupperstudium machen?

Viele Hochschulen bieten im Rahmen der Studienorientierung Schnupperstudien für Schülerinnen und Schüler an. An so einem Schnupperstudium können alle teilnehmen, die auf der Suche nach einem passenden Studium sind und sich über Inhalte und Anforderungen informieren möchten. Voraussetzung ist die termingerechte Anmeldung bei der Hochschule.

Weitere Informationen: Orientieren! > Entscheidungshilfen > Infotage, Schnupperstudium

 

Was ist ein Studium generale und was bringt es?

Ein Studium generale (teils auch „Studium fundamentale“ genannt) ist kein eigenes Studienfach, sondern ein Grundlagenstudium, das fakultäts- bzw. fachbereichsübergreifend allen Studierenden zugänglich ist. Als verbindliche Vorschrift in vielen Bachelorstudienangeboten hat es zum Ziel, den Studierenden Basistechniken und sogenannten Schlüsselqualifikationen (Recherche, wissenschaftliches Arbeiten, Soft Skills wie z.B. Rhetorik-, Sprach-, IT-Kompetenzen) zu vermitteln und ihren Horizont für fremde Wissenschaftsbereiche zu öffnen.

In einigen wenigen Fällen in Deutschland ist das Studium generale aber auch eine Orientierungsphase, die helfen soll, einen Überblick über Studienfelder und -inhalte zu bekommen und die Entscheidung für ein Fach zu erleichtern, so am Leibniz-Kolleg der Universität Tübingen oder an der Leuphana Universität Lüneburg.

Weitere Informationen: Orientieren! > Entscheidungshilfen

 

Zwischenzeit

 

Muss man denn jetzt noch einen Wehrdienst leisten?

Nein. Am 1. Juli 2011 ist das Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 in Kraft getreten. Mit ihm wird die Pflicht zur Ableistung des Grundwehrdienstes ausgesetzt und stattdessen ein neuer freiwilliger Wehrdienst geschaffen.

Das Prinzip der Wehrpflicht soll aber weiterhin im Grundgesetz verankert bleiben und wieder aufleben, wenn – entsprechend den Festlegungen des Grundgesetzes – der Spannungs- oder Verteidigungsfall festgestellt wird.

Weitere Informationen: Zwischenzeit > Freiwilliger Wehrdienst

 

Welche Freiwilligendienste gibt es?

Seit 2011 gibt es den Freiwilligen Wehrdienst sowie den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Daneben gibt es weiterhin das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das beispielsweise in Alten- oder Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen oder Kindergärten geleistet werden kann. Beim Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) arbeitet man in Einrichtungen des Natur- und Umweltschutzes, zum Beispiel bei Umweltämtern, Verbänden oder Jugendorganisationen. Außerdem gibt es noch neue, gleichwertige Formen des Freiwilligen Jahrs: Das FSJ im Sport, in der Kultur, in der Politik oder in der Denkmalpflege. Ins Ausland kommt man zum Beispiel mit dem Europäischen Freiwilligendienst.

Weitere Informationen: Zwischenzeit > BFD sowie > FSJ/FSÖ

 

  

Gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Überbrückung?

Zu nennen sind Praktika, Sprachreisen oder Auslandsaufenthalte, zum Beispiel als Au-pair oder "Work & Travel". Lohnend sind aber auch Jobs, und zwar besonders dann, wenn sie inhaltlich mit Ihren Studien- oder Ausbildungsplänen übereinstimmen. So können Sie Erfahrungen sammeln, die Ihnen später zugutekommen.

Weitere Informationen: Zwischenzeit > Au-pair oder > Work & Travel oder
> Dienste im Ausland

 

 

Wo finde ich seriöse Organisationen für Auslandsaufenthalte?

Sie sollten bei Ihrer Auswahl z.B. darauf achten, dass eine Organisation einen öffentlichen oder kirchlichen Träger hat. Bei privaten Organisationen können Informationen darüber, wie lange eine Organisation schon besteht, sowie Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmern Auskunft über die Seriosität der Organisation geben.

Interessante Job- und Praktika-Angebote weltweit bietet z.B. die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unter www.ba-auslandsvermittlung.de, siehe dort die Rubrik „Praktikanten und Jobsucher“.

Weitere Informationen hierzu sowie eine umfassende Programmdatenbank finden Sie unter www.rausvonzuhaus.de (herausgegeben von IJAB – der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.).

 

Wie kann ich einen längeren Auslandsaufenthalt finanzieren?

Au-pairs bekommen Taschengeld. Außerdem sind in ihrem Fall die Unterkunft und Verpflegung in der Regel frei. Bei "Work & Travel" finanzieren sich die Reisenden während ihres Auslandsaufenthaltes selbst – der Name ist hier Programm. In vielen anderen Fällen, z.B. bei einem Sprachkurs im Ausland, kann es sich lohnen, vor dem Auslandsaufenthalt zu arbeiten und Geld zu sparen.

Weitere Informationen Studieren > Studieren im Ausland
Außerdem folgende Seiten: www.rausvonzuhaus.de, www.wege-ins-ausland.org

 

Bewerbung um einen Studienplatz

Wer muss sich bei hochschulstart.de bewerben, wer bei der Hochschule und wer kann sich ohne Bewerbungsverfahren einschreiben?

Das kommt auf den gewünschten Studiengang und die Hochschule an.
Viele Studiengänge sind nicht zulassungsbeschränkt, das heißt, die Studienberechtigten können sich in der Regel ohne vorherige Bewerbung zu den jeweiligen Einschreibungsterminen direkt an der Hochschule immatrikulieren.

Für zahlreiche Studiengänge besteht allerdings eine örtliche Zulassungsbeschränkung und wird ein örtliches Auswahlverfahren durchgeführt. In diesen Fällen bewerben Sie sich bei der Hochschule (in einigen Fällen übernimmt seit kurzem hochschulstart.de die Koordinierung über das Dialogorientierte Serviceverfahren, DoSV).

Wer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin oder Pharmazie studieren will, muss sich im bundesweiten Auswahlverfahren ausschließlich bei hochschulstart.de bewerben (nur ein Antrag!). Bewerben müssen sich bei hochschulstart.de im bundesweiten Auswahlverfahren alle deutschen Staatsangehörigen, sogenannte „Bildungsinländer“ (ausländische Bewerber/-innen, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung haben), EU-Staatsangehörige und Staatsangehörige aus Island, Liechtenstein und Norwegen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung
Mehr zu den Bewerbungsverfahren finden Sie auch bei abi.de im Artikel:
"Auf der Zielgeraden in den Hörsaal"

 

Was mache ich, wenn ich Zusagen von mehreren Hochschulen erhalten habe?

In diesem Fall liegt es bei Ihnen, sich nach Wunsch für einen der Studiengänge, in denen Sie angenommen wurden, zu entscheiden und sich an der betreffenden Hochschule einzuschreiben. Sagen Sie bitte den Hochschulen ab, gegen die Sie sich entschieden haben, um anderen Bewerbern Chancen zu geben.

Hinweis: Mit der künftigen Einführung des neuen dialogorientierten Serviceverfahrens bei hochschulstart.de sollen Mehrfachzulassungen weitestgehend vermieden werden. Dann nämlich können Sie schon im Vorfeld sehen, wo Sie beste Chancen haben, und können schon vor Erteilung der Zulassung angeben, welcher Studiengang Ihre erste Wahl ist. So kommen auch alle anderen Studieninteressierten schneller zu ihren Zielen, und das Nachrückverfahren wird weniger umfangreich. Wann genau das neue Verfahren starten wird, ist derzeit noch unklar (Stand: Juni 2010).

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung

 

Ich habe meine Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben. Kann ich damit in Deutschland studieren?

Ausländische Bildungsnachweise berechtigen grundsätzlich zu einem Studium in Deutschland, wenn sie im Herkunftsland des jeweiligen Zeugnisses zum Hochschulstudium berechtigen und den "Bewertungsvorschlägen" entsprechen, die von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZaB) beim Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn erarbeitet werden und unter www.anabin.de veröffentlicht sind. Darüber hinaus müssen bei der Einschreibung die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachgeweisen werden.

Die in den Ländern jeweils zuständigen Stellen für die Anerkennung der ausländischen Bildungsnachweise als Hochschulzugangsberechtigung  sind ebenfalls unter www.anabin.de zu finden (> Zuständige Stellen in Deutschland > Allgemeine Zuständigkeit > Zeugnisanerkennung - Hochschulzugang). Im Falle einer Bewerbung bei hochschulstart.de prüft die Stiftung für Hochschulzulassung zunächst selbst, ob eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt.

Hinweis: Viele Hochschulen haben mit der Durchführung des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens von ausländischen Studienbewerberinnen und -bewerbern uni-assist (Arbeits- und ServiceStelle für Internationale Studienbewerbungen, www.uni-assist.de) beauftragt. In jedem Fall trägt die Auftragshochschule die Verantwortung für die Handlungen und Mitteilungen von uni-assist.

Weitere Informationen: www.hochschulstart.de/index.php?id=8

 

Sollte ich mich um einen Studienplatz bewerben, auch wenn ich zunächst einen Dienst leiste oder ein Freiwilliges Jahr machen möchte?

Ja. Wenn Ihre Bewerbung in einem zulassungsbeschränkten Studiengang erfolgreich ist, dann haben Sie den Studienplatz für den nächsten Bewerbungszeitraum schon sicher. Sie müssen sich in diesem Fall allerdings zum folgenden Bewerbungstermin auf gleichem Wege erneut bewerben, um Ihren Anspruch geltend zu machen. Hinweis: Diese Regelung gilt nicht für andere Überbrückungsmöglichkeiten wie Praktikum oder Au-pair.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Voraussetzungen

 

 

Wie bewerbe ich mich für einen dualen Studiengang?

Wer ein duales Studium antreten möchte, braucht vor einer möglichen Zulassung bei einer Hochschule oder Berufsakademie in der Regel einen Ausbildungsvertrag bei einem kooperierenden Unternehmen. Die Hochschulen / Berufsakademien geben daher meist auf ihren Homepages entsprechende Hinweise auf Praxispartner, bei denen sich die Studieninteressierten bewerben können. Bei Fragen hierzu steht Ihnen auch die Studienberatung der betreffenden Bildungseinrichtung zur Verfügung.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Besondere Studienformen > Duales Studium

 

 

Kann jeder an einer Bundeswehruniversität studieren?

An den Universitäten der Bundeswehr können in vereinzelten Fällen auch zivile Studierende zugelassen werden, allerdings nur in bestimmten, besonders gekennzeichneten Studienfächern. So wird zum Beispiel ein „Ziviles Ingenieurstudium Wehrtechnik“ angeboten, das, wie der schon Name sagt, auch zivilen Bewerbern offensteht (Zulassung vorausgesetzt).

Weitere Informationen: Öffentlicher Dienst & Offiziere > Offizierslaufbahn

 

Was ist, wenn ich bei der Bewerbung um einen Studienplatz eine Absage bekommen habe und dann einen positiven Nachrückbescheid bekomme?

Das bedeutet, dass Sie sich doch noch immatrikulieren und den gewünschten Studiengang studieren können. Jetzt heißt es, schnell zu sein, denn meist ist der Studienbeginn sehr nahe oder das Semester hat sogar schon begonnen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung

 

 

Was mache ich, wenn es bei der Bewerbung mit meinem Wunschstudium nicht geklappt hat?

Sie können z.B. auf der bundesweiten Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und hochschulstart.de nach eventuellen Restplätzen recherchieren: www.freie-studienplaetze.de. Diese Börse verteilt Studienplätze, die in örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen noch nicht besetzt wurden. Haben Sie auch hier keinen Erfolg, so sollten Sie die Zwischenzeit bis zum nächsten Bewerbungszeitraum sinnvoll überbrücken, z.B. durch einen Auslandsaufenthalt, einen Sprachkurs oder ein Praktikum.

Weitere Informationen: Zwischenzeit

 

 

Doppelte Abiturjahrgänge, Umstellung G9 auf G8: Muss ich jetzt Angst haben, dass ich keinen Studienplatz bekomme?

Bund und Länder unternehmen viel, damit auch während der Umstellung ausreichend Studienplätze in Deutschland vorhanden sind: Durch den Hochschulpakt wird die Zahl der Studienplätze deutlich erhöht, die Ausgaben für Bildung und Forschung werden gesteigert und Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre ergriffen.

Allerdings gibt es einige Punkte, die Sie beachten sollten, um Ihre Chancen zu steigern:
Setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrer Studienwahl auseinander. Bewerben Sie sich nicht nur für einen einzigen Studiengang, sondern für verschiedene Angebote, die Sie interessieren. Und seien Sie flexibel, was den Studienort angeht. Vor allem mit Bewerbungen im Osten der Republik oder auch an kleineren Hochschulen können Sie Ihre Chancen auf einen Studienplatz verbessern (das gilt nicht für die Studiengänge im bundesweiten Auswahlverfahren bei hochschulstart.de).

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung

 

Hinweis:

Hier finden Sie noch weitere Fragen und Antworten zum Thema Bewerbung.

 

Studienbeginn

 

Wer muss sich immatrikulieren und wie läuft das überhaupt?

Mit der Immatrikulation (= Einschreibung) wird eine Person als Studierender an der Hochschule aufgenommen und Mitglied derselben. Immatrikulieren kann sich nur, wer nach der Bewerbung eine Zulassung erhalten hat oder einen nicht zulassungsbeschränkten Studiengang studieren möchte und die Immatrikulationsvoraussetzungen erfüllt.

Die Einschreibung erfolgt direkt an der betreffenden Hochschule - in der Regel durch persönliches Erscheinen mit allen geforderten Unterlagen. Bringen Sie dazu das Dokument, das ihre Hochschulzugangsberechtigung belegt, die Studienzulassung, eine Krankenkassenbescheinigung und Ihren Personalausweis mit. Sie erhalten dann eine Matrikelnummer, unter der Sie anschließend an der Hochschule geführt werden, den Studierendenausweis und Studienbescheinigungen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung

 

Welche Studienabschlüsse gibt es?

Nach erfolgreicher Hochschulabschlussprüfung wird Studierenden i.d.R. ein bestimmter akademischer Grad verliehen.

Die wichtigsten Abschlüsse seit Beginn des Bologna-Prozesses, also der Umstellung auf international anerkannte gestufte und modularisierte Studiengänge, sind der Bachelor (Regelstudienzeit: 6 bis 8 Semester) und der Master (folgt auf einen Bachelor und dauert in der Regel 2 bis 4 Semester).

Auslaufende, nicht gestufte Studiengänge führen zu einem Diplom, Diplom (FH) oder traditionellen Magisterabschluss. Human-, Zahn- und Tiermedizin, Rechtswissenschaften, Pharmazie und Lebensmittelchemie  werden mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Im Lehramtsbereich überwiegt noch das Staatsexamen. In einigen Ländern sind die Lehramtsstudiengänge allerdings bereits auf modularisierte Studiengänge (Bachelor / Master) umgestellt.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studiengänge & Abschlüsse

 

Muss ich mehrere Fächer studieren?

Mehrere Fächer werden dann kombiniert, wenn Sie einen Mehrfach-Bachelorstudiengang, Mehrfach-Masterstudiengang oder einen traditionellen Magisterstudiengang studieren. Sie können in diesen Fällen meist zwei Hauptfächer oder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer wählen. In einem Lehramtsstudiengang werden in der Regel zwei (Unterrichts-)Fächer studiert.

Bei einem integrierten Bachelorstudiengang hingegen, bei den auslaufenden Diplomstudiengängen und bei einem Staatsexamensstudiengang (außer Lehramt) studieren Sie ein bestimmtes, nämlich das namengebende Hauptfach (z.B. Medizin, Rechtswissenschaft oder Pharmazie), was nicht ausschließt, dass ergänzend oder parallel kleinere Wahl- oder Nebenfächer zu belegen sind.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studiengänge & Abschlüsse

 

Was ist ein Nc, und wie finde ich heraus, wo die Auswahlgrenze für meinen Wunschstudiengang liegt?

Nc bedeutet Numerus clausus ("geschlossene Anzahl"). Es handelt sich dabei um eine Zulassungsbeschränkung eines Studiengangs, in dem dann ein Auswahlverfahren durchgeführt wird. Landläufig wird mit Nc aber auch die Auswahlgrenze (in Form einer Note, einer Punktzahl oder von Wartesemestern) bezeichnet, bei der der letzte zur Verfügung stehende Studienplatz vergeben wurde.

Der Nc oder - richtiger - die Auswahlgrenze ist also kein fester Wert, sondern kann jeweils erst nach Eingang aller Bewerbungen ermittelt werden. Die Auswahlgrenze eines vorhergehenden Bewerbungszeitraums kann somit nur als Richtwert dienen. Diese Grenzwerte erfahren Sie in der Regel auf den Internetseiten der Hochschulen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Bewerbung & Zulassung

 

Im Studium

 

Was ist der Unterschied zwischen Seminar, Vorlesung und Übung?

Eine Vorlesung ist eine Lehrveranstaltung in Form eines Vortrags, in der Regel gehalten von einem Professor. 300 Zuhörende im Hörsaal sind dabei keine Seltenheit, die Teilnehmerzahlen variieren je nach Studienfach und Thema. Die Rolle der Studierenden beschränkt sich dabei in der Regel auf das Zuhören, Verstehen und Mitschreiben der Inhalte.

Bei einer Übung handelt es sich um ein ergänzendes Angebot zu einer Vorlesung, um den vermittelten Stoff einzuüben. Um ihr Wissen zu vertiefen, lösen die Studierenden mit Unterstützung von Tutoren oder Dozenten Aufgaben und bekommen ein direktes Feedback.

Ein Seminar soll den Studierenden Raum für aktive Mitarbeit bieten. Sie nehmen selbst am wissenschaftlichen Gespräch teil und bereiten sich entsprechend auf jede Sitzung vor. Weitere Kennzeichen des Seminars: In der Regel sind Referate, Seminararbeiten oder Klausuren Teil der Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, oft ist vorab eine Anmeldung nötig.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Hochschul-ABC

 

Was sind Credit Points, und wie viele muss ich in meinem Studium sammeln?

Credit Points (CP) sind Leistungspunkte nach dem "European Credit Transfer System" (ECTS). Sie ermöglichen es, die Studienleistungen besser vergleichen zu können, auch international. Dazu spiegeln sie den Aufwand wider, der nötig ist, um ein bestimmtes Lernziel zu erreichen, inklusive Vor- und Nachbereitungszeit.

Ein Leistungspunkt soll 25 - 30 Arbeitsstunden entsprechen. Wenn für eine Veranstaltung (z.B. ein Seminar) mehr Arbeit aufgewandt werden muss als für eine andere (z.B. eine Vorlesung), dann gibt es dafür auch mehr Credit Points. Während eines Vollzeitstudiums sollen die Studierenden pro Semester 30 Credit Points sammeln. In einem Bachelorstudium mit sechs Semestern z.B. müssen also 180 Leistungspunkte bis zum Studienende erreicht werden.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studiengänge & Abschlüsse

 

Was ist das „akademische Viertel“ bzw. wofür steht c.t. / s.t. im Vorlesungsverzeichnis?

Viele Lehrveranstaltungen an Hochschulen beginnen nicht zu der im Vorlesungsverzeichnis angegebenen Zeit, sondern aus organisatorischen Gründen eine Viertelstunde (15 Minuten) später; dafür steht das Kürzel c.t. (cum tempore = "mit Zeit"). Das Kürzel s.t. (sine tempore = "ohne Zeit") hingegen zeigt einen pünktlichen Beginn an.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Hochschul-ABC

 

Was genau ist ein Praxissemester?

Ein Praxissemester ist eine in verschiedene Studiengänge vor allem an Fachhochschulen fest integrierte und in der Regel durch Hochschulveranstaltungen begleitete berufspraktische Tätigkeit. Sie soll Studierenden einen ersten Einblick in die Berufspraxis ermöglichen und als Orientierungshilfe dienen, damit sie einen Überblick über das Tätigkeitsfeld ihres angestrebten Berufes bekommen. Für die Auswahl des Unternehmens sind die Studierenden in der Regel selbst verantwortlich; oft gibt es aber an den Hochschulen Praktikantenämter, die Praxisstellen vermitteln. Die Anforderungen an Länge und Gestaltung des Praxissemesters ergeben sich aus dem Lehrplan der jeweiligen Hochschule. Am Ende des Praxissemesters müssen die Studierenden meist einen Bericht über ihre Tätigkeit anfertigen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studienplanung

 

Wer kann ein Urlaubssemester beantragen?

Krankheit, Praktikum, Kinderbetreuung oder Auslandsstudium: Studierende können beispielsweise in diesen Fällen ein Urlaubssemester beantragen. Das Studierendensekretariat nimmt Anträge auf Urlaubssemester entgegen, wobei diese immer rechtzeitig vor Semesterbeginn gestellt werden müssen. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist die Beantragung während des laufenden Semesters möglich. Zum Teil ist die Anzahl der möglichen Urlaubssemester begrenzt, und es kommen nur bestimmte Voraussetzungen in Frage, die man nachweisen muss, damit der Antrag genehmigt wird. Erkundigen Sie sich also am besten direkt an der jeweiligen Hochschule nach den Regelungen.

Übrigens: Urlaubssemester sind keine Fachsemester, werden aber als Hochschulsemester gezählt. An vielen Hochschulen müssen Sie während eines Urlaubssemesters keine Semesterbeiträge entrichten, den Studierendenausweis behalten Sie in der Regel trotzdem.

Weitere Informationen:
www.dgb-jugend.de/studium/dein_studium/gut_zu_wissen/urlaubssemester

 

 

Was passiert, wenn ich das Studium nicht in der Regelstudienzeit schaffe?

Wenn Sie BAföG erhalten, sollten Sie die Regelstudienzeit beachten, da die Regelstudienzeit Ihres Studienganges (vgl. jeweilige Prüfungsordnung) auch als Förderungshöchstdauer gilt. In einigen Bundesländern werden zudem von „Langzeitstudierenden“ zusätzliche Gebühren verlangt.

Hinweis: Auch bei der späteren Bewerbung um einen Arbeitsplatz kann eine erhöhte Studiendauer im Vorstellungsgespräch zum Thema werden. Ein potenzieller Arbeitgeber könnte z.B. überprüfen wollen, ob ein Bewerber mit überschrittener Regelstudienzeit sich seinem Studium besonders intensiv gewidmet hat – oder vielleicht eher getrödelt.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studienplanung > Studiendauer

 

 

Was kann ich tun, wenn ich mich im Studium überfordert fühle oder den Eindruck habe, dass ich das falsche Fach gewählt habe?

An jeder Hochschule erhalten Sie bei Problemen im Studium fachkundige Unterstützung und Beratung. Meist gibt es auch eine kostenfreie psychologische Beratungsstelle, der Sie sich anvertrauen können. Zögern Sie also nicht und erkundigen Sie sich bei der Studienberatung der Hochschule, beim Studentenwerk, im Vorlesungsverzeichnis oder auf der Homepage Ihrer Hochschule nach Ansprechpartnern.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Hochschulinfos > Hochschularten


Internationales Studium

An wen wende ich mich am besten, wenn ich im Ausland studieren möchte?

An der Hochschule gibt es Kontaktpersonen im Akademischen Auslandsamt / International Office und ggf. am Fachbereich, die z.B. über Partnerhochschulen informieren und entsprechende Angebote vermitteln können. Im Zweifelsfall hilft Ihnen auch die allgemeine Studienberatung weiter.

Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium und Hinweise auf Stipendien erhalten Sie auch beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD). Wer sich für ein wirtschaftswissenschaftliches Auslandspraktikum interessiert, findet Informationen bei AIESEC.

Weitere Informationen: www.eu.daad.de sowie www.aiesec.de.

 

 

Wird mir ein Auslandssemester angerechnet?

Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen hat sich an den Hochschulen in den letzten Jahren durch standardisierte Verfahren zunehmend verbessert, gleichwohl bleibt es in der Regel eine Einzelfallprüfung. Sie sollten sich bereits vor Antritt des Auslandsaufenthaltes über Anerkennungsverfahren informieren und – soweit möglich - mit dem zuständigen Prüfungsamt/-ausschuss oder den für die Anerkennung verantwortlichen Lehrenden sog. „Learning Agreements“ abschließen.

Bei einem Auslandsstudium an Partnerhochschulen ist die Anerkennung oft durch Vereinbarungen geregelt und daher leichter als bei einem selbst organisierten Auslandsstudium zu erreichen. Die Studienfachberatung Ihres Faches steht Ihnen hier gern zur Seite.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studium im Ausland

 

 

Wie kann ich ein Auslandsstudium oder ein Auslandssemester finanzieren?

Ersparnisse oder Unterstützung durch Eltern oder Verwandte sind hier hilfreich, aber nicht jeder kann darauf zählen. Daher gibt es auch die Möglichkeit, für ein Auslandssemester BAföG zu beantragen, sich um ein Stipendium zu bewerben oder auch einen Studienkredit aufzunehmen. Unter Umständen kann auch für ein komplettes Auslandsstudium, wenn es innerhalb der EU oder in der Schweiz durchgeführt wird, eine Unterstützung nach dem BAföG gewährt werden.

ERASMUS-Stipendien der Europäischen Union sind eine wichtige Finanzierungsquelle für das Auslandsstudium. Im europäischen Ausland können Sie sich zudem einen Nebenjob suchen und so den Auslandsaufenthalt zumindest zum Teil finanzieren. Außerhalb der EU ist dafür allerdings meist eine Arbeitserlaubnis nötig.

Weitere Informationen: www.daad.de (dort gibt es auch eine Stipendiendatenbank)

 

Berufsausbildung

Wie läuft eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ab?

Bei der dualen Ausbildung erhalten Auszubildende eine praktische Ausbildung in einem Betrieb. Der theoretische Teil wird an der Berufsschule erlernt. Die Theorie- und Praxisphasen wechseln sich dabei ab. Am Ende der Ausbildung steht eine Abschlussprüfung, mit der kontrolliert wird, ob alle Lernziele erreicht wurden.

Weitere Informationen: Berufsausbildung > Ausbildungsarten

 

Und was erwartet mich bei einer schulischen Ausbildung?

Im Gegensatz zur dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsschule findet die schulische Ausbildung ausschließlich in der Berufsfachschule statt. Doch auch hier gibt es zum Teil umfassende Praxisphasen, die in Unternehmen, Instituten oder Behörden absolviert werden können.

Weitere Informationen: Berufsausbildung > Ausbildungsarten

 

Was sind Sonderausbildungen für Abiturienten?

In einigen Unternehmen gibt es Ausbildungen, die sich ausschließlich an junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung richten. Die Vorteile liegen hierbei im speziell auf Abiturienten zugeschnittenen Ausbildungsprogramm, der passgenauen Vorbereitung auf die Karriere im jeweiligen Unternehmen und den damit verbundenen guten Übernahmechancen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

Weitere Informationen: http://ausbildungplus.de sowie www.arbeitsagentur.de/nn_26338/zentraler-Content/A04-Vermittlung/A042-Vermittlung/Allgemein/Sonderausbildungen-fuer-Abiturienten.html

 

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?

Zeitungsanzeigen zu durchforsten ist eine Möglichkeit. Sie sollten aber auch aktiv auf die Betriebe zugehen und sich initiativ bewerben oder vorstellen.
Nutzen Sie in jedem Fall auch die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit. Hier können Sie ganz gezielt nach Ausbildungsangeboten suchen und nach Ihren Vorstellungen filtern: http://jobboerse.arbeitsagentur.de

Weitere Informationen: www.planet-beruf.de

 

Leben und Wohnen

 

Wie finde ich eine Unterkunft / Wohnung?

Hinweise auf Mietangebote oder freie Zimmer in einer Wohngemeinschaft finden Sie häufig auf Aushängen am Schwarzen Brett der Hochschule oder an zentralen, von Studierenden viel frequentierten Orten (z.B. der Mensa). Auch über Anzeigen in der Lokalzeitung oder soziale Netzwerke können Sie Erfolg haben. Und natürlich sollten Sie auch einfach mal im Freundeskreis nachfragen.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Wohnen und Finanzieren

 

Wie bekomme ich einen Platz in einem Studentenwohnheim?

Die Zimmer in Studentenwohnheimen werden durch das Studentenwerk vor Ort vergeben. Am besten sollten Sie Ihre Anfrage nach einem Wohnheimplatz bereits unmittelbar nach der Bewerbung für den Studienplatz angehen. In der Regel gibt es nämlich hohen Andrang auf den meist recht günstigen Wohnraum. Oft bestehen daher auch Wartelisten, in die man sich eintragen lassen kann.

Weitere Informationen: STUDIEREN > Wohnen und Finanzieren

 

Gibt es Nebenjobs, die mich auch beruflich weiterbringen?

Zu nennen wären Tätigkeiten als Hilfswissenschaftler/in („Hi-Wi“) an der Hochschule oder als Werkstudent/in in einem Unternehmen. Entsprechende Angebote finden Sie am jeweiligen Schwarzen Brett oder durch den Kontakt zu Hochschuldozenten oder Unternehmensvertretern, durch Anzeigen in der Lokalzeitung, den Career Service der Hochschule oder auch die umfassende JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit (siehe http://jobboerse.arbeitsagentur.de)

Weitere Informationen: STUDIEREN > Studienplanung > Für Praxis sorgen!

 

Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Studienbeiträge, Wohnung, Lebensmittel und Fachliteratur: Studieren kostet Geld, doch es gibt viele Finanzierungswege: Der Staat fördert Studierende auf Antrag mit BAföG (siehe: www.das-neue-bafoeg.de). Ausschlaggebend sind hier Ihre Vermögensverhältnisse (auch die Ihrer Eltern). Aber auch durch Nebenjobs oder mit Hilfe eines Stipendiums oder durch einen Studienkredit kann ein Studium finanziert werden. Unterstützung durch Eltern oder Verwandte ist natürlich immer willkommen!

Weitere Informationen: STUDIEREN > Wohnen und Finanzieren
sowie www.studentenwerke.de > Studienfinanzierung