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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Ein Zauberwürfel mit verschieden gefärbten Seiten.
Foto: Martin Rehm
Studium oder Ausbildung?

Für ein Hochschulstudium spricht:

  • Ein Studium ermöglicht, wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und intellektuelle Fähigkeiten für ein breites Berufsspektrum zu entwickeln.
  • Bestimmte berufliche Ziele lassen sich nur über ein Studium erreichen (z.B. Arzt/Ärztin, Anwalt/Anwältin oder Lehrer/-in).
  • Für gehobene berufliche Positionen wird häufig ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorausgesetzt.
  • Akademiker/-innen haben in vielen Bereichen ein vergleichsweise geringes Arbeitslosigkeitsrisiko.

Für eine berufliche Ausbildung spricht:

  • Wer sich mehr für praktisch-organisatorische Tätigkeiten interessiert, für den kann eine Berufsausbildung zunächst die richtige Wahl bedeuten.
  • Eine betriebliche Ausbildung schafft im Zusammenhang mit einer Weiterbildung (z.B. zum/zur Meister/-in, Techniker/-in) eine gute Grundlage für den Aufstieg zur Führungskraft in Handwerk, Industrie und in anderen Wirtschaftsbereichen sowie für eine selbstständige Unternehmensführung.
  • Eine Ausbildung in Betrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) oder an einer Berufsfachschule kann auch als Vorbereitung oder zur Orientierung für ein anschließendes Studium hilfreich sein.
  • Während einer betrieblichen Ausbildung bekommt man bereits eine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Hinweis: Sie können Studium und Ausbildung auch in einem dualen Studium kombinieren.

Wichtige Fragen

Studium:

Falls Sie ein Studium anstreben, sollten Sie vorher folgende Fragen klären:

  • Welche Studienangebote gibt es und wo kann ich sie studieren? (siehe "Studienfelder", "Öffentlicher Dienst" und "Duales Studium")
  • Welche Unterschiede bestehen zwischen den einzelnen Hochschularten und welche davon liegt mir eher? (siehe "Hochschultypen")
  • Entspricht der gewählte Studiengang meiner Begabung, meinen Fähigkeiten und Interessen, und welche Voraussetzungen habe ich in der Schule durch Schwerpunktfächer erworben?
  • Wie lange dauert das Studium, wie ist es aufgebaut und strukturiert?
    (siehe "Studienorganisation")
  • Reichen meine in der Schule erworbenen Kenntnisse, z.B. in Mathematik oder Fremdsprachen, für das gewählte Studienfach? Bietet die Hochschule ggf. Vorkurse zur Studienvorbereitung an? (siehe "Zugangsvoraussetzungen")
  • Welche Spezialisierungsmöglichkeiten habe ich im Studium? (siehe "Studienfelder")
  • Welche Abschlüsse gibt es und in welchen Berufen kann ich mit diesen arbeiten?
    (siehe "Studienabschlüsse" und "Studienfelder")
  • Sind praxisverzahnte duale Studiengänge evtl. eine Alternative für mich?
    (siehe "Duales Studium")
  • Bestehen besondere Zugangs- und Einschreibungsvoraussetzungen?
    (siehe "Zugangsvoraussetzungen")
  • Welche Bewerbungstermine und Einschreibefristen muss ich beachten?
    (siehe "Zulassungsbeschränkungen")
  • Welche Kosten kommen auf mich zu, und wie finanziere ich das Ganze?
    (siehe "Wohnen und Finanzierung")

Für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten sind zusätzlich noch folgende Punkte wichtig (siehe auch "Studieren mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung"):

  • Mit welchen Anforderungen bin ich durch die Arbeitsweise in meinem Studienfach konfrontiert und wie kann ich diese bewältigen, z.B. Arbeiten im Labor, Praktika u.Ä.?
  • Sind aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen besondere Hilfen notwendig und werden diese angeboten?
  • Gibt es ggf. technisch-apparative Vorkehrungen für Sinnesbehinderte, z.B. Lesegeräte, Mikroport-Anlagen, behindertengerechte Computer-/Bibliotheksarbeitsplätze?
  • Sind die in Erwägung gezogenen Hochschulen so angelegt, dass die Einrichtungen z.B. über Rampen, Aufzüge oder entsprechende Türen auch mit dem Rollstuhl erreichbar sind?
  • Wie sind die Hör- und Sichtverhältnisse im Hörsaal (Akustik, Beleuchtung etc.)
  • Gibt es psychologische Beratungsstellen?
  • Wie sieht es mit der Campusverpflegung aus?
  • Gibt es ein ausreichendes Angebot an rollstuhlgerechten Wohnmöglichkeiten?

Tipp: An fast jeder Hochschule gibt es Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Sie informieren beispielsweise über Nachteilsausgleiche und wie man sie beantragt.

Berufliche Ausbildung:

Falls Sie eine berufliche Ausbildung anstreben (siehe "Berufsausbildung"), sollten Sie die Antworten auf die folgenden Fragen recherchieren:

  • Wo ist die geplante Ausbildung möglich?
  • Wie viele Ausbildungsplätze stehen dort zur Verfügung und wie hoch ist erfahrungsgemäß die Anzahl der Bewerber/-innen?
  • Welche Bewerbungstermine muss ich beachten?
  • Nach welchen Kriterien (z.B. Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center) erfolgt die Auswahl, und wie kann ich mich darauf vorbereiten?
  • Wie ist die Ausbildung gegliedert und aufgebaut? Ist eine Verkürzung möglich?
  • Welche Institution überwacht die Ausbildung und kann mich beraten (z.B. Industrie- und Handelskammer, Handwerks-, Landwirtschaftskammer oder auch Schulbehörden)?
  • Besteht die Möglichkeit, Zusatzqualifikationen zu erwerben oder Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren?
  • Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
  • Welche Förderungsmöglichkeiten bestehen?
  • Welche Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich?
  • Habe ich Chancen, mich später selbstständig zu machen?

Für Auszubildende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten
sind die baulichen Gegebenheiten und die apparative Ausstattung der künftigen Ausbildungsstätte von gleicher Bedeutung wie für die Studierenden.

Darüber hinaus sind noch folgende Punkte wichtig:

  • Sind Arbeits-, Werk- und Labortische höhenverstellbar?
  • Gibt es neben den rollstuhlgerechten Toiletten auch rollstuhlbefahrbare Waschgelegenheiten, ggf. mit Handhalterungen und -stützen?
  • Gibt es Möglichkeiten für zusätzliche elektrische Installationen, z.B. eine Steckdose, um ein Beatmungsgerät oder ein Ladegerät für den Rollstuhl anschließen zu können?

Tipp: Die Reha-/SB-Teams der Agenturen für Arbeit unterstützen Ausbildungsplatzsuchende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten z.B. durch:

  • Vermittlung eines betrieblichen Ausbildungsplatzes oder Praktikums,
  • eine Berufsfindung oder eine Arbeitserprobung, um zu klären, welche Berufe infrage kommen (Berufsfindung) oder wie die konkreten Bedingungen an einem bestimmten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz aussehen (Arbeitserprobung),
  • eine blindentechnische oder vergleichbare spezielle Grundausbildung. Hierbei werden Fertigkeiten vermittelt.
  • Informationen über Nachteilsausgleiche.

Hinweis

Die Berufsberatung Ihrer Agentur für Arbeit hilft Ihnen bei der Suche nach einem für Sie geeigneten Studien- oder Ausbildungsplatz. Hier finden Sie Kontaktadressen.

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