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Offizieller Studienführer für Deutschland

Philosophie, Theologie, Religionspädagogik

Der Studienbereich im Überblick

Dabei sind die Blickwinkel in den einzelnen Studiengängen unterschiedlich: Während die Philosophie sich unter anderem mit dem Denken und Erkennen des Menschen in der Welt beschäftigt, erforschen Theologie und Religionswissenschaften verschiedene Glaubensrichtungen empirisch, historisch und systematisch. Für Theolog(inn)en ist der Berufsweg meist recht klar vorgezeichnet, während Philosoph(inn)en und Religionswissenschaftler/-innen breitere und vielfältigere berufliche Möglichkeiten vorfinden.

Die Philosophie widmet sich ganz dem Menschen. Sie beleuchtet sein Denken und seine Stellung in der Welt, hinterfragt sein Handeln und diskutiert seine Probleme.

Während das Studium der Religionspädagogik für eine Tätigkeit als Religionslehrer/-in an Schulen und für die kirchliche Gemeindearbeit qualifiziert, beschäftigt sich die Religionswissenschaft mit der Vielfalt der Religionen aus Vergangenheit und Gegenwart. 

Theologische Studiengänge (evangelisch, katholisch, jüdisch und islamisch) erkunden wissenschaftlich die unterschiedlichen Glaubenslehren und legen diese aus.

Studienangebot

Neben dem generalistischen Philosophiestudium werden spezialisierte Studiengänge wie Philosophy & Economics, Angewandte Philosophie und Antike Philosophie angeboten. Inhalte der Religionspädagogik werden unter Studiengangsbezeichnungen wie Gemeindepädagogik und Diakonie, Praktische Theologie oder eben Religionspädagogik vermittelt. Auch bei den Religionswissenschaften ist die Auswahl groß. Sie erstreckt sich von Interreligiösen Studien über Christentum und Kultur bis hin zur Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft. Wer sich für Theologie interessiert, findet den gewünschten Studiengang i.d.R. auch unter diesem Begriff – ergänzt um die jeweilige Glaubenslehre.

Inhalte des Studiums

Teilgebiete des Philosophiestudiums sind unter anderem Metaphysik, Ontologie, Erkenntnistheorie, Logik, Ethik und Ästhetik. Verbindungen zu anderen Fächern bilden etwa die Rechts-, Geschichts-, Sozial- und Sprachphilosophie.

Das Studium der Religionspädagogik beinhaltet an Universitäten und Fachhochschulen zum Beispiel Module zu Grundproblemen der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte, empirische Religionsforschung, Religionspädagogik sowie Literaturen der Religionen und Sprachen. Außerdem werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt: Biblische und Systematische Theologie (Dogmatik, Ethik), Religionswissenschaft, Theologie der Religionen sowie Kirchengeschichte. Hinzu kommen Pädagogik, psychosoziale Grundlagen, Soziologie, Medienpädagogik, Rechtskunde, Religionspädagogik, Gemeindepädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

Im interdisziplinären und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Bachelorstudiengang Religionswissenschaft stehen Religionsgeschichte im kulturwissenschaftlichen Rahmen, inter- und transdisziplinäre Religionsforschung, Judentum, Islam und asiatische Religionen, antike Religionen und Christentum, methodische Kompetenzen in der Interpretation religiöser Quellen, qualitative Religionsforschung sowie empirische Sozialforschung auf dem Studienplan. Vertiefungs-/Spezialisierungsmöglichkeiten ergeben sich in Bereichen wie europäische und außereuropäische Religionsgeschichte, religiöse Gegenwartskultur, museale Präsentation von Religionen, europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Völkerkunde.

Studierende der Theologie befassen sich, je nach gewählter Glaubenslehre, mit heiligen Schriften, Kirchengeschichte, Systematischer und Praktischer Theologie. Hinzu kommen verschiedene Sprachmodule. Auch Fächer wie Anthropologie, Ethik, Metaphysik, Psychologie, Dogmatik, Moraltheologie, Kirchenrecht, Liturgik, Katechetik, Religionspädagogik und Pastoraltheologie spielen eine Rolle. Der Studiengang Islamische Theologie legt zudem den Fokus auf theoretische und empirische Analysen des Islam in Deutschland sowie auf seine Reflexion im Kontext bisheriger theologischer Wissenschaftstraditionen. Gegenstand der Jüdischen Theologie ist die jüdische Religion in ihren historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

Für Absolvent(inn)en des Studiums der Philosophie sowie der Religionswissenschaft bieten sich außerhalb von Schule und Hochschule nur beschränkte Beschäftigungsmöglichkeiten. Möglich sind etwa Tätigkeiten im Verlags- und Pressewesen, bei Hörfunk und Fernsehen, in Bibliotheken und Archiven, in internationalen Organisationen, in Beratungs- und Sachverständigenstellen, in der Erwachsenenbildung sowie im Bereich der Lebensberatung im Rahmen philosophischer Praxen.

Religionspädagog(inn)en sind v.a. in der regionalen Gemeindearbeit, auf überregionaler Ebene in Kirchenkreisen, bei den Landeskirchen, bei Dekanaten und Diözesen und als Religionslehrer/-in tätig. Ihre Aufgabengebiete sind dort z.B. die Jugend- und Altenarbeit, Seelsorge, Erwachsenenbildung sowie die Organisation und Durchführung von Kinder- und Schulgottesdiensten.

Theolog(inn)en arbeiten überwiegend als Pfarrer/-innen (Pastor(inn)en), Priester/-innen, Pastoralreferent(inn)en, Rabbiner/-innen. Absolvent(inn)en der Islamischen Theologie bilden einerseits den wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Bereich aus und haben andererseits Berufsperspektiven als Fachkräfte für theologische, religions- und gemeindepädagogische sowie seelsorgerische Tätigkeiten in Moscheegemeinden.

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