Logo Stiftung für Hochschulzulassung Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Neun bunte Quadrate auf einem roten Hintergrund.

Offizieller Studienführer für Deutschland

Einführung

Die Rechtswissenschaften (Jura) beschäftigen sich mit der Ordnung, die das gesellschaftliche Zusammenleben regelt, also mit Gesetzen und Verordnungen sowie der jeweils gültigen Rechtsprechung. Das Studium der Rechtswissenschaft schließt an Universitäten mit der ersten juristischen Prüfung (bestehend aus universitärer Schwerpunktbereichs- und staatlicher Pflichtfachprüfung) ab. Diese ist Voraussetzung für den zweijährigen Vorbereitungsdienst als Rechtsreferendar/-in. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit der zweiten juristischen Staatsprüfung, die für die klassischen Laufbahnen Richter/-in, Staatsanwalt/-anwältin, Rechtsanwalt/-anwältin usw. qualifiziert.

Die vereinzelt an Universitäten auch angebotenen Abschlüsse Bachelor und Master bereiten, ebenso wie die Fachhochschulausbildung im Studiengang Wirtschaftsrecht, auf eine Tätigkeit außerhalb der klassischen Berufsfelder von Volljurist(inn)en in Wirtschaft und Verbänden vor. Der Studiengang Wirtschaftsrecht verknüpft juristische und ökonomische Fragestellungen, wobei der Fokus auf den wirtschaftsrelevanten Rechtsgebieten liegt.

Studierende der Rechtswissenschaften sollten logisch denken, mit abstrakt gefassten Texten (Gesetzestexte, Kommentare, Gerichtsurteile) umgehen und sich schriftlich und mündlich gut ausdrücken können. Darüber hinaus erfordert das Studium eine gute Allgemeinbildung. Nützlich sind historische und wirtschaftliche Kenntnisse sowie betriebswirtschaftliches Grundwissen.

Als Sozialwissenschaften werden die Fächer bezeichnet, die sich mit dem gesellschaftlichen Leben der Menschen beschäftigen. Oft wird als Synonym Gesellschaftswissenschaften verwendet.

Das Studienfeld enthält so unterschiedliche wissenschaftliche Einzeldisziplinen wie z.B. Arbeitsmarktmanagement, Politologie/Politikwissenschaften, Sozialwesen, Sozialwissenschaften und Soziologie.

Studierende der Sozialwissenschaften sollten großes Interesse an Menschen und deren sozialen, wirtschaftlichen und individuellen Lebensbedingungen mitbringen. Allgemeinbildung, Kontaktfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Geschick im Umgang mit Menschen sind weitere wichtige Kompetenzen.

Darüber hinaus werden analytisches Denkvermögen sowie – je nach Studienfach und eigenem Schwerpunkt – entweder eher forschend-distanziertes Verhalten oder aber Freude an einer praktischen, pädagogisch-anleitenden Funktion vorausgesetzt.

Für Sozialwissenschaftler/-innen existieren im Unterschied zu Jurist(inn)en oft keine eindeutigen Berufsfelder. Deshalb sollten Studierende rechtzeitig überlegen, wie sie in ihrem Studium für Berufspraxis sorgen können. Dazu können etwa die Wahl geeigneter nicht gesellschaftswissenschaftlicher Zusatzfächer, unterschiedliche Studienorte (auch im Ausland) oder geeignete Praktika während des Studiums beitragen. Die Teilnahme an außeruniversitären Weiterbildungsmöglichkeiten oder das Anfertigen einer berufsfeldnahen Abschlussarbeit können den Übergang in einen bestimmten Beruf erleichtern. Unverzichtbar sind Fremdsprachenkenntnisse.

Zur Studienfeldübersicht "Rechts- und Sozialwissenschaften" >>

video


Weitere Informationen

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Signet Finder
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
Bedienungshinweis
18278
Studiengänge
442
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: