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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

 
Computer, Informatik, IT

Grundlegend für alle Tätigkeiten in diesem Berufsfeld ist eine hohe Affinität zu Computern und digitalen Technologien sowie eine analytische Arbeitsweise und logisches Denkvermögen. In vielen Berufen sind gute oder sehr gute Mathematikkenntnisse gefragt. Doch auch kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aufgaben, z.B. die Erstellung von Kalkulationen, gehören dazu. In vielen Berufen ist zudem Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge hilfreich:  Häufig sind Programmierkonzepte für wirtschaftliche Fragestellungen umzusetzen, hierzu sind Grundkenntnisse im jeweiligen Arbeitsfeld von großem Vorteil.

Grundlagen für die Berufsausbildung

Grundwissen bzw. hohes Interesse in den Bereichen Internet, PC und Smartphone sowie an Programmiersprachen, Datenstrukturen und Algorithmen sind unabdingbar. Darüber hinaus sollten Interessierte sehr gut mit Office-Software und gängigen Grafikprogrammen umgehen können.

Die Mathematik ist ein wesentliches Handwerkszeug in der Softwaretechnik; Kenntnisse auf Leistungskursniveau sind für eine Ausbildung in diesem Bereich hilfreich. Um komplexe Zusammenhänge zu durchschauen oder z.B. mathematische Modelle für wirtschaftliche Entscheidungsfindungen zu entwickeln, ist Verständnis für Zahlen und Logik wichtig. Kennt man darüber hinaus die wichtigsten physikalischen und technischen Gesetze, so versteht man auch die Arbeitsweise von Computern, Tablets und Smartphones besser.

Nicht zu unterschätzen sind v.a. für den Kundenkontakt und Verhandlungen gute Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten. Das gilt auch für angehende Programmierer/-innen, da informations- und softwaretechnische Problemlösungen plausibel erklärt und Lösungsvorschläge überzeugend dargestellt werden müssen. Fachliteratur und Anleitungen sind zudem oft nur in englischer Sprache verfügbar. Auch im internationalen Umfeld ist Englisch unverzichtbar.

Beschäftigungsmöglichkeiten, Perspektiven

Beschäftigte mit einer Ausbildung im Bereich „Computer, Informatik, IT“ arbeiten in allen Branchen. Jede größere Firma hat Spezialist(inn)en für die Verwaltung von Netzwerken, häufig wird Anwendersoftware hausintern angepasst. Hinzukommen IT-Dienstleister, die Soft- und Hardware für die Wirtschaft im Kundenauftrag erstellen und warten. Auch in den Medien, der Unterhaltungsindustrie sowie der öffentlichen Verwaltung gibt es Aufgaben für IT-Spezialist(inn)en.

Interessante neue Perspektiven ergeben sich durch „Industrie 4.0“ und „Smart Home“: In Unternehmen wie auch Privathäusern wird die Vernetzung weiter zunehmen. Dadurch können z.B. Kühlschränke, Heiz- und Klimasysteme oder Jalousien via Smartphone auch von unterwegs gesteuert werden. Und bei der Massenproduktion bestimmter Waren kommunizieren die Maschinen direkt miteinander und sorgen so für Zeit- und Kostenersparnis.

Auch die Selbstständigkeit, z.B. durch die Gründung eines Servicebetriebes, ist möglich.

Aufstieg & Weiterbildung

Mit einer Weiterbildung, etwa zum/zur Techniker/-in für Elektrotechnik oder Informatiker/-in, kann man sich weiter spezialisieren. Mit einer Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/-in erwirbt man z.B. das Wissen, um Führungsaufgaben wahrzunehmen oder Anwendungssoftware für betriebswirtschaftliche Aufgabenbereiche zu entwickeln.

Daneben wurde das Konzept der arbeitsprozessorientierten IT-Weiterbildung (APO-IT) entwickelt, bei dem berufliche Praxis und Weiterbildung miteinander verzahnt werden. So kann man sich in verschiedenen Spezialist(inn)enprofilen z.B. als IT-Administrator/-in oder IT-Koordinator/-in zertifizieren lassen. Darüber hinaus können auf der Ebene der operativen Professionals die Abschlüsse IT Systems Manager/-in, IT Business Manager/-in, IT Business Consultant oder IT Marketing Manager/-in erworben werden. Auf der darüberliegenden Ebene der strategischen Professionals sind die Abschlüsse IT Technical Engineer und IT Business Engineer erreichbar.

Ausbildungsberufe (Auswahl):

  • Assistent/-in – Informatik (schulische Ausbildung)
  • Fachinformatiker/-in – versch. Fachrichtungen (duale Ausbildung)
  • Industrietechnologe/-technologin – Datentechnik (schulische Ausbildung)
  • Informatikkaufmann/-frau (duale Ausbildung)
  • IT-System-Kaufmann/-frau (duale Ausbildung)
  • Mathematisch-technische/-r Software-Entwickler/-in (duale Ausbildung)
  • Technische/-r Systeminformatiker/-in (schulische Ausbildung)
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